Home

News

News

Canoo stellt NASA-Transportfahrzeuge im Kennedy Space Center vor

So gelangen die Astronautinnen und Astronauten künftig zu ihren Mondraketen ...

Canoo stellt NASA-Transportfahrzeuge im Kennedy Space Center vor

Von: Chris Bruce

Übersetzt von: Manuel Lehbrink

30. Jun. 2022 um 10:29 Uhr

Als bevorzugte Quelle InsideEVs auf Google hinzufügen

Teilen

Zwei Instagram-Posts geben uns den ersten Blick auf das NASA-Transportfahrzeug von Canoo in der realen Welt. Techniker von NASA's Exploration Ground Systems zogen dafür extra Raumanzüge an und machten eine Testfahrt mit den Transportern im Kennedy Space Center.

Die Fahrzeuge sehen fast genauso aus wie die Standard Canoo Lifestyle Vehicle – abgesehen von dem NASA-Branding. In der Anfrage der NASA für das Modell hieß es, dass es Platz für vier voll ausgerüstete Astronauten, drei weitere Besatzungsmitglieder und einen Fahrer bieten muss. Außerdem sollten fünf Ausrüstungsbeutel, vier Kühleinheiten und ein Pad-Transfer-Bag Platz finden.

Bildergalerie: Canoo NASA Transporter

Canoo NASA Transporter

5

Canoo NASA Transporter Canoo NASA Transporter Canoo NASA Transporter Canoo NASA Transporter

Die NASA verlangte ein emissionsfreies Fahrzeug. Die Reichweite muss jedoch nur 50 Meilen (rund 80 km) betragen, da die Fahrt zur Rakete nur 9 Meilen (14,5 km) beträgt. Canoo hat bis Juni 2023 Zeit, alle Fahrzeuge an die Raumfahrtbehörde zu liefern.

Das serienmäßige Canoo Lifestyle Vehicle soll Ende 2022 zu Preisen ab 34.750 US-Dollar (nach aktuellem Wechselkurs sind das 33.300 Euro) in den Handel kommen. Es ist in den Ausstattungsvarianten "Base", "Premium", "Adventure" und "Delivery" erhältlich. Die leistungsstärkste Version hat 224 kW und ein Drehmoment von 450 Newtonmeter. Die erwartete maximale Reichweite beträgt 250 Meilen (402 Kilometer) mit einer 80-kWh-Batterie.

Der Canoo-Vertrag ist Teil des NASA-Projekts Artemis, das die Rückkehr von Menschen auf den Mond zum Ziel hat. SpaceX (das andere Unternehmen von Tesla-Chef Elon Musk) ist für die Entwicklung der Mondlandefähre zuständig. Der erste Test wird ein unbemannter Flug um den Mond sein und der zweite Start (dann mit Menschen an Bord) wird spätestens im Mai 2024 stattfinden. Der dritte Schritt wird eine unbemannte Lander-Demonstration sein und schließlich werden wir Astronauten auf die Mondoberfläche zurückschicken.

Mehr von Canoo:

Canoo stellt drei Versionen seines Elektrofahrzