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VW will sich in den USA angeblich in "Voltswagen" umbenennen
Ein Aprilscherz? Wenn, dann sind auch angesehene Medien drauf reingefallen


Von: Tom Moloughney
Übersetzt von: Stefan Leichsenring
30. Mär. 2021 um 07:46 Uhr
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Natürlich wissen wir, dass die richtige Zeit für einen Aprilscherz nur noch ein paar Tage entfernt ist. Aber es sieht wirklich so aus, als ob Volkswagen kurz davor ist, sich in den USA umzubenennen in "Voltswagen of America". Mit diesem Schritt will die Marke ihr Engagement für den Übergang von zur Elektrifizierung demonstrieren.
Ich muss zugeben, dass ich anfangs geglaubt habe, dass es sich um einen PR-Gag handelt, der mit dem Aprilscherz zusammenfällt, und ich bin immer noch nicht ganz davon überzeugt, dass dem nicht so ist. Aber neben der ursprünglichen Quelle berichteten auch CNBC, Automotive News und USA Today, dass es sich nicht um einen Scherz handelt und die Marke tatsächlich den Namen ihrer US-Niederlassung ändern wird.
VW-USA-Chef Scott Keogh sagte laut der Pressemitteilung, die versehentlich einen Monat zu früh veröffentlicht wurde:
"Zwar tauschen wir unser K gegen ein T aus, aber was wir nicht ändern, ist das Engagement dieser Marke, klassenbeste Fahrzeuge für Fahrer und Menschen überall zu bauen."

Volkswagen hat offenbar am gestrigen Montag (29. März) versehentlich eine Pressemitteilung auf seine Website gestellt, die eigentlich für den 29. April 2021 bestimmt und auch so datiert war. Die Pressemitteilung wurde schnell heruntergenommen, aber CNBC hat sie davor noch in die Finger bekommen. In der Mitteilung wird die Namensänderung als "öffentliches Bekenntnis zur zukunftsweisenden Investition des Unternehmens in die E-Mobilität" bezeichnet.
"Aber VW wurde nicht gehackt, die Ankündigung ist kein Scherz, es ist kein Marketing-Trick und der Plan ist, die Änderung dauerhaft zu machen, sagte eine Person, die mit den Plänen des Unternehmens vertraut ist, unter der Bedingung der Anonymität, weil sie nicht berechtigt war, öffentlich zu sprechen." (USA Today)
Darüber hinaus heißt es in der Mitteilung, dass die Elektroauto-Modelle des Unternehmens mit einem "Voltswagen"-Emblem versehen werden, während die Nicht-EV-Modelle weiterhin das (kürzlich aufgefrischte) VW-Emblem tragen werden. Laut CNBC sollen Diesel- und Benzinfahrzeuge das VW-Logo auf dunkelblauem Hintergrund bekommen, während die Elektrofahrzeuge das Logo auf hellblauem Hintergrund tragen sollen.
Die Muttergesellschaft, der Volkswagen-Konzern, soll seinen Namen beibehalten. "Volkswagen" hat keine Bedeutung im Englischen; daher ist nicht zu erwarten, dass die Namensänderung bei den US-Verbrauchern auf Befremden stößt.
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Laut CNBC bestätigte eine Person, die mit den Plänen des Unternehmens vertraut ist, die Authentizität der Veröffentlichung. Die ungenannte Person bat darum, anonym zu bleiben, weil die Pläne noch nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren.
Offensichtlich ist es also Tatsache. Wenn nicht, gebe ich zu, sie haben mich erwischt. Vielleicht ist dies der Versuch von Volkswagen, endlich den Dieselgate-Skandal vergessen zu machen. Oder VW-Chef Herbert Diess hat beschlossen, dass der Konzern sich auch so humorig geben sollte wie Elon Musk, dessen Berufsbezeichnung seit Kurzem "Technoking of Tesla" lautet, während sein Finanzchef "Master of Coin" heißt, wie das Unternehmen offiziell der amerikanischen Börsenaufsicht SEC mitteilte. Und das ist nun wirklich kein Aprilscherz.
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