Elektroauto-Neuheiten 2024: Über 50 Modelle starten dieses Jahr

Neue Elektromodelle vom Abarth 600e bis zum Zeekr X

Elektroauto-Neuheiten 2024b Elektroauto-Neuheiten 2024b

Welche Elektroautos sind für 2024 zu erwarten? Unsere Übersicht über die Modellneuheiten vom Dezember 2023 war schon Mitte Februar wieder veraltet, und so haben wir sie nun aktualisiert.

Zu den Highlights von 2024 gehören die ersten Autos auf Basis der Plattform PPE: der Audi Q6 e-tron, der Porsche Macan EV und der Audi A6 e-tron. Am anderen Ende der Preisskala starten 2024 der Citroen e-C3 mit seinen Derivaten sowie der Renault 5 Electric. Beiden Neulingen trauen wir in Sachen Verkaufsvolumen einiges zu.

Die Liste enthält nun über 50 Modelle. Geordnet sind die Modelle alphabetisch. Zu jedem Modell zeigen wir ein Bild und nennen einige Grunddaten, außerdem gibt es einen Link zu einem weiterführenden Artikel. Facelifts und neue Motorisierungen haben wir außen vor gelassen.

Abarth 600e

Der Abarth 600e ist mit 177 kW deutlich stärker als der Fiat 600e mit seinen 115 kW.

Abarth bringt mit dem 600e sein zweites Elektroauto nach dem 500e auf den Markt. Das Leistungs-Plus ist hier deutlich: Statt der 115 kW der Fiat-Version werden hier 177 kW geboten, dazu ein mechanisches Sperrdifferenzial und Hochleistungsreifen, wie Abarth Anfang Februar 2024 mitteilte. Auch ein erstes Bild wurde schon veröffentlicht, das deutliche Karosserieänderungen zeigt.

Alfa Romeo Milano

Das kleine Elektro-SUV von Alfa Romeo als Rendering

Das kleine Elektro-SUV von Alfa Romeo wird angeblich Anfang 2024 vorgestellt. Die Modellbezeichnung lautet Milano, und auch die Optik ist durch geleakte Fotos schon weitgehend bekannt. Auf Basis dieser Bilder haben wir ein Rendering des Alfa Milano erstellt. Das Auto soll sowohl mit Verbrenner als auch als Elektroauto angeboten werden. Die Elektroversion wird wohl den von vielen Stellantis-Modellen bekannten 115-kW-Frontantrieb erhalten, darüber hinaus aber angeblich auch mit Allradantrieb, wie ihn das Jeep Avenger 4x4 Concept besaß.

Alfa Romeo 33 Stradale

Alfa Romeo 33 Stradale: Nur ein Kleinserienmodell, aber faszinierend

Der Alfa Romeo 33 Stradale ist zwar nur ein Kleinserienmodell mit einer (schon vergriffenen) Auflage von gerade mal 33 Stück, und die ersten Exemplare sollen schon Ende 2023 ausgeliefert werden. Aber sei's drum, wir haben den Sportwagen aufgenommen. Es gibt ihn als Verbrenner und als Elektroauto. Der Stromer hat einen 552 kW starken Allradantrieb, zur Batterie gibt es keine Angaben, doch die Reichweite soll 450 km betragen. Die Technik stammt angeblich vom Maserati MC20 Folgore.

Alpine A290

Der Alpine A290 ist die Sportversion des elektrischen Renault 5

Der Performance-Ableger von Renault bringt 2024 eine Sportversion des Renault 5; vorgestellt wird der Alpine A290 im Juni. Von den Auguren erwartet werden zwei Fronttriebler, von denen der stärkere 213 kW hat, denn die entsprechende PS-Zahl (290 PS) erklärt die Modellbezeichnung A290. Für die andere Variante käme vielleicht der 160-kW-Antrieb aus dem Megane in Frage; dann könnte sie A220 heißen. Dazu dürfte wohl die größere Batterie mit 52 kWh aus dem Renault 5 kommen.

Audi A6 e-tron und A6 e-tron Avant

Audi A6 e-tron als Studie: Das Auto auf Basis von PPE soll 2024 starten

Der Audi A6 e-tron gehört zu den ersten Autos auf Basis der Premium Platform Electric (PPE), die Audi zusammen mit Porsche entwickelt hat. Nach unseren Informationen soll das Auto bereits Anfang 2024 starten; neben der normalen Limousine (die bei Audi "Sportback" heißt) wird es einen Kombi und auch eine Sportversion RS6 geben. Die Studien von Limousine und Kombi besaßen Allradsysteme mit 350 kW, doch die Topvariante soll angeblich 450 kW bieten wie der elektrisch angetriebene Porsche Macan, der ebenfalls auf PPE beruht.

