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Volkswagen wird ab 2026 ein ID. Buzz Robotaxi verkaufen

Die Serienversion des fahrerlosen Buzz soll nächstes Jahr weltweit auf den Markt kommen, möglicherweise noch vor Teslas Cybercab

Volkswagen ID. Buzz AD

Bild von: Volkswagen

Von: Iulian Dnistran

Übersetzt von: Roland Hildebrandt

18. Jun. 2025 um 15:09 Uhr

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Bei all dem Hype um den bevorstehenden Start von Teslas Robotaxi-Service in Austin, Texas, vergisst man leicht, dass es noch andere Akteure im Bereich des autonomen Fahrens gibt. Einer dieser Akteure ist der Volkswagen-Konzern, der nun mit der Markteinführung des serienreifen, fahrerlosen Taxis ID. Buzz AD die Messlatte höher legt.

Kurz gesagt, ab dem nächsten Jahr werden Unternehmen, Kommunen und andere Einrichtungen in der Lage sein, eine Flotte von VW ID. Buzz Robotaxis als schlüsselfertiges Paket zu bestellen. MOIA, die Fahrgemeinschafts-Tochter des VW-Konzerns, erklärte, dass die autonomen Vans mit allem ausgestattet sind, was für den Betrieb benötigt wird, einschließlich eines Sensorsystems, vollständiger Zertifizierung und etwas, das als Autonomous Driving Mobility-as-a-Service (AD MaaS) Plattform bezeichnet wird. Diese ermöglicht es den Betreibern, die Taxis extrem schnell einzusetzen.

Volkswagen ID. Buzz AD autonomes Fahrzeug

Bild von: Volkswagen

Unterdessen soll das zweisitzige Cybercab von Tesla laut CEO Elon Musk bis Ende 2027 auf den Markt kommen. Due Verzögerung mag auch daran liegen, dass das Fahrzeug selbst auf keinem bestehenden Modell aufbaut, sondern eine völlig neue Karosserie aufweist. 

Die VW-Konzerntochter erklärte, dass man plant, die vollständige Zertifizierung des ID. Buzz AD für den fahrerlosen Betrieb in der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten bald zu erhalten. Was das Sensorsystem angeht, so ist der elektrische Transporter mit nicht weniger als 27 Sensoren ausgestattet, darunter 13 Kameras, neun Lidars und fünf Radarsysteme. Die Informationen all dieser Sensoren werden in das von Mobileye stammende elektronische Gehirn eingespeist, um Entscheidungen in allen möglichen Szenarien zu treffen, einschließlich solcher, in denen Einsatzfahrzeuge beteiligt sind.

Das Fahrzeug erfüllt alle Anforderungen für SAE Level 4 automatisierte Fahrzeuge, wie Fernüberwachung und sichere Handhabung von Sonderfällen. Zum Vergleich: Alle heute verkauften Tesla-Fahrzeuge gelten immer noch als Level 2, was bedeutet, dass sie stets Fahrerüberwachung benötigen. Die Softwareplattform, die die autonomen Fahrzeuge von VW verwaltet, verwendet künstliche Intelligenz, um die Flotte in Echtzeit zu überwachen, Passagieren automatisch zu helfen und nahtlos in bestehende Fahrgemeinschafts-Apps zu integrieren.

Bildergalerie: Volkswagen ID. Buzz AD von MOIA mit autonomem Fahren

Volkswagen-ID. Selbstfahrender Buzz AD von MOIA

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Volkswagen-ID. Selbstfahrender Buzz AD von MOIA Volkswagen-ID. Selbstfahrender Buzz AD von MOIA Volkswagen-ID. Selbstfahrender Buzz AD von MOIA Volkswagen-ID. Selbstfahrender Buzz AD von MOIA Volkswagen-ID. Selbstfahrender Buzz AD von MOIA Volkswagen-ID. Selbstfahrender Buzz AD von MOIA

Quelle: Volkswagen

Was diese Lösung im Vergleich zu anderen Ride-Hailing-Plattformen interessant macht, ist, dass sie es jedem ermöglicht, einen Uber- oder Waymo-Konkurrenten zu gründen, ohne Hunderte von Millionen Dollar in Forschung, Entwicklung und Zertifizierung zu investieren. MOIA bietet eine schlüsselfertige Lösung, die potenziell die autonome Fahrzeugindustrie für viele neue Akteure öffnen könnte.

Der autonome ID. Buzz bietet vier Sitzplätze für Passagiere und einen für den Fahrer. Allerdings wird bei öffentlichen Fahrten niemand hinter dem Lenkrad sitzen. Es gibt auch einen Gepäckträger dort, wo sich früher der Beifahrersitz befand.

In den Vereinigten Staaten hat Uber eine Partnerschaft mit MOIA zur Bereitstellung von Tausenden selbstfahrender ID. Buzz in den nächsten zehn Jahren geschlossen. Der erste Rollout wird in Los Angeles beginnen, wobei die erste vollständige kommerzielle Flotte im nächsten Jahr online geht. In Europa betreibt MOIA einen Fahrgemeinschaftsservice in den deutschen Städten Hannover und Hamburg.

Mehr zum autonomen Fahren:

Hyundai und Waymo kündigen Partnerschaft für autonomes Fahren an

Tesla Robovan: Autonom fahrender Bus mit 20 Sitzen

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