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Für eine persönlichere Erfahrung

Ford Transit City kommt mit neuen Aufbauvarianten

Das kompakte Elektro-Nutzfahrzeug gibt es als Pritsche, mit Kofferaufbau und als Kastenwagen

Ford Transit City Varianten (2026) auf der IAA Transportation
Bild von: Ford
Roland Hildebrandt Roland Hildebrandt

Ford Pro (die Nutzfahrzeugsparte des Konzerns) präsentiert auf der IAA Transportation in Hannover (Halle 13, Stand C90) neue datenbasierte Services zur Vermeidung von Fahrzeugstillständen sowie Erweiterungen im Bereich der Elektro-Transporter.

Im Fahrzeugbereich erweitert Ford Pro das Angebot um neue Karosserievarianten des Elektro-Transporters Transit City. Das für den innerstädtischen Einsatz konzipierte Modell im 1-Tonnen-Nutzlastsegment ist als Kastenwagen in zwei Längen und zwei Höhen erhältlich. Zusätzlich dient ein neues Fahrgestell als Grundlage für Aufbauten.

Bildergalerie: Ford Transit City Varianten (2026) auf der IAA Transportation

Ab Werk oder über die Transit-Center sind Varianten als Kofferaufbau, Pritschenwagen und Kastenwagen mit Regalausbau verfügbar. Für spezielle Anforderungen arbeitet der Hersteller mit einem Netzwerk aus 39 zertifizierten Aufbauherstellern zusammen.

Für das 2-Tonnen-Nutzlastsegment stellt der Hersteller den E-Transit mit einem vergrößerten Akku mit 96 kWh Kapazität vor. Diese Ausführung erzielt eine Reichweite von bis zu 432 Kilometern, was einer Steigerung um 115 Kilometer gegenüber der Variante mit 68 kWh entspricht.

Die Ladeleistung an Gleichstrom-Schnellladestationen beträgt bis zu 180 kW. Damit lässt sich die Batterie in 28 Minuten von 10 auf 80 Prozent aufladen, beziehungsweise Reichweite für bis zu 120 Kilometer in zehn Minuten nachladen. Der E-Transit mit der neuen Batterieoption ist als Kastenwagen und als Doppelkabine bestellbar.

Ford Transit City Varianten (2026) auf der IAA Transportation

Ford Transit City Varianten (2026) auf der IAA Transportation

Bild von: Ford

Darüber hinaus gab das Unternehmen eine Ausweitung der Kooperation mit DHL bekannt. Derzeit sind über 5.000 rein elektrische Ford Pro Fahrzeuge für den Logistikdienstleister in Deutschland im Einsatz. Bis Ende 2027 soll die Flotte um weitere E-Transit-Modelle ergänzt werden.

Um Ausfallzeiten zu reduzieren, führt das Unternehmen die kostenpflichtigen Abonnements Ford Uptime Services und Ford Uptime Insights für Flottenbetreiber ein. Nach einer Testphase mit rund 11.000 Fahrzeugen stehen die Dienste deutschlandweit zur Verfügung. Die Programme werten Fahrzeugdaten aus, um technische Probleme vorab zu erkennen. Ford Uptime Services beinhaltet eine direkte Betreuung durch Servicemitarbeiter, die Reparaturtermine koordinieren und Ersatzteilbestellungen über das Netz von mehr als 200 Transit Centern vorbereiten.

Flottenbetreiber erhalten dazu wöchentliche Zusammenfassungen. Das Tool Ford Uptime Insights richtet sich an Unternehmen mit eigenem Fuhrparkmanagement und stellt tägliche Berichte sowie Risikobewertungen für einzelne Fahrzeuge bereit. Bereits im Juli wurde mit Dealer Uptime Services ein System für kleinere Flotten eingeführt, bei dem regionale Händler die Fahrzeugüberwachung übernehmen. Laut Herstellerangaben lassen sich die Ausfallzeiten durch das proaktive Monitoring um bis zu 50 Prozent verringern.