Elektroautos boomen, immer mehr Modelle kommen auf den Markt. Da kann schon mal die Übersicht verloren gehen. Im Folgenden zeigen wir Ihnen die Neulinge 2022 und separat auch die von 2023 (ziemlich weit unten in diesem Artikel).

Zu jedem Modell bieten wir eine eigene Bildergalerie an sowie einige Grundinformationen und einen Link zu einem weiterführenden Artikel. Geordnet sind die Modelle alphabetisch.

Letzte Änderungen:

  • Tesla Cybertruck startet wohl erst 2023 (17. Januar 2022)
  • Gerüchte zum Antrieb des Peugeot e-308 (17. Januar 2022)

Audi e-tron Facelift

Der Anfan 2019 gestartete Audi e-tron erhält 2022 ein Facelift. Der Wagen erhält schlankere Scheinwerfer und einen neu gestalteten Kühlergrill mit sechseckigen Zierelementen. Die Rücklichter bekommen eine leicht aktualisierte Lichtsignatur. Angeblich soll der Wagen auch andere Akkus und effizientere Elektromotoren bekommen. Das wäre keine schlechte Idee, denn bisher sind maximal 440 km Reichweite drin – während der BMW iX über 600 km schafft.

(Stand: 20. Dezember 2021)

BMW i7

Der BMW i7, oft auch als Elektro-7er bezeichnet, wird im Jahr 2022 vorgestellt, das hat BMW bereits offiziell verkündet. Er könnte auch noch 2022 auf den Markt kommen, um möglichst bald dem Mercedes EQS Paroli zu bieten. Optisch wird er sich wenig von den Verbrennermodellen unterschieden. Die Technik jedoch wird sich wohl eher am BMW iX orientieren. Das würde bedeuten: Akkus mit 71 und 105 kWh für Reichweiten von bis zu 650 Kilometer sowie Allradantriebe zwischen etwa 250 und 450 kW, möglicherweise aber auch einen Hecktriebler.

(Stand: 20. Dezember 2021)

BMW iX1

Offiziell bestätigt ist auch, dass der BMW iX1 im Jahr 2022 startet. Die technische Basis soll die Frontantriebs-Architektur (FAAR) abgeben, die auch die Verbrenner-Versionen des X1 trägt. Die technische Daten dürften sich an der Konkurrenz orientieren: dem VW ID.4, dem Mercedes EQA und dem Volvo XC40. Wie dort dürfte es Versionen mit Zweirad- und Allradantrieb geben, die maximale Reichweite wird wohl nicht unter 400 Kilometer liegen.

(Stand: 20. Dezember 2021)

Fisker Ocean

Der Fisker Ocean soll im November 2022 auf den Markt kommen, und zwar zuerst bei uns in Deutschland. Denn das 4,64 Meter lange Elektro-SUV wird nicht etwa in Kalifornien produziert, sondern bei Magna-Steyr in Österreich.

Ein Fronttriebler mit rund 200 kW und 400 km Reichweite sowie ein Allradler mit etwa 400 kW und 550 km Reichweite sind angekündigt. Die Preise sollen bei 42.000 Euro beginnen. Zu den Highlights gehören das Solardach, der drehbare Touchscreen und der California Mode: Mit einem Knopfdruck lassen sich alle Fenster sowie die Heckscheibe öffnen.

(Stand: 20. Dezember 2021)

Ford F-150 Lightning

Der Ford F-150 Lightning, die Elektroversion des US-Bestsellers, kommt im Frühjahr 2022 auf den Markt, allerdings nur in den USA. Der Pick-up bekommt serienmäßig Allradantrieb; zwei Motor-Akku-Kombinationen werden angeboten: Die Basisversion mit 318 kW soll 370 km nach amerikanischer EPA-Norm schaffen, die 420 kW starke Variante ist mit 480 km angegeben. Die Basisversion (für kommerzielle Nutzer) kostet rund 40.000 Dollar.