Audi Q6 e-tron

Audi Q6 e-Tron: Ein seriennaher Prototyp wurde schon gezeigt

Vom Audi Q6 e-tron zeigte Audi schon einen Prototyp ohne viel Tarnung, das Cockpit wurde bereits im Detail vorgestellt. Ähnlich wie beim Q4 e-tron soll es auch vom Q6 e-tron eine coupéhafte Sportback-Variante geben, die etwas später startet. Die Technik basiert wie beim A6 e-tron auf der Plattform PPE; der Wagen ist damit auch ein Schwestermodell des elektrischen Porsche Macan. Das Auto soll einen 100-kWh-Akku für rund 600 km Reichweite und 800-Volt-Technik erhalten. Angekündigt sind ein Q6 55 e-tron quattro mit 296 kW und ein SQ6 e-tron quattro mit 380 kW.

BMW iX2

Der BMW iX2 ist eine coupéhafte Variante des iX1

Der neue BMW iX2 wurde schon im Oktober vorgestellt, kommt aber erst im März auf den Markt. Das 4,55 Meter lange Coupé-SUV ist ein Schwestermodell des BMW iX1 und des elektrischen Mini Countryman. Wie dort gibt es einen Fronttriebler mit 150 kW und einen Allradler mit 230 kW. Die Preise beginnen bei 49.400 Euro; das sind 1.500 Euro mehr als für den entsprechenden iX1 verlangt werden.

BMW i5 Touring

BMW i5 Touring: Die Kombiversion des i5

Der BMW i5 ist seit dem 21. Oktober auf dem Markt, nun verschiebt sich der Fokus auf die Kombi-Version. Der BMW i5 Touring wurde im Februar vorgestellt, Marktstart ist noch in der ersten Jahreshälfte. Angekündigt sind der eDrive40 mit 250-kW-Heckantrieb und der M60 xDrive mit 442 kW starkem Allradantrieb. Die bei der Limousine nachgeschobene Version dazwischen (xDrive40 mit 290 kW) dürfte folgen. Die Preise beginnen bei 72.200 Euro; das ist deutlich mehr, als VW für den ID.7 Tourer verlangt. 

BYD Dolphin

BYD Dolphin: Der Rivale des VW ID.3 ist bereits bestellbar 

BYD gehört weltweit zu den größten Elektroautoherstellern überhaupt. In Deutschland wurden bisher nur homöopathische Mengen verkauft, und zwar fast ausschließlich vom Atto 3. Bestellbar sind allerdings schon fünf Modelle, darunter auch der BYD Dolphin, der wohl seit Anfang 2024 ausgeliefert wird. Mit 4,29 Metern Länge ist er ein Rivale des VW ID.3. Nach einer Aktionspreis-Übersicht von BYD gibt es den Wagen noch bis Ende März für knapp 30.000 Euro. Dafür erhält man einen 150 kW starken Fronttriebler mit 427 km Reichweite.

BYD Seal

BYD Seal: Ein Konkurrent des Tesla Model 3

Auch die Auslieferung des BYD Seal dürfte inzwischen begonnen haben. Der Rivale des Tesla Model 3 ist 4,80 Meter lang und wird zunächst in zwei Versionen angeboten: als Hecktriebler mit 230 kW und als Allradler mit 390 kW. Dazu kommt eine LFP-Batterie mit 83 kWh für bis zu 570 km Reichweite. Die Preise beginnen bei rund 42.000 Euro (mit Rabatt).

BYD Seal U

Der Seal U tritt in der Mittelklasse an, basiert aber nicht auf dem Seal

Konfigurierbar ist er noch nicht, soll aber im Herbst starten: der BYD Seal U. Das 4,79 Meter lange Mittelklasse-SUV wird von einem 160 kW starken Frontmotor beschleunigt. Der Strom kommt wahlweise aus einer 72 oder 87 kWh großen LFP-Batterie, genügend für 420 bzw. 500 km Reichweite. Die Preise sollen bei 41.990 Euro beginnen.

Citroen e-C3

Citroen e-C3: Der Preisknaller ist ab Frühjahr für 23.300 Euro erhältlich

Die neue Generation des C3 gibt es erstmals auch elektrisch als Citroen e-C3, und zwar zu Preisen ab 23.300 Euro. Basis ist eine neue Smart Car Platform, die auch andere Konzernautos untermauern wird. Das nur 4,01 Meter lange Auto wird von einem 83-kW-Motor angetrieben, der Strom kommt aus einem 44-kWh-Akku mit LFP-Chemie. Damit soll das Auto immerhin 300 km schaffen – deutlich mehr als der noch günstigere und kleinere Dacia Spring.

