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Porsches induktives Laden wird ein teurer Spaß

Das kabellose Laden für E-Fahrzeuge ist da. Aber es ist viel teurer als die Installation einer normalen Wallbox in der Garage

Porsche Wireless Charging

Bild von: Porsche

Von: Iulian Dnistran

Übersetzt von: Stefan Wagner

Veröffentlicht von: Stefan Wagner

16. Sep. 2025 um 11:48 Uhr

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Porsche hat ein kabelloses Ladegerät entwickelt, mit dem sich die Batterien seines kommenden Elektro-SUVs Cayenne aufladen lassen. Es ist nicht das erste induktive Autoladegerät der Welt, aber Porsche behauptet, es sei das erste 11-Kilowatt-Pad, das einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

Das Teil ist wirklich cool und praktisch, aber ganz billig wird der Spaß nicht. Ein Sprecher der Zuffenhausener sagte gegenüber Kyle Conner von Out of Spec Reviews auf der IAA in München, dass das induktive Ladepad in Deutschland etwa 5.000 Euro kosten wird, wenn es nächstes Jahr in den Handel kommt.

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Ein signifikanter Aufschlag gegenüber einer durchschnittlichen kabelgebundenen Level-2-Wallbox für Elektrofahrzeuge. Es ist fast zehnmal teurer als der Tesla Wall Connector, der hierzulande für 535 Euro verkauft wird.

Dabei bleibt es jedoch nicht. Der elektrische Cayenne muss auch mit der notwendigen Hardware für induktives Laden ausgestattet werden, was die Gesamtkosten für das System auf knapp 7.000 Euro steigert. Das ist viel Geld für ein System, das größtenteils der Bequemlichkeit dient. Allerdings sind Porsche-Fahrer lange und finanziell ausufernde Optionslisten gewöhnt. 

Ein kabelloses Ladesystem vermeidet das Risiko, dass die Stecker am Ladeanschluss beschädigt werden, was zu einer hohen Reparaturrechnung führen könnte. Außerdem wird der Preis im Laufe der Zeit sinken, je weiter die Technologie fortschreitet.

Was Porsche auf der technischen Seite getan hat, ist ziemlich beeindruckend. Die am Boden montierte Ladestation wiegt rund 50 Kilogramm. Sie benötigt keine externe Box, sondern kann direkt an die Hauptstromversorgung angeschlossen werden. Es wird zwei Versionen geben - beide mit einer maximalen Leistung von 11 kW: einphasig mit 48 Ampere und dreiphasig mit 16 Ampere.

Die Ladestation selbst ist trotz der Wartungsklappe wasserdicht und verfügt über integrierte Radarsensoren, die den Ladevorgang automatisch unterbrechen, wenn sie Metalle, Tiere oder Menschen auf der Ladestation entdecken. 

Bildergalerie: Porsche Kabelloses Laden

Kabelloses Laden von Porsche

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Quelle: Porsche

Auf der Fahrzeugseite ist der Empfänger flüssigkeitsgekühlt und sendet Gleichstrom direkt an die Hochspannungsbatterie, wodurch das bordeigene AC-Ladegerät umgangen wird. Der am Boden montierte Sender ist hingegen luftgekühlt. Der Wirkungsgrad des Systems liegt laut Porsche bei 90 %. Das ist zwar nicht so gut wie bei einem konduktiven Ladegerät, das in der Regel 94 % erreicht, aber für ein kabelloses System ist das immer noch beeindruckend.

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