Mit 4,88 Meter Länge ist das SUV etwa so groß wie ein Mercedes EQC

Lexus stellt mit dem LF-Z Electrified ein großes SUV mit Elektroantrieb. Die Designstudie basiert auf einer dedizierten Plattform für Elektroautos, so der Hersteller. Ob es sich um eine Vorschau auf ein Serienmodell handelt, sagt Lexus noch nicht.

Toyotas Luxus-Sparte will bis zum Jahr 2025 über zehn Elektroautos bringen – eine deutliche Änderung der bisher verfolgten Strategie der Marke, die bisher fast ausschließlich auf Hybride setzte. Zählt man Elektroautos, Plug-in-Hybride und normale Hybride zusammen, so will Lexus bis 2025 nicht weniger als 20 komplett neue oder überarbeitete Modelle auf den Markt bringen. Dann sollen elektrifizierte Fahrzeuge mehr als die Hälfte des globalen Absatzes der Marke ausmachen.

Bildergalerie: Lexus LF-Z Electrified (2021)

Im Grunde soll der LF-Z offenbar die Richtung zeigen, in die Lexus künftig gehen will, und zwar sowohl in Hinsicht auf die Technik, als auch designmäßig. Mit 4,88 Meter Länge und 1,6 Meter Höhe hat der Wagen Abmessungen wie der Mercedes EQC oder der Audi e-tron. Der Radstand beträgt 2,1 Meter, das Gewicht 2,1 Tonnen.

Die 90-kWh-Batterie soll eine WLTP-Reichweite von 600 km ergeben. Danach ist das Auto ein ausgesprochener Stromsparer, denn der Stromverbrauch errechnet sich zu 15 kWh pro 100 Kilometer. Damit ist der Wagen sparsamer als der Mercedes EQS, der für die gleiche WLTP-Reichweite ein 108-kWh-Batteriepaket benötigt. Aufgeladen wird mit bis zu 150 kW.

Für den Antrieb sorgt ein Allradsystem mit einer Systemleistung von 400 kW (536 PS) und 700 Nm maximalem Drehmoment. Auch in Sachen Fahrleistungen enttäuscht der LF-Z nicht, zumindest nicht bei der Beschleunigung: Der Sprint auf Tempo 100 soll nur drei Sekunden dauern. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 200 km/h angegeben.

Tesla Model S Plaid (2021)
Interieur des gelifteten Model S
Lexus LF-Z Electrified (2021)
Interieur des LF-Z

Zu den weiteren Besonderheiten gehören ein Direct4-Allradantriebssystem (Lexus-Speak für Torque Vectoring), ein Steuerhorn anstelle eines herkömmlichen Lenkrads (Tesla lässt grüßen) und Steer-by-Wire-Technologie (also keine mechanische Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern).

Außerdem verspricht Lexus halbautonome Fahrfähigkeiten auf Grundlage von Künstlicher Intelligenz, ein Head-up-Display mit Augmented-Reality-Funktion und die Verwendung des Batteriepacks als Strukturelement. Und last but not least soll das Auto auch noch für Fahrspaß sorgen ...