Cupra Tavascan

Cupra Tavascan: Das zweite Elektroauto von Cupra nach dem Born

Der Cupra Tavascan ist ein 4,64 Meter langes Coupé-SUV auf Basis des Modularen Elektrobaukastens (MEB) von VW, also ein Schwestermodell des VW ID.5 und Audi Q4 Sportback e-tron. Zwei Versionen sind angekündigt: Der Endurance hat den neuen 210-kW-Motor im Heck, der VZ kommt mit einem zusätzlichen Frontmotor auf 250 kW. Damit kombiniert wird die bekannte 77-kWh-Batterie. Gebaut wird der Wagen im chinesischen Anhui. Preise gibt es noch nicht, und auch konfigurierbar ist der Wagen derzeit noch nicht.

Fiat E-Panda oder Pandina

Fiat plant eine Art Elektro-Panda auf Basis der Smart Car Platform (Bild: Rendering)

Die Studie Centoventi stellte Fiat bereits 2020 vor; nun ist die Serienversion endlich auf dem Weg: Die Enthüllung ist für den 11. Juli 2024 geplant, wie unsere Kollegen von InsideEVs Italien wissen. Oft wurde das Auto als Elektro-Panda bezeichnet, nach Angaben von serbischen Medien soll das Auto dagegen Pandina heißen. Als technische Basis fungiert die Smart Car Platform, die auch den Citroen e-C3 trägt. Damit liegen auch die ungefähren Maße (rund vier Meter Länge) und die Technik fest: Vermutlich erhält der Pandina einen 83-kW-Motor und einen LFP-Akku für rund 320 km. 

Ford Explorer

Der Explorer basiert auf dem Modularen Elektrobaukasten von VW

Das neue Elektro-SUV von Ford auf Basis des MEB von Volkswagen sollte eigentlich schon 2023 starten. Doch im Sommer hieß es dann, der Marktstart des Ford Explorer verzögere sich bis Mitte 2024. Grund: Ford wartet lieber auf neue Batterien von VW, die neue EU-Standards erfüllen sollen. Der Explorer wird unterhalb des Mustang Mach-E antreten und unter 4,50 Meter Länge bleiben. Was den Antrieb angeht, so dürfte wohl die neue 210-kW-Maschine eingebaut werden. Die Preise sollen bei 45.000 Euro beginnen, Bestellstart ist schon im März.

Ford Puma Gen-E

Die Elektroversion des jüngst geliftete Ford Puma soll gegen die kleinen Stellantis-SUVs antreten

Noch 2024 auf den Markt kommen soll auch die Elektroversion des Ford Puma, die angeblich die Zusatzbezeichnung Gen-E erhält. er Wagen soll den Antrieb von dem Hochdachkombi Ford E-Transit Courier übernehmen, der Ende 2024 mit 100 kW Systemleistung startet. Die Batteriegröße dürfte etwas über 50 kWh liegen, was wohl für etwa 350 bis 400 km Reichweite sorgt. Damit hat der Elektro-Puma ähnliche Werte wie die kleinen Elektro-SUVs von Stellantis wie Opel Mokka Electric oder Jeep Avenger. 

Hyundai Casper Elektro

Hyundai Casper Elektro: Neuer "Günstling" aus Korea?

Der Hyundai Casper ist ein nur 3,60 Meter langer Kleinstwagen, der bislang nur in Korea und Indien angeboten wird. Doch wie Erlkönigbilder belegen, kommt er wohl als Elektroauto zu uns. Unser Rendering zeigt einen kleinen Fünftürer mit Elementen vom Kona Elektro. Der Antrieb ist noch nicht bekannt; möglicherweise wird er vom etwa gleich großen Kia Ray EV übernommen. Der schafft mit seinem 64-kW-Motor und einer 35 kWh großen LFP-Batterie 210 km nach koreanischer Norm.

Hyundai Ioniq 5 N

Hyundai Ioniq 5 N: Die Sportversion hat nicht weniger als 478 kW und bekommt eine neue Batterie

Anders als von vielen vermutet, bekommt der Hyundai Ioniq 5 N nicht den 430-kW-Antrieb aus dem Kia EV6 GT, sondern ein noch stärkeres Allradsystem: Vorn wird ein 166-kW-Aggregat eingebaut, hinten eines mit 282 kW; das ergibt 484 kW Systemleistung. Damit soll das Auto nur 3,4 Sekunden für den Tempo-100-Sprint brauchen. Aus technischer Sicht interessanter ist, dass der Wagen eine neue 84-kWh-Batterie bekommt – bisher war bei 77 kWh Schluss. Für 74.900 Euro ist das Auto bereits bestellbar.