(Stand: 20. Dezember 2021)

Genesis GV60

Das erste Elektroauto der Premium-Ablegers von Hyundai ist der Genesis GV60. Das 4,52 Meter lange Kompakt-SUV basiert wie die Schwestermodelle Hyundai Ioniq 5 und Kia EV6 auf der Plattform E-GMP. Zum Einsatz kommt stets eine 77-kWh-Batterie, wählen kann man zwischen einem 168 kW starken Heckantrieb und Allradversionen mit 234 bzw. 360 kW. Der Hecktriebler ist mit 450 km die reichweitenstärkste Version. Preise und ein genaues Marktstart-Datum gibt es noch nicht.

(Stand: 20. Dezember 2021)

Genesis Electrified G80

Auch der Genesis Electrified G80 dürfte 2022 starten. Wie schon der Name andeutet, handelt es sich um eine Elektro-Version des Verbrenner-Modells G80, einer fünf Meter langen Limousine. Wegen dem 800-Volt-System lädt das Auto aber wohl ähnlich schnell wie die Verwandtschaft auf Basis der reinen Elektro-Plattform E-GMP. Die 87-kWh-Batterie dürfte für Reichweiten von etwa 450 km sorgen. Für den (Allrad-)Antrieb sorgen zwei 136-kW-Maschinen.

(Stand: 20. Dezember 2021)

Hyundai Ioniq 6

Dass der Hyundai Ioniq 6 im kommenden Jahr auf den Markt kommt, ist klar, doch ein Bild des Serienwagens gibt es noch nicht. Wir zeigen einstweilen die Studie Prophecy von 2020. Die Limousine auf Basis der Plattform E-GMP dürfte neben der 58-kWh-Batterie aus dem Ioniq 5 auch den 77-kWh-Akku aus dem Kia EV6 erhalten.

Dank einer sehr guten Aerodynamik sollen hier 550 km Reichweite möglich sein. Dazu kommt das bekannte 800-Volt-System für schnelles Laden. Vermutlich wird es wie beim Ioniq 5 und EV6 auch Heck- und Allradantrieb geben. Marktstart soll Mitte 2022 sein. Das Datum wurde verschoben, um das Auto etwa 20 Zentimeter länger zu machen, schrieb The Korea Economic Daily im August. Danach wird das Auto stolze 4,90 Meter lang. 

(Stand: 20. Dezember 2021) 

Kia e-Niro

Die neue Generation des Kia Niro startet ebenfalls 2022. Die Optik verändert sich deutlich, aber wie gehabt soll es wieder Hybrid-, Plug-in-Hybrid- und Elektro-Antrieb geben. Alle setzen auf einer Verbrenner-Plattform auf. Zu Akkus und Motoren des e-Niro gibt es noch keine offiziellen Informationen, doch möglicherweise wird die Basisversion mit 100 kW Antriebsleistung und einem 39-kWh-Akku für 289 WLTP-Kilometer eingestellt. Dann bliebe die Variante mit 150-kW-Motor und einer 64-kWh-Batterie für 455 Kilometer Reichweite.

(Stand: 20. Dezember 2021)

Lucid Air

Der Lucid Air wird in den USA bereits ausgeliefert, bei uns dürfte er im Frühjahr starten. Unser Indiz: Am Münchner Odeonsplatz ist ein Lucid-Showroom eingezogen, der laut den dort angeklebten Plakaten im April eröffnen soll.

Der Wagen ist eine große Luxus-Limousine, die durch ihr 900-Volt-System sehr schnell laden kann – in der Spitze sind 300 kW möglich. Auch die Reichweite ist mit bis zu 837 km nach der anspruchsvollen EPA-Norm Spitze, genauso wie die Leistung von bis zu 1.111 hp (817 kW). Die US-Preise beginnen bei umgerechnet etwa 69.000 Euro.

(Stand: 20. Dezember 2021)

Mercedes EQE

Vom Mercedes EQE gibt es bereits offizielle Bilder und Informationen. Man sieht der Limousine an, dass sie der kleine Bruder des EQS ist: Die Silhouette ist die gleiche, auch wenn der EQE 20 Zentimeter kürzer ist und keine große Heckklappe, sondern nur einen Kofferraumdeckel hat.

Marktstart ist im Sommer 2022, dann sollen zwei Hecktriebler verfügbar sein. Einer davon ist bereits bekannt: Der EQE 350 bekommt einen 215-kW-Motor sowie den kleinen 90-kWh-Akku, der aber für stattliche 660 km Reichweite sorgt. Aufgeladen wird mit maximal 170 kW, nicht mit 200 kW wie beim EQS. Allradvarianten werden folgen.

