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Mean Metal Motors Azani: Indischer Supersportler mit 1.000 PS

Elektro-Bolide soll in 2,1 Sekunden auf Tempo 100 sprinten

Mean Metal Motors aus Indien zeigt Elektro-Supersportler Azani

Von: Jacob Oliva

Übersetzt und bearbeitet von: Stefan Leichsenring

8. Aug. 2021 um 06:32 Uhr

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Indische Automarken? Da fallen einem wahrscheinlich zuerst Namen wie Tata oder Mahindra ein, vielleicht noch Maruti Suzuki, die unangefochtene Marke Nummer eins in Indien.

Es gibt jedoch einen weiteren Player auf dem indischen Automarkt, der den Namen Mean Metal Motors trägt. Schon 2015 stellte die Firma den M-Zero mit einem 500 PS starken 4,0-Liter-Twinturbo-V8 vor, wie Motor1.com damals berichtete. Jetzt will das Unternehmen mit den drei M im Namen noch einen Schritt weiter gehen und stellt den Azani vor – einen elektrischen Supersportwagen mit bis zu 1.000 PS.

Bildergalerie: Mean Metal Azani (2021)

Mean Metal Azani (2021)

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Mean Metal Azani (2021) Mean Metal Azani (2021) Mean Metal Azani (2021) Mean Metal Azani (2021) Mean Metal Azani (2021)

Die technischen Daten bieten noch weitere unglaubliche Zahlen. So sollen die Elektromotoren 1.000 Newtonmeter Drehmoment abgeben, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 322 km/h, und den Sprint auf 60 Meilen pro Stunde (97 km/h) soll das Auto in 2,1 Sekunden schaffen. 

Der 120-kWh-Akku soll für eine Reichweite von bis zu 523 Kilometern gut sein. Alle diese Zahlen finden sich auf der Website von Mean Metal Motors, die (wie die rote Lackierung des Modells) an Tesla erinnert. Apropos Tesla: Das Model S Plaid soll den Sprint auf Tempo 100 ebenfalls in 2,1 Sekunden schaffen und auch die Höchstgeschwindigkeit ist identisch – genau 322 km/h, hier wie dort. Zufall ist das wohl kaum. Die Reichweite ist bei Tesla mit 637 km allerdings höher als bei MMM.

Abgesehen von den beeindruckenden Zahlen bietet das Auto auch noch Over-the-Air-Updates, Augmented-Reality-Displays und Carbon-Bremsen. Es basiert auf einer Skateboard-Plattform mit Aluminium-Spaceframe, die flexibel eingesetzt werden kann, also auch für weitere Modelle genutzt werden kann.

Die Produktion findet in Mikrofabriken statt, und bei der Fertigung setzt der Hersteller Künstliche Intelligenz ein, was die Kosten senken soll. Dem selben Zweck dient die Verwendung von Modul-Komponenten, die auch für weitere Modelle eingesetzt werden können.

Zum Datum der Markeinführung des Azani gibt es noch keine Angaben, genauso wenig zum Preis. Doch man kann das Auto auf der Website von Mean Metal Motors bereits reservieren.

Mehr zum Thema Indien:

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