Hyundai Ioniq 7

Das große Elektro-SUV von Hyundai gibt es bisher nur als Studie Concept 7 

2021 war das Jahr des Hyundai Ioniq 5, 2023 wurde der Ioniq 6 eingeführt und 2024 geht es mit dem Ioniq 7 weiter, wie bereits offiziell verkündet wurde. Basis ist die Plattform E-GMP und ein 800-Volt-System für schnelles Laden wird an Bord sein. Das Auto tritt in der gleichen Klasse an wie der Kia EV9 und dürfte auch ähnliche Antriebe und den gleichen 100-kWh-Akku erhalten. Vermutlich wird auch der Ioniq 7 als Siebensitzer angeboten.

Jeep Recon

Sichtbar vom Jeep Wrangler inspiriert ist der neue Jeep Recon; das Elektro-SUV soll ab 2024 in Nordamerika produziert werden, kommt aber auch zu uns nach Europa. Zu den technischen Daten machte Jeep bei der Vorstellung im September noch keine Angaben, versprach aber abnehmbare Türen und ein elektrisch bedientes Verdeck.

Jeep Wagoneer S

Jeep Wagoneer S: Großes SUV auf Basis der Plattform STLA Large

Auch eine Elektroversion des in den USA angebotenen Wagoneer hat Jeep für 2024 angekündigt. Der Wagoneer S basiert auf der neuen Stellantis-Plattform STLA Large und dürfte 800-Volt-Technik erhalten. Ein rund 440 kW starker Allradantrieb soll das große SUV in etwa 3,5 Sekunden auf Tempo 100 bringen, und mit einer Batterieladung werden 650 Kilometer möglich sein.

Kia EV9

Kia EV9: Großer Siebensitzer

Bereits konfigurierbar ist der Kia EV9. Das fünf Meter lange Siebensitzer-SUV (hier unser Test) basiert wie alle bisherigen Fahrzeuge der EV-Reihe auf der Plattform E-GMP. Wegen des großen Radstands passt jedoch eine deutlich größere Batterie hinein: Statt 77 kWh sind es hier gleich 100 kWh. Damit werden Reichweiten von bis zu 563 km möglich. Für den Antrieb sorgt wahlweise ein 150-kW-Motor im Heck oder ein 283 kW starkes Allradsystem. Die Preise beginnen bei 72.490 Euro.

Lancia Ypsilon (in Deutschland erst ab 2025)

Der Lancia Ypsilon in der Edizione Limitata Cassina

Lancia will mit dem neuen Ypsilon auf den Weltmarkt zurückkehren. Marktstart ist in Italien schon bald, in Deutschland aber erst 2025. Das Auto ist ein Elektro-Kleinwagen à la Opel Corsa Electric und Peugeot E-208 mit rund vier Metern Länge. Für den Antrieb sorgt der bekannte 115-kW-Motor und eine 51-kWh-Batterie.

Land Rover Range Rover

Den neuen Range Rover soll es ab 2024 auch mit Elektroantrieb geben

Der Range Rover der fünften Generation startete 2023 mit diversen Verbrennern und Plug-in-Hybriden. Für das Jahr 2024 hat Land Rover die Vorstellung einer reinen Elektroversion des Range Rover angekündigt. Diese beruht wie die Varianten mit Verbrennungsmotor auf der Flexible Modular Longitudinal Architecture oder kurz MLA-Flex; die Optik dürfte praktisch die gleiche sein wie bei den anderen Antrieben. Mehr ist zu dem Auto noch nicht bekannt.

Leapmotor C10

Leapmotor C10: Wohl das erste Elektroauto der chinesischen Marke, das zu uns kommt

Die hierzulande kaum bekannte Marke Leapmotor soll schon in der zweiten Jahreshälfte auf den europäischen Markt kommen. Der Stellantis-Konzern, der kürzlich 20 Prozent der Leapmotor-Anteile erwarb, will dabei behilflich sein. Zu den ersten Modellen dürfte der C10 gehören, ein Elektro-SUV der Mittelklasse. Er verfügt über ein 800-Volt-System und wird mit Heck- sowie Allradantrieb (170 bzw. 230 kW) angeboten.

Lotus Emeya

Lotus Emeya: Ein sportlicher Viertürer

Der Lotus Emeya wurde Anfang September 2023 vorgestellt. Zuvor als Typ 133 bekannt, soll das Auto ab der zweiten Jahreshälfte 2024 ausgeliefert werden, wie es auf der Lotus-Website heißt. Die Maße sind noch nicht bekannt, und auch die Angaben zur Technik sind noch dürftig. Die Coupé-Limousine bekommt einen etwas kleineren Akku und etwas weniger Leistung als das technisch verwandte Coupé-SUV Lotus Eletre R: Die Batterie hat hier 102 statt 112 kWh, der Allradantrieb bringt 665 statt 575 kW. Als Rivale wird oft der Porsche Taycan Turbo S genannt, der allerdings "nur" 560 kW hat. 

Maserati GranTurismo Folgore

Eigentlich längst überfällig: Der GranTurismo in der Elektroversion

Der Maserati GranTurismo Folgore sollte eigentlich schon im zweiten Quartal 2023 starten, inzwischen ist das Auto auch konfigurierbar. Für den Antrieb sorgen gleich drei 300-kW-Motoren; die beiden Aggregate an der Hinterachse ermöglichen dabei ein Torque Vectoring. Die Batterie begrenzt die Systemleistung auf 560 kW. Damit ist der Wagen genauso stark wie die Topversion des Porsche Taycan. Der Preis liegt bei 198.212 Euro, die Reichweite wird im Konfigurator mit 455 km angegeben.

Maserati Grecale Folgore

Auch der Grecale Folgore ist noch nicht konfigurierbar

Die Verbrenner-Versionen des 4,75 Meter langen Mittelklasse-SUVs Maserati Grecale starteten schon 2022, die Elektroversion mit der Zusatzbezeichnung Folgore (italienisch für "Blitz") ist inzwischen ebenfalls konfigurierbar. Ausgeliefert wird wohl ab diesem Jahr. Der Akku speichert 105 kWh, was etwa 500 km mit einer Ladung ermöglichen dürfte. Für den Antrieb sorgt ein Allradsystem mit 410 kW. Basis ist die Verbrenner-Plattform Giorgio, auf der auch der Alfa Romeo Stelvio und der Alfa Giulia basieren. Die Preise beginnen bei 124.301 Euro.

Maxus Euniq 6

Mit dem Euniq 6 bringt der chinesische Transporter-Spezialist Maxus seinen ersten Pkw

Die chinesische Marke Maxus war bisher vor allem für Elektro-Transporter bekannt, doch im Februar wurde der Euniq 6 vorgestellt, ein 4,74 Meter langes Elektro-SUV. Es soll im April auf den deutschen Markt kommen. Für den Antrieb sorgt ein 130-kW-Frontmotor, die Reichweite wird mit nur 354 km angegeben – in der Mittelklasse kein überzeugender Wert. Dennoch will Maxus 53.491 Euro für den Wagen haben und betont die gute Ausstattung. 

Mercedes EQG

Mercedes EQG: Rein elektrische Version der G-Klasse, aber mit völlig anderem Antrieb

Der Mercedes EQG soll noch in der ersten Jahreshälfte vorgestellt werden. Wie die G-Klasse mit Verbrennungsmotor erhält auch die Elektroversion einen offroadtypischen Leiterrahmen. Dazu kommt aber ein Elektroantrieb mit vier radindividuellen Motoren. Zum Start soll es eine konventionelle Batterie geben, ein Akku mit siliciumreichen Anoden und besonders hoher Energiedichte soll später folgen. 

MG Cyberster

MG Cyberster: Der erste Elektro-Roadster auf dem Markt

Den ersten Roadster mit Elektroantrieb will die britisch-chinesische Marke MG auf den Markt bringen, und zwar im Sommer 2024. Mit 4,54 Meter Länge fällt der MG Cyberster allerdings ziemlich groß aus für ein wendiges Landstraßen-Auto. Wie ein traditioneller Roadster ist das Auto ein Zweisitzer und hat ein Stoffverdeck. Dazu kommen auffällige Scherentüren. Es soll Antriebe mit einem Motor (231 bzw. 250 kW) und Allradler mit zwei Motoren (150+250=400 kW) geben. Die 77-kWh-Batterie soll für 580 km reichen, aber nur nach chinesischer Norm.

Mini Aceman (eventuell auch erst 2025)

Den fünftürigen Elektro-Crossover Aceman kennen wir bislang nur als Studie oder mit Tarnung 

Mit 4,08 Meter Länge und 1,50 Meter Höhe ist der neue Mini Aceman zwischen dem Cooper und dem Countryman angesiedelt, und er soll der Bestseller der Marke werden. Vorgestellt wird das Auto angeblich Ende April 2024. Für den Antrieb sollen die gleichen Motoren wie beim Cooper verwendet werden, dazu kommt eine 54-kWh-Batterie für rund 400 km Reichweite. Ob das Auto noch 2024 oder erst 2025 startet, ist offen.

Mini Cooper Electric

Den neuen Elektro-Mini gibt es in zwei Motorisierungen

Der Mini Cooper SE mit 135 kW und schmalen 230 km Reichweite wird abgelöst durch eine neue Generation des Elektro-Minis. Den neuen Mini Cooper Electric gibt es in zwei Motorisierungen: als Mini Cooper E mit den gewohnten 135 kW und den Cooper SE mit 160 kW. Die Basisversion bietet rund 300 km Reichweite, die gehobene Variante sogar rund 400 km. Die Preise beginnen bei 32.900 Euro – damit ist der neue Mini günstiger als der alte. Marktstart soll im Mai 2024 sein. Produziert wird der Cooper in China, denn das Auto basiert auf einer Plattform von Partner Great Wall Motors.

Mini Countryman SE

Mini Countryman: Das SUV gibt es erstmals auch mit Elektroantrieb 

Ist das noch mini? Der Mini Countryman wächst in der neuen Version auf stattliche 4,43 Meter Länge und 1,66 Meter Höhe. Neben Plug-in-Hybriden gibt es erstmals auch rein elektrische Versionen. Die Technik ist vom BMW iX1 bekannt. Wie dort gibt es einen Fronttriebler mit 150 kW und einen Allradler mit 230 kW. Beide erhalten einen 66-kWh-Akku für bis zu 462 km Reichweite. Gebaut wird der Wagen in Leipzig, die Preise beginnen bei 43.500 Euro.

Nissan Micra EV

Nissan Micra EV als Rendering

Anfang 2022 hat Nissan einen elektrischen Nachfolger des Micra angekündigt und auch schon ein Teaserbild gezeigt. Darauf basiert das obige Rendering. Charakteristisch sind die rundlichen Leuchten vorne. Technisch basiert der Kleinwagen auf der Plattform Ampr Small (früher CMF-B-EV genannt), die auch den Renault 5 Electric trägt. Auch Antriebe und Batterien dürften übernommen werden. Zum Namen des Serienmodells und zum genauen Marktstart gibt es noch keine Angaben, aber wenn der R5 im Jahr 2024 startet, dürfte das auch für den Nissan gelten. 

Omoda 5 EV

Omoda 5: Ein neuer Konkurrent des Hyundai Kona Elektro

Die zum chinesischen Chery-Konzern gehörende Automarke Omoda bringt ein 4,40 Meter langes Elektro SUV nach Deutschland. Der Omoda 5 EV hat stets einen 150 kW starken Frontantrieb und bietet je nach Batterievariante Reichweiten von bis zu 450 km. Die Preise für die weniger reichweitenstarke 300-km-Version sollen bei etwa 37.000 Euro beginnen. Marktstart in Deutschland soll noch im ersten Halbjahr 2024 sein

Opel Frontera Electric

So könnte der Nachfolger des Opel Crossland aussehen (Rendering)

Opel hat für 2024 einen rein elektrisch angetriebenen Nachfolger des 4,23 Meter langen Crossland angekündigt. Das Auto wechselt jedoch den Namen und heißt künftig Frontera Electric. Ziemlich wahrscheinlich ist, dass das Modell auf der gleichen Smart Car Platform basiert wie der Citroen e-C3. Denn erstens hat Opel-Chef ein Elektroauto für 25.000 Euro versprochen, was mit anderen Plattformen wohl kaum realisierbar wäre. Und zweitens zeigen die Erlkönigbilder des Crossland-Nachfolgers ähnliche Proportionen wie bei dem Citroen.  

Peugeot E-3008

Peugeot E-3008: Das erste Auto auf Basis von STLA Medium

Im April 2024 startet der Peugeot E-3008 – das erste Stellantis-Auto auf Basis der Plattform STLA Medium. Und die hat es in sich, wie das neue Coupé-SUV demonstriert. So soll das reichweitenstärkste Modell 700 km schaffen. Zum Marktstart gibt es allerdings nur einen Fronttriebler mit 157 kW und 524 km Reichweite. zu Preisen ab 48.650 Euro. Die übrigen Varianten starten erst Anfang 2025.

Polestar 3

Der Polestar 3 ist ein großes Elektro-SUV, aber mit coupéhaftem Heck   

Der Polestar 3, das große Elektro-SUV der Marke, sollte eigentlich wie der Volvo EX90 schon 2023 auf den Markt kommen, doch wegen Softwareproblemen wurde der Produktionsstart auf 2024 verschoben – er kommt also auch dieses Jahr auf den Markt. Das 4,90 Meter lange Modell konkurriert mit dem Audi SQ8 e-tron und dem BMW iX. Für den Antrieb sorgt ein 360 oder optional 380 kW starkes Allradsystem. Dazu kommt ein 107-kWh-Akku für eine stattliche Reichweite von bis zu 610 km. Die Preise beginnen bei knapp 89.000 Euro.

Polestar 4

Der Polestar 4 liegt karosseriemäßig irgendwo zwischen der Limousine Polestar 2 und dem SUV Polestar 3

Der Polestar 4 ist seit Januar 2024 bestellbar. Die Karosserie ist noch coupéhafter als beim Polestar 3; der Blick direkt nach hinten erfolgt mangels Heckscheibe per Kamerasystem. Anders als beim Polestar 3 gibt es hier auch einen Heckantrieb (mit 200 kW). Daneben gibt es einen 400 kW starken Allradler. Beide erhalten einen 100-kWh-Akku für maximal 610 km Reichweite. Die Preise beginnen bei 61.900 Euro.

Porsche Macan

Porsche Macan: Das elektrische Mittelklasse-SUV ersetzt den Verbrenner

Der elektrische Porsche Macan wurde im Januar vorgestellt. Wie der Audi Q6 e-tron basiert er auf der Premium Platform Electric (PPE). Zum Start Mitte 2024 gibt es zwei Allradler: den 300 KW starken Macan 4 sowie den Macan Turbo mit 470 kW. Beide erhalten eine 95-kWh-Batterie für bis zu 613 km Reichweite. Ein 800-Volt-System sorgt für schnelles Laden. Preis: ab 84.100 Euro.

Renault 5 E-Tech Electric

Renault 5 E-Tech Electric: Der neue Kleinwagen ist wirklich schick geworden

Der rein elektrisch angetriebene Renault 5 wurde Ende Februar 2024 vorgestellt, Marktstart soll im Herbst 2024 sein. Dann startet die Version R5 E-Tech Electric mit 110-kW-Frontantrieb und 400 km Reichweite; der Preis ist noch nicht bekannt. Die Basisversion mit 300 km Reichweite und 70 kW soll 25.000 Euro kosten. Das Auto basiert auf der Plattform AmpR Small (früher CMF-B-EV genannt).

Renault Scenic E-Tech Electric

Der rein elektrische Scenic basiert auf der gleichen Technik wie der Elektro-Megane 

Der Renault Scenic mit Verbrenner lief 2023 aus, als Ersatz kommt ein Elektromodell mit SUV-Optik. Der 4,57 Meter lange Renault Scenic Electric basiert wie der Elektro-Megane und der Nissan Ariya auf der Plattform Ampr Medium (früher CMF-EV), doch überrascht das Modell mit einer neuen 87-kWh-Batterie, die für Reichweiten von bis zu 620 km sorgt. Die Antriebe sind für die Kompaktklasse eher schwach: Es gibt Fronttriebler mit 125 und 160 kW, aber keinen Allradantrieb. Die Preise beginnen bei 41.400 Euro.

Skoda Elroq

Vom kompakten Elektro-SUV namens Skoda Elroq gibt es noch kein Bild, aber eine offizielle Ankündigung

Skoda stellt im Jahr 2024 ein neues Elektro-SUV namens Elroq vor. Das hat der tschechische Hersteller im April 2023 angekündigt. Das neue Modell soll das Verbrenner-Modell Karoq beerben. Mit etwa 4,50 Meter Länge ist das Auto immerhin 15 Zentimeter kürzer als der Enyaq. Das Auto dürfte auf dem altbekannten MEB basieren – die einzige andere Elektro-Plattform des Konzern (PPE) kommt für Skoda wohl kaum in Betracht.  

Smart #3

Der Smart #3 ist die längere, coupéhafte Variante des #1 

Der Smart #1 startete im Februar 2023, seit Ende 2023 kann man auch den Smart #3 konfigurieren; die Auslieferung startete aber wohl erst Anfang 2024. Wie der "Hashtag 1" kommt der "Hashtag 3" aus China und nutzt die SEA-Plattform von Geely. Er ist 13 cm länger, die Höhe ist acht cm geringer. Eine weitere Besonderheit ist das große Glasdach. Wie beim #1 gibt es zwei Antriebe (200 und 315 kW), bei beiden kommt ein 66-kWh-Akku hinzu. Außerdem gibt es den Smart #3 Pro mit 49-kWh-Akku, was den Basispreis auf 38.490 Euro senkt.   

Tesla Cybertruck (wohl nicht in Europa)

Tesla Cybertruck: Ein Marktstart in Europa wäre eher eine Überraschung

Die Serienversion des Tesla Cybertruck wird schon seit dem 30. November 2023 ausgeliefert, aber nur in den USA. Dort beginnen die Preise bei knapp 61.000 Dollar. Das ist allerdings der Preis für den später startenden Hecktriebler. Zum Start gibt es Allradler mit 447 und 630 kW. Die Reichweite nach EPA-Norm beträgt bis zu etwa 755 km. Dass der futuristische und ziemlich monströse Elektro-Pick-up mit Edelstahl-Karosserie nach Europa kommt, ist wegen der hiesigen Fußgängersicherheits-Vorschriften unwahrscheinlich.    

Toyota bZ2X

Toyota plant ein kleines Elektro-SUV, das Ende 2024 starten soll

Toyota setzt bisher hauptsächlich auf Vollhybride, will aber künftig bei Elektroautos mehr Gas geben. So soll ein kleines Elektro-SUV zu uns kommen: der Toyota bZ2X. Auf der Toyota-Website heißt es, die Markteinführung würde schon Ende 2024 erfolgen. Als Designstudie hieß das Auto Urban SUV Concept und war 4,30 Meter lang. Man zwischen Front- und Allradantrieb sowie zwei Batterieoptionen wählen können, schreibt der Hersteller. Antreten wird der Wagen wohl gegen Opel Mokka Electric & Co.