(Stand: 20. Dezember 2021)

Mercedes EQE SUV

Eine SUV-Version des EQE ist ebenfalls geplant. Sie wird schon ab 2022 im amerikanischen Tuscaloosa gebaut werden, wie Mercedes im Dezember 2020 verriet. Dass das EQE SUV auch 2022 startet, können wir nicht versprechen, aber es ist gut möglich.

Als Erlkönig wurde das Auto bereits erwischt, vermutlich ist es im Prinzip schon fertig. Jetzt ist nur noch die Frage, wann die Marketing-Strategen es auf den Markt werfen wollen. Antreten wird das etwa 4,90 Meter lange SUV gegen den Audi e-tron und den BMW iX.

(Stand: 20. Dezember 2021)

Mercedes EQS SUV

Eine SUV-Version des EQS plant Mercedes ebenfalls. Das Auto basiert auf der gleichen Plattform namens EVA wie EQE, EQE SUV und EQS; wie das EQE SUV soll auch das größere EQS SUV ab 2022 in den USA gefertigt werden und könnte noch im gleichen Jahr auf den Markt kommen.

Vermutlich wird die über 5,20 Meter lange Wuchtbrumme vor allem für die USA gebaut. Zu den Konkurrenten gehören das Tesla Model X und der Rivian R1S ein. Unsere Bilder oben zeigen die Maybach-Version des Fahrzeugs als Studie, doch es gibt auch schon Erlkönigbilder des EQS SUV in Hülle und Fülle. Die Antriebe und Akkus dürften im Prinzip die gleichen sein wie beim EQS.

(Stand: 20. Dezember 2021) 

Mercedes EQT

Der Mercedes EQT ist die Passagiervariante des Elektro-Citan, und dieser wiederum ist praktisch baugleich mit dem neuen Elektro-Kangoo von Renault. Dem EQT sieht man all das aber nicht an, zumindest wenn man davon ausgeht, dass die Serienversion ähnlich wie die Studie aussieht. Auch der EQT soll 2022 starten.

Das fast fünf Meter lange Auto bietet Platz für bis zu sieben Insassen und besitzt zwei seitliche Schiebetüren hinten. Zu Antrieben und Akkus ist noch nichts bekannt. Dass sich Mercedes mit den 75 kW und der 44-kWh-Batterie des Kangoo Rapid zufrieden geben wird, glauben wir aber nicht.

(Stand: 20. Dezember 2021)

Microlino

Der Opel Rocks-e kam in Deutschland schon 2021 auf den Markt, und so ist der Microlino das kleineste Elektroauto in dieser Übersicht. Denn der startet frühestens im März 2022.

Das nur 2,52 Meter lange Elektro-Leichtfahrzeug der Klasse L7e wird von einem gerade mal 13 kW starken E-Motor angetrieben. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 90 km/h. Je nach Batteriegröße beträgt die Reichweite 95, 175 oder 230 Kilometer. Die Preise beginnen bei 12.500 Euro, eine Förderung gibt es für die Klasse L7e nicht.

(Stand: 9. Januar 2022)

Nio ET7

Auch der Nio ET7 soll 2022 starten, und zwar auch in Deutschland. Laut Ankündigung beim Nio Day soll die 5,10 Meter lange Flaggschiff-Limousine ab 20. Januar 2022 bestellbar sein, die Auslieferungen sollen am 28. März 2022 beginnen. Ob das nur für China gilt oder auch hierzulande, blieb offen, aber vermutlich startet das Auto zumindest irgendwann im Jahr 2022 auch bei uns.

Der Allradantrieb bietet stolze 480 kW, damit sprintet der Wagen in 3,8 Sekunden auf 100. Wählen darf man zwischen einem Akku mit 70 kWh (für etwa 500 Kilometer Reichweite) und 100 kWh (für rund 700 km). Ende 2022 soll ein Festkörperakku mit 150 kWh folgen, mit der 1.000 km möglich sein sollen. Die Preise für Deutschland stehen noch nicht fest.

(Stand: 20. Dezember 2021)

Nissan Ariya

Der bereits vor fast zwei Jahren als Studie präsentierte Nissan Ariya wirkt fast wie ein alter Bekannter, doch er kommt erst 2022 auf den Markt. Das 4,60 Meter lange Elektro-SUV tritt gegen den VW ID.4 an. Angeboten werden Fronttriebler (mit rund 160 bis 180 kW) und Allradler (mit 200 bis 300 kW), die Akkus speichern 63 bzw. 87 kWh und ermöglichen damit bis zu 500 Kilometer. Preise und genaues Marktstartdatum sind noch nicht bekannt.

(Stand: 20. Dezember 2021) 

Polestar 3

Polestar 3 als Rendering

Anfang Dezember wurde erste halbwegs vernünftige Bild des Polestar 3 veröffentlicht. Unser Rendering oben basiert darauf. Recht viel mehr als die Optik ist eigentlich auch noch nicht bekannt zu diesem Elektro-SUV, auch wenn es 2022 vorgestellt werden soll. Ob es auch noch 2022 starten wird, ist noch nicht klar, aber da der Polestar 4 schon 2023 kommt, gehen wir davon aus.

Gebaut wird das Auto jedenfalls in Charleston (USA), wo auch der Nachfolger des Volvo XC90 gebaut werden soll. Serienmäßig an Bord ist ein Lidar-Sensor fürs (mehr oder weniger) autonome Fahren auf der Autobahn.

(Stand: 20. Dezember 2021)

Renault Mégane E-Tech Electric

Der elektrisch angetriebene Renault Megane E-Tech Electric hat technisch nichts mit dem Verbrenner-Mégane zu tun, er beruht auf einer reinen Elektro-Plattform namens CMF-EV – das ist die gleiche Basis, auf der auch der Ariya von Partnermarke Nissan aufsetzt. Der Elektro-Megane soll 2022 starten und ist bereits konfigurierbar; die Preise beginnen bei 35.200 Euro.

Die Namen EV40 und EV60 stehen für die Speicherkapazität der Akkus in kWh, die Reichweiten liegen bei bis zu 450 km. Aufgeladen wird bei der Grundversion nur mit kümmerlichen 7 kW, die Topvarianten laden mit 22 kW AC und 130 kW DC. Allradantrieb bleibt dem Ariya vorbehalten, der Elektro-Megane hat stets einen Frontmotor, der 96 oder 160 kW leistet.

(Stand: 20. Dezember 2021) 

Skoda Enyaq Coupé

Das Skoda Enyaq Coupé konnten wir im September sogar schon einmal kurz selbst fahren. Der Platz im Fond ist erstaunlich üppig, und auch der Kofferraum scheint (bis auf die geringe Höhe durch das abfallende Dach) gut nutzbar zu sein.

Premiere hat der Wagen am 31. Januar, Marktstart für die Skoda-Version des VW ID.5 und Audi Q4 e-tron Sportback dürfte bald danach sein. Anders als beim normalen Enyaq wird es das Coupé-SUV nur mit den größeren Akkus (58 und 77 kWh) geben, und auch die Einstiegsmotorisierung mit 109 kW entfällt. Dann bleiben das Enyaq Coupe 60 mit 132 kW und 58-kWh-Batterie sowie zwei Versionen mit der großen Batterie: das Enyaq Coupe 80 mit 150 kW und die Allradversion 80x mit 195 kW. Die Preise sind noch nicht bekannt.

(Stand: 20. Dezember 2021) 

Smart-SUV

Beim Smart-SUV bewegen wir uns noch auf etwas unsicherem Terrain. Die meisten Gerüchte sprechen von einem Marktstart im Jahr 2022, manche aber auch von 2023. Unsere Bilder zeigen die Designstudie Concept #1, die im Herbst auf der IAA zu sehen war. Das Auto basiert auf der SEA-Plattform von Geely und wird etwa 4,30 Meter lang sein. Außerdem spricht man von 180 kW Antriebsleistung und Reichweiten jenseits der 400-km-Grenze.

(Stand: 20. Dezember 2021) 

Ssangyong Korando e-Motion 

SsangYong Korando e-Motion (2022)

Anfang 2022 kommt der Ssangyong Korando e-Motion auf den Markt, das erste Elektroauto des koreanischen Herstellers. Mit 4,45 Metern ist das Elektro-SUV etwa so lang wie ein Mercedes EQA, doch die Preise dürften deutlich niedriger ausfallen. 

Für den Antrieb sorgt ein 140 kW starker Motor. Ob er vorne oder hinten arbeitet, ist noch nicht bekannt. Der 62-kWh-Akku soll Strom für etwa 340 WLTP-Kilometer liefern. Mehr hat SsangYong noch nicht verraten.

(Stand: 21. Dezember 2021)

Subaru Solterra

Der Subaru Solterra wurde gemeinsam mit Toyota entwickelt und ist praktisch baugleich mit dem bZ4X. Mit 4,69 Metern sind die Japan-Zwillinge etwa so lang wie der Ford Mustang Mach-E oder das Tesla Model Y.

Angeboten wird eine Version mit Frontantrieb und eine mit Allradantrieb. Seltsamerweise ist die Systemleistung fast gleich: Der Der Allradler hat zwei 80-kW-Motoren und kommt so auf 160 kW, der Fronttriebler ist mit 150 kW kaum schwächer. Mit 150 kW Gleichstrom soll die Batterie in etwa einer halben Stunde auf 80 Prozent aufgeladen werden können. Mit Wechselstrom sind nur 6,6 kW möglich. Wann das Auto startet und was es kostet, ist noch nicht bekannt.

(Stand: 20. Dezember 2021)

Toyota bZ4X

Der Toyota bZ4X ist der Subaru Solterra in Grün. Beide sind 4,69 Meter lang, sehen recht kantig aus und haben je nach Wunsch Front- oder Allradantrieb. Der Fronttriebler bietet 150 kW, der Allradler ist mit 160 kW kaum stärker. Beide werden mit einer 71-kWh-Batterie ausgestattet, die für etwa 450 Kilometer reichen soll.

Sowohl der Toyota wie der Subaru bekommen optional ein Solardach, das die Reichweite vergrößern soll. Aufgeladen wird mit bis zu 150 kW über einen CCS-Anschluss. Ein Schwachpunkt ist der Bordlader, der anfangs offenbar nur 7 kW Wechselstrom verträgt; 11 kW sollen erst Ende 2022 verfügbar sein.

(Stand: 20. Dezember 2021)

Vinfast VF 8 und VF 9

Der vietnamesische Hersteller Vinfast will 2022 gleich zwei neue Elektroautos in Deutschland einführen, den etwa 4,75 Meter langen VF 8 (anfangs e35 genannt) sowie den über 5,20 Meter langen VF 9 (früher e36). Beide Autos sollen einen etwa 300 kW starken Allradantrieb erhalten. Die Reichweiten liegen bei etwa 500 bzw. 550 km. Die Preise für das kleinere Modell (das gegen das Tesla Model Y antritt) begonnen bei rund 44.000 Euro. Dazu kommt aber noch eine monatliche Miete für die Batterie. 

(Stand: 8. Januar 2022)  

VW ID.5

Manchmal geht alles ganz schnell: Der erst im November vorgestellte VW ID.5 ist bereits bestellbar. Der Basispreis für die coupéhafte Variante des ID.4 liegt bei 46.515 Euro; dafür bekommt man einen Hecktriebler mit 128 kW. Daneben gibt es noch einen Hecktriebler mit 150 kW und den Allradler ID.5 GTX mit 220 kW.

Alle bisher verfügbaren ID.5-Versionen bekommen die große 77-kWh-Batterie; damit schaffen sie alle um die 600 Kilometer mit einer Ladung.

(Stand: 20. Dezember 2021)

VW ID.Buzz

Neben dem ID.5 bringt VW im Jahr 2022 noch ein weiteres Elektroauto auf Basis des Modularen Elektrobaukastens (MEB) auf den Markt, und der ist deutlich interessanter als der ID.5. Denn der ID.Buzz hat eine völlig neue Karosserie; er dürfte das größte Auto auf Basis des MEB sein.

Die Antriebe und Akkus werden wohl die von ID.3, ID.4 & Co. bekannten sein. Erlkönige fahren bereits in Hülle und Fülle herum. Der Marktstart soll 2022 stattfinden, doch Genaueres wissen wir noch nicht. Auch ob das Serienauto ebenfalls ID.Buzz heißt wie die Studie, ist noch nicht klar. 

(Stand: 20. Dezember 2021)

Die Elektroauto-Neuheiten 2023

Auch für 2023 sind schon jede Menge neue Elektroautos angekündigt. Modelle wie den Polestar 4, den es bisher nur in verhüllter Form zu sehen gab, haben wir erstmal weggelassen; sobald es vernünftige Bilder gibt, aktualisieren wir diese Übersicht.

Audi Q6 e-tron

Audi Q6 e-tron (Rendering von Motor.es)

Das Highlight aus Ingolstadt im Jahr 2023 ist der Audi Q6 e-tron. Das SUV basiert wie der Elektro-Macan von Porsche auf der Premium Platform Electric (PPE) und wird in Ingolstadt gebaut. Laut Donaukurier startete die Vorserienproduktion bereits Anfang November 2021. Danach soll die Serienproduktion im vierten Quartal anlaufen, Marktstart ist dann 2023.

(Stand: 20. Dezember 2021) 

Audi A6 e-tron

Als Studie wurde der A6 e-tron bereits gezeigt, und die Auguren gehen von einem Marktstart im Jahr 2023 aus. Die Limousine hat die Form und die Größe eines Audi A7 Sportback; sie scheint auch eine große Heckklappe zu haben. Warum Audi das Auto dann nicht A7 nennt, wissen wir auch nicht.

Jedenfalls basiert das neuen Modell wie der Q6 e-tron und der Elektro-Macan von Porsche auf der Plattform PPE und hat damit eine 800-Volt-Batterietechnik. Der 100-kWh-Akku der Studie soll für 700 km Reichweite sorgen und kann mit bis zu 270 kW aufgeladen werden (wie beim Audi e-tron GT und Taycan). Die Studie hatte einen 350 kW starken Allradantrieb.

(Stand: 20. Dezember 2021) 

Hyundai Ioniq 7

Wenn 2021 das Jahr des Hyundai Ioniq 5 war und 2022 das Jahr des Ioniq 6 sein wird, dann könnte 2023 sehr gut das Jahr des Ioniq 7 werden. Als Studie wurde das große, Van-artige SUV bereits vorgestellt. Basis wird die Plattform E-GMP sein, ein 800-Volt-System für schnelles DC-Laden wird also an Bord sein.

Die Studie hat einen Radstand von 3,20 Metern, also 20 Zentimeter mehr als beim Ioniq 5. Ist die Länge ebenfalls 20 Zentimeter größer, dann würde der Ioniq 7 etwa 4,84 Meter messen. Die Studie wirkt eher noch größer. Vermutlich hat die Serienversion sieben Sitze. Außerdem spricht die Gerüchteküche von 100-kWh-Akkus – bisher gibt es bei den E-GMP-Autos maximal 77 kWh.

(Stand: 20. Dezember 2021) 

Opel Astra-e

Die sechste Generation des Opel Astra startet Anfang 2022 mit Verbrenner- und Plug-in-Hybrid-Antrieben. Doch bereits 2023 soll eine Elektroversion folgen – also wohl ein Astra-e. Das wurde bereits offiziell verkündet.

Wenn wir Opel richtig verstanden haben, basiert der Elektro-Astra auf einer aktualisierten Version der altbekannten PSA-Plattform EMP2, auf der auch der Peugeot 308 und 508 beruhen, aber auch Elektroautos wie der Opel Combo-e oder Zafira-e. Der für 2024 angekündigte elektrische DS4 dagegen wird auf der neuen Stellantis-Plattform STLA-Medium beruhen.

(Stand: 20. Dezember 2021) 

Peugeot e-308

Neuer Peugeot 308 (2022, PHEV-Version)

Wie Opel, so Peugeot: Auch die Löwenmarke kündigt für 2023 eine Elektroversion des neuen 308 an (der als Verbrenner schon Anfang 2022 startet). Das gilt nicht nur für die normale Schrägheck-Version, sondern auch für den Kombi namens 308 SW. Die Technik dürfte die gleiche sein wie bei den deutschen Stellantis-Kollegen. Demnach wird wohl EMP2 die Plattform abgeben, auch wenn das offiziell noch nicht bestätigt ist.

