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Maserati Grecale Folgore erhält 400 kW starken Allradantrieb

Detaillierter Blick auf die modifizierte Giorgio-Plattform des Neulings

Maserati Grecale Folgore: Neues zu dem 2023 startenden

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Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

26. Mär. 2022 um 09:23 Uhr

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Am Dienstag hat Maserati den Grecale vorgestellt. Das 4,85 Meter lange Mittelklasse-SUV bekommt in der Elektroversion Folgore ein 400-Volt-System, eine 105 kWh große Batterie und 800 Newtonmeter Drehmoment. Mehr technische Daten zu dem Mitte 2023 startenden Neuling verriet die Pressemitteilung noch nicht. Doch unsere Kollegen von InsideEVs und Motor1 Italien waren vor Ort und haben etliche Zusatzinformationen erhalten.

So liegt die Systemleistung bei 400 kW – wir hatten sie aufgrund des Drehmoments auf über 350 kW geschätzt, was demnach nicht ganz falsch war. Wie angesichts der hohen Leistung zu vermuten, hat der Grecale einen Allradantrieb, wobei zwei Motoren eingesetzt werden, einer vorne und einer hinten. Zudem stimmt das Gerücht, dass der Grecale Folgore auf einer (modifizierten) Giorgio-Plattform aufsetzt, die auch den Alfa Romeo Stelvio und Giulia trägt. Das obige Video zeigt die Plattform aus vielen Perspektiven.

Maserati Grecale Folgore: Der Getriebekasten enthält nun das BMS

Maserati Grecale Folgore: Der Getriebekasten enthält nun das BMS

Zwischen den Achsen – der Radstand beträgt 2,90 Meter – befindet sich die Batterie, deren relativ kleine Module von oben gut erkennbar sind. Der links auf der Batterieplatte sitzende schwarze Kasten repräsentiert das Getriebegehäuse der Verbrenner-Versionen; bei der Elektrovariante wird es für das Batteriemanagement-System (BMS) genutzt, wie Kollege Giuliano im Video erklärt.

Maserati Grecale Folgore: Federbeine der Luftfederung vorne

Federbein der Luftfederung vorne

An der Vorderachse sind die Federbeine der Luftfederung erkennbar; hinten wurden sie offenbar weggelassen. Um die Vibrationen zu verringern, wurde die Federung an zwei Punkten an dem Hilfsrahmen befestigt.

Maserati Grecale Folgore: Antriebseinheit vorne mit Inverter, E-Motor und Eingang-Getriebe

Maserati Grecale Folgore: Antriebseinheit vorne mit Inverter, E-Motor und Eingang-Getriebe

Zwischen den Achsen befindet sich eine ziemlich große Antriebseinheit, die den Elektromotor, den darauf liegenden Inverter und das Eingang-Getriebe umfasst. Von vorne sieht man das Lenkgestänge: 

Maserati Grecale Folgore: Lenkgestänge

Das Lenkgestänge wurde gegenüber den Verbrennern nicht verändert

An der Hinterachse befindet sich offenbar die gleiche Antriebseinheit wie vorne – zumindest scheint der Motor genauso groß zu sein. Gut erkennbar ist hier auch der Hilfsrahmen:

Maserati Grecale Folgore: Die HInterachse

Die Hinterachse mit dem massiven Hilfsrahmen und der Antriebseinheit

Was an der Konstruktion auffällt, sind die massiven (und wohl ziemlich schweren) Hilfsrahmen vorne und hinten. Der Raum, wo bei den Verbrennern die Achtgang-Automatik eingebaut wird, wird vermutlich nicht sehr gut genutzt, denn die BMS-Elektronik dürfte den Platz nicht ausfüllen. Zudem fällt auf, dass die Batterieplatte hinter den Vorderrädern nicht die gesamte Breite einnimmt.

Mehr zu Maserati und Stellantis:

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Maserati betonte, dass der Grecale komplett in Italien hergestellt wird. Mit der neuen Batteriezellenfabrik in Termoli hätte der Mutterkonzern Stellantis auch eine nahe gelegene Quelle für den Akku; allerdings dürfte das Werk beim Marktstart des Grecale Folgore im Sommer 2023 noch nicht fertig sein.

Der Elektro-Grecale wird wohl das zweite Elektroauto von Maserati sein. Zuvor startet noch das Duo aus GranTurismo Folgore und GranCabrio Folgore. Diese bekommen allerdings einen völlig anderen Antrieb mit drei Elektromotoren sowie ein 800-Volt-System. Mit 880 kW haben sie auch mehr als doppelt so viel Leistung wie der Grecale Folgore. Bis 2025 folgen dann noch die Elektroversionen des Supersportlers MC20, des neuen Quattroporte und des neuen Levante (also dem großen Bruder des Grecale). 

Technische Daten des Maserati Grecale Folgore

Bildergalerie: Maserati Grecale

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Quelle: InsideEVs Italien

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