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Maserati GranCabrio Folgore: Elektro-Cabrio startet 2023
Nun gibt es erste Erlkönig- und Teaserbilder, wenn auch nur vom Verbrenner

Stefan Leichsenring 
Von: Stefan Leichsenring
27. Okt. 2022 um 11:59 Uhr
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Das zweite Elektroauto von Maserati nach dem GranTurismo Folgore ist das technisch eng verwandte Maserati GranCabrio Folgore. Beide starten schon nächstes Jahr. Nun gibt es erste Bilder von dem Elektro-Cabrio.
Die Prototypen des neuen GranCabrio werden bis zur Markteinführung intensiven Tests unterzogen, schreibt der Hersteller. Die Fahrzeuge sind dabei auf der Straße, auf der Rennstrecke und unter verschiedensten Einsatzbedingungen unterwegs, um die Feinabstimmung zu optimieren.
Bildergalerie: Maserati GranCabrio (Teaser)

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Besser als auf den reichlich dunklen Bildern von Maserati ist das neue Modell auf Erlkönigbildern zu erkennen, die ebenso wie die offiziellen Fotos die Verbrennerversion zeigen. Doch abgesehen von den Auspuffrohren dürfte die Elektrovariante nicht viel anders aussehen.
Bildergalerie: Maserati GranCabrio (Erlkönig)

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Wie zu erwarten, sieht das GranCabrio dem Maserati GranTurismo sehr ähnlich – bis auf das Stoffverdeck des Cabrios. Beide Modelle haben eine geschwungene Silhouette mit nach oben ragenden Radhäusern vorne und hinten.


Das Cabrio scheint auch dieselbe Wölbung im unteren Bereich der Türen zu haben wie der GT; die Dachlinie ist bei geschlossenem Verdeck recht ähnlich, und auch die Rücklichter sind offenbar dieselben. Sie reichen von der Seite her um die Ecke bis in die Kofferraumklappe hinein:


Die Maße dürften ähnlich ausfallen wie beim geschlossenen Zweitürer, den man wohl auch als Coupé bezeichnen kann. Damit wären beide etwa 4,60 Meter lang und nur etwa 1,35 Meter hoch. Zum Vergleich: Der Rimac Nevera hat eine Höhe von etwa 1,20 Meter, der Porsche Taycan misst von Scheitel bis zur Sohle 1,40 Meter.
Drei 300-kW-Motoren und ein recht kleiner Akku
Die Antriebe dürften vom GranTurismo übernommen werden. Die Verbrenner haben einen 3,0-Liter-Biturbo-V6 unter der Haube, der normalerweise 489 PS (365 kW) leistet, im Trofeo-Modell sind es 550 PS (410 kW). Beide haben einen heckbetonten Allradantrieb.
Dasselbe trifft wohl auf die Elektroversion zu. Es erhält einen E-Motor vorne und zwei Aggregate hinten. Jede der drei Permanentmagnet-Maschinen leistet 300 kW, die Systemleistung beträgt jedoch "nur" 560 kW – offenbar wird sie elektronisch oder durch die Leistungsabgabe der Batterie begrenzt. Das Coupé beschleunigt damit in 2,7 Sekunden auf 100 km/h und erreicht 320 km/h, beim Cabrio dürften beide Zahlen etwas schlechter ausfallen.
Wie der GT dürfte auch das Cabrio einen 83-kWh-Akku (netto) erhalten; damit ist der Energiespeicher deutlich kleiner als beim Maserati Grecale Folgore, der eine 105-kWh-Batterie bekommt. Offensichtlich hat sich Maserati bei den sportlicheren Zweitürern auf die niedrige Karosserie- und Sitzhöhe, das Gewicht und die Fahreigenschaften konzentriert.
Diese Autos sind nicht für lange Strecken gemacht, sondern für genussvolle Touren durch die Berge oder andere Landschaften. Dementsprechend dürften denn auch die Reichweiten ausfallen; vermutlich liegen sie deutlich unter 500 km. Aufgeladen wird dafür sehr schnell – mit bis zu 270 kW Gleichstrom. Beim GranTurismo soll man in fünf Minuten Strom für weitere 100 Kilometer nachladen können.
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Vom Interieur gibt es bislang keine Fotos, auch nicht vom GranTurismo. Doch Maserati verspricht einen 12,3-Zoll-Touchscreen, ein weiteres 8,8-Zoll-Display (wohl für die Instrumente) sowie optional ein Head-up-Display. Zu den weiteren Besonderheiten gehören ein kamerabasierter Rückspiegel sowie eine Luftfederung mit elektronisch geregelten Dämpfern.
Maserati hat bereits bekannt gegeben, dass das Elektro-Cabrio genau wie der GranTurismo Folgore im Jahr 2023 startet. Im kommenden Jahr soll zudem auch noch der Grecale Folgore auf den Markt kommen, wenn wir recht verstehen, als drittes Elektromodell:

Die Elektroversionen des Sportwagens MC20 sowie vom neuen Quattroporte und Levante sollen dann bis 2025 folgen. Bis zum Jahr 2030 soll jeder Serien-Maserati rein elektrisch angetrieben werden.
Quelle: Maserati (Teaserbilder), Automedia (Erlkönigbilder)
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