Ford Transit City (2026): Neuer Elektro-Transporter mit LFP-Akku
In der größeren L2H2-Version bietet er eine Ladelänge von mehr als drei Meter
Ford Pro erweitert sein Portfolio an leichten Nutzfahrzeugen um den Transit City. Das neue Modell ist als kosteneffiziente Lösung für den innerstädtischen Liefer- und Servicedienst konzipiert und setzt auf einen rein elektrischen Frontantrieb. Die Markteinführung ist für Ende dieses Jahres geplant. Zu den Preisen äußert sich Ford noch nicht.
Karosserievarianten und Ladekapazitäten
Der Transit City wird in drei Konfigurationen angeboten, um unterschiedliche Anforderungsprofile abzudecken:
Kastenwagen L1H1: Fokus auf Wendigkeit in engen Innenstädten. Er bietet ca. 6 m³ Stauvolumen und eine maximale Nutzlast von 1.085 kg.
Kastenwagen L2H2: Die größere Variante verfügt über ein Frachtabteil von rund 8 m³ bei einer Ladelänge von über 3 Metern. Die zulässige Nutzlast beträgt hier 1.275 kg.
Fahrgestell mit Einzelkabine: Eine Premiere in diesem Segment, die als Basis für spezialisierte Branchenumbauten dient. Ford greift hierbei auf ein Netzwerk von über 200 zertifizierten Aufbauherstellern zurück.
Ford Transit City - Modellprogramm
Beide Kastenwagen-Versionen sind darauf ausgelegt, bis zu drei Euro-Paletten gleichzeitig aufzunehmen. Um die Komplexität und die Anschaffungskosten gering zu halten, setzt Ford auf eine standardisierte Ausstattung inklusive strapazierfähigem Boden und Seitenwandverkleidungen.
Antriebstechnik und Batteriedaten
Das Fahrzeug wird von einem Elektromotor mit einer Leistung von 110 kW (150 PS) angetrieben. Als Energiespeicher kommt eine Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP) zum Einsatz.
| Daten | Ford Transit City (2026) |
| Nutzbare Batteriekapazität | 56 kWh |
| maximale Reichweite | bis zu 254 km |
| DC-Ladeleistung | 87 kW |
| Ladezeit DC (10-80 %) | 33 Minuten |
| Ladezeit AC (11 kW, 10-80 %) | ca. 4,5 Stunden |
Ein technisches Merkmal für den Stadtverkehr ist die One-Pedal-Drive-Option, die eine verstärkte Rekuperation bis zum Stillstand ermöglicht. Für die Langzeithaltbarkeit simulierte Ford Testzyklen von 240.000 Kilometern über einen Zeitraum von zehn Jahren.
Ford Transit City - Kabine
Ausstattung und Konnektivität
Im Interieur ist der Transit City mit einem 12-Zoll-Touchscreen sowie kabelloser Unterstützung für Apple CarPlay und Android Auto ausgestattet. Zur Serienausstattung gehören zudem:
- Sitzheizung und schlüsselloses Startsystem
- Automatischer Notbrems-Assistent
- Park-Pilot-Sensoren (vorn/hinten) und Rückfahrkamera
- Adaptierte Geschwindigkeitsregelanlage und Fahrspur-Assistent
Betriebskosten und Service
Ford Pro prognostiziert eine Senkung des Wartungsaufwands um 40 Prozent im Vergleich zu einem äquivalenten Diesel-Transporter. Die Service-Intervalle wurden auf zwei Jahre oder 40.000 Kilometer festgesetzt. Die Garantie auf die Hochvolt-Komponenten beläuft sich auf acht Jahre oder 160.000 Kilometer. Zur Flottensteuerung kann optional ein Plug-in-Modul für die Nutzung von Telematik-Diensten integriert werden.
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