Nach Gerüchten vom Januar 2022 sollen Akku und E-Motor gegenüber dem Antrieb des e-208 verbessert worden sein: Man spricht von einem 54-kWh-Akku (statt 50 KW) und 114 kW (statt 100 kW). Damit soll die Reichweite auf 400 km steigen.

(Stand: 17. Januar 2022)

Porsche Elektro-Macan

Den Porsche Macan soll es ab 2023 in zwei technisch komplett unterschiedlichen Versionen geben: als Verbrennermodell auf der bekannten MLB-Plattform (das aber bereits 2024 verschwinden soll) und als Elektro-Macan auf der neuen Plattform PPE. Diese bietet angeblich Hinterradlenkung, Luftfederung, Torque Vectoring und 800-Volt-Technk (wie im Taycan). Der Elektro-Macan kommt angeblich ein halbes Jahr vor dem technisch baugleichen Audi Q6 e-tron auf den Markt und dürfte spürbar teurer sein.

(Stand: 20. Dezember 2021) 

Renault 5

Einer der attraktivsten Elektro-Neulinge ist der für 2023 angekündigte R5. Als Studie wurde der Kleinwagen im Retro-Design schon im Januar 2021 vorgestellt. Ein Renault-Manager verriet, dass das Auto einen 100-kW-Antrieb bekommen soll, offenbar eine modifizierte Version des Basismotors aus dem Elektro-Megane mit 96 kW. Danach ist auch eine Alpine-Variante mit 160 kW ist geplant; sie soll jedoch erst 2024 starten.

(Stand: 20. Dezember 2021) 

Rolls-Royce Spectre

Als erstes Elektroauto von Rolls-Royce startet im Jahr 2023 der Spectre. Das hat die BMW-eigene Nobelmarke bereits offiziell verkündet. Auf Erlkönigbildern vom Dezember 2021 ist die Karosserieform bereits gut erkennbar: Sie gleicht dem des V12-Verbrennermodells Wraith wie ein Ei dem anderen. Für den Antrieb könnte der 440 kW starke Allradantrieb aus dem BMW iX M60 sorgen.

(Stand: 27. Dezember 2021) 

Tesla Cybertruck

In den Tesla Cybertruck haben sich sogar Leute verliebt, die eigentlich gar kein Auto haben wollen – einfach, weil er so ungewöhnlich aussieht. Das für europäische Maßstäbe riesige Pick-up sollte ursprünglich schon ab Anfang 2022 produziert werden, so die deutsche Tesla-Website noch Ende 2021. Diese Aussage fehlt nun.

Im Frühjahr 2021 wurden dort auch noch die verfügbaren Versionen aufgezählt, darunter Versionen mit einem, zwei und drei E-Motoren. Kürzlich sprach Elon Musk von einer Variante mit vier E-Motoren, die den Anfang machen soll. Sie sehen schon: Sehr konkret sind die Angaben zum Cybertrack noch nicht. Auch wann das Auto auf den Markt kommt, ist noch ungewiss. Nach Gerüchten, über die Reuters berichtet, soll es erst Anfang 2023 so weit sein.

(Stand: 17. Januar 2022)

VW Elektro-Passat (Aero B)

Der Elektro-Passat alias Aero B wird ab 2023 im VW-Werk Emden produziert. Das hat VW bereits im Juli offiziell bekannt gegeben. Das Auto basiert wie VW ID.3 und ID.4 auf dem Modularen Elektrobaukasten (MEB) und wird als Limousine sowie Kombi angeboten.

Erlkönige fahren bereits zuhauf durchs Land. Wie das Modell heißen wird, ist bislang völlig unklar, denn mit den ID-Nummern stößt VW bereits an Grenzen. Bei den Antrieben wird wohl das 220 kW starke Allradsystem des ID.4 und ID.5 GTX die obere Grenze markieren. Auch bei den Akkus sind nicht mehr als die bisherigen 77 kWh zu erwarten.

(Stand: 20. Dezember 2021)