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Nikola Tre: Elektro-Laster wird künftig auch in Ulm gefertigt

Tre BEV mit batterieelektrischem Antrieb wird ab Ende 2021 in schwäbischem Iveco-Werk gebaut

Nikola Tre: Der Elektro-Laster wird ab Jahresende auch in Ulm bei Iveco gebaut

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

Aktualisiert: 17. Sep. 2021 um 07:59 Uhr

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Der Elektrolaster von Nikola wird künftig auch in Ulm gebaut. Iveco und Nikola eröffneten am gestrigen Mittwoch (15. September) ein neues Produktionswerk für die Sattelzugmaschine Nikola Tre. Die Produktion soll zum Jahresende starten.

Anfang 2022 gehen dann die ersten in Ulm gebauten Modelle an Kunden in den USA. Der Tre ist eine batterieelektrisch angetriebene Zugmaschine. Daneben gibt es (als Prototyp) auch eine Tre-Version mit Brennstoffzellen. Diese FCEV-Variante wird voraussichtlich Ende 2023 in Ulm in Produktion gehen.

Nikola Tre FCEV als Alpha-Prototyp (2021)

Nikola Tre FCEV als Alpha-Prototyp (2021)

Das Werk in Ulm gehört dem italienischen Lkw-Hersteller Iveco, der nach der Ausgliederung aus dem Fiat-Konzern im Jahr 2011 zum holländisch-britischen Nutzfahrzeugkonzern CNH Industrial gehört.

2012 endete die konventionelle Lkw-Produktion von Iveco in Ulm. Nach der Verkündung der Kooperation mit Nikola im Jahr 2019 wurde beschlossen, den Nikola Tre dort zu bauen. Iveco und Nikola investierten gemeinsam in den Standort.

Auf einer Fläche von 50.000 Quadratmetern, von denen 25.000 überdacht sind, verfügt das Ulmer Produktionswerk nun über einen Endmontageprozess, der speziell für elektrisch angetriebene Fahrzeuge konzipiert ist. Dort sollen zunächst im Einschichtbetrieb 1.000 Stück pro Jahr gefertigt werden, später mehr.

Nikola Tre BEV (2021)

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Der Tre wird dann in Coolidge (Arizona) und Ulm gebaut und soll laut Nikola im vierten Quartal 2021 auf den Markt kommen. Er basiert auf der konventionell angetriebenen Lkw-Zugmaschine Iveco S-Way.

Auf den Bildern von 2019 war der Tre noch als Zweiachser zu sehen. Die Serienversion besitzt dagegen drei Achsen und einen 6x2-Antrieb, das heißt von den sechs (Zwillings-)Rädern werden zwei angetrieben. Die elektrische Achse wurde in Kooperation mit Fiat Powertrain Technologies (FPT) und Bosch entwickelt. Komplettiert wird der Nikola Tre durch die Elektro- und Brennstoffzellentechnologie des 2017 gegründeten US-Startups Nikola.

Durch die Einführung der BEV-Version soll der Reifegrad der Plattform vorangetrieben werden, bevor die Brennstoffzelle die Reichweite erhöht. Auch der Nikola Two soll die FCEV-Technologie bekommen und dann noch weiter kommen als die 800 km, die der Tre FCEV schafft.

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Technische Daten des Nikola Tre BEV

Technische Daten des Nikola Tre FCEV

Im folgenden englischsprachigen Video sehen Sie die Eröffnung der Fabrik. Gezeigt wird unter anderem die elektrische Achse, die Produktionshalle und auch die FCEV-Version: 

YouTube video player

Quelle: Iveco, Nikola (technische Daten des Tre)

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