Toyota bZ3

Der in China bereits verkaufte Toyota bZ3 könnte schon bald zu uns kommen 

Auch eine 4,73 Meter lange Elektro-Limousine ist geplant: der Toyota bZ3. Er tritt gegen das Tesla Model 3 an. Angeboten werden LFP-Batterien mit 50 bzw. 65 kWh von BYD. Auch der Heckmotor mit 135 bzw. 180 kW stammt von dem chinesischen Toyota-Partner. Die Maximalreichweite beträgt 616 km, allerdings nach chinesischer CLTC-Norm.

VW ID.7 Tourer

VW ID.7 Tourer: Die Kombiversion ist mit fünf Metern genauso lang wie die Schrägheck-Limousine

Der VW ID.7 als Limousine kam schon im September in den Handel, 2024 startet nun die Kombiversion. Sie heißt nicht Variant wie beim Passat, sondern VW ID.7 Tourer. Die Technik ist die gleiche wie bei der Limousine. Basis ist der Modulare Elektrobaukasten (MEB) des Konzerns, jetzt aber mit dem neuen 210-kW-Heckmotor, der wahlweise mit dem 77-kWh-Akku oder der (ebenfalls neuen) 86-kWh-Batterie kombiniert werden kann. Die Preise dürften bei rund 59.000 Euro beginnen.

Volvo EX30

Den Volvo EX30 gibt es schon ab 36.590 Euro

Der Volvo EX30 ist der neue Hoffnungsträger und Bestseller in spe von Volvo. Schon auf den ersten Blick verblüfft der Basispreis, welcher das Premiummodell günstiger als den Jeep Avenger macht (der deutlich schwächer ist und weniger Reichweite bietet). Das Auto basiert auf der gleichen Plattform wie der Smart #1 und der Zeekr X und bietet die gleichen Antriebe (200-kW-Heckmotor oder Allradsystem mit 315 kW). Als Energiespeicher fungiert wahlweise ein LFP-Akku mit 49 kWh oder ein NMC-Paket mit 64 kWh. Die ersten Kunden sollen das Auto 2024 bekommen. 

Volvo EX90

Volvo EX90: Das teure Oberklasse-SUV wurde wie der Polestar 3 auf 2024 verschoben

Der Volvo EX90 sollte ursprünglich noch 2023 auf den Markt kommen, doch wurde der Produktionsstart auf 2024 verschoben. Das große SUV ist mit 5,04 Meter Länge noch etwas größer als der Polestar 3, mit dem er sich die Plattform (Scalable Product Architecture II, SPA II) teilt. Anders als den Polestar (und anders als ursprünglich angekündigt) gibt es den EX90 auch mit Heckantrieb. Dadurch sank der Basispreis von über 100.000 auf rund 83.700 Euro.

Zeekr 001

Zeekr 001: Neuer Crossover aus dem Geely-Imperium

Der Zeekr 001 ist ein fast fünf Meter langer Crossover aus China. Mit dem Zeekr X gehört der 001 zu den Modellen, mit denen die Marke Zeekr 2024 in Deutschland starten will. Wie die meisten neueren Autos aus dem Geely-Konzern basiert der Wagen auf der wandlungsfähigen Sustainable Experience Architecture (SEA). Es gibt einen 200-kW-Hecktriebler und einen 400-kW-Allradler. Beide erhalten die gleiche 100-kWh-Batterie, die bis zu 620 WLTP-Kilometer ermöglicht. Die Preise sind noch nicht bekannt.

Zeekr X

Zeekr X: Das Auto basiert auf der gleichen Technik wie der Smart #1 und der Volvo EX30

Auch der Zeekr X soll ebenfalls 2024 in Deutschland auf den Markt kommen. Die Technik ist die gleiche wie bei den anderen kleinen Geely-Modellen auf Basis der Plattform SEA, also dem Smart #1 und #3 sowie dem Volvo EX30: Es gibt einen 200-kW-Heckriebler und einen 315-kW-Allradler, dazu einen LFP-Akku mit 49 kWh und eine NMC-Batterie mit 69 kWh. Die Preise in Deutschland beginnen bei recht heftigen 44.990 Euro.

Unter dem Strich

Unsere aktualisierte Übersicht enthält nun über 50 neue Elektroautos, die alle im Jahr 2024 starten. SUVs sind mit rund 30 Modellen immer noch in der Überzahl, es gibt aber durchaus auch interessante Kleinwagen darunter. Das alte Klagelied, dass es nur große und teure Elektroautos gibt, stimmt also nicht mehr. Günstige Neulinge deutscher Marken allerdings gibt es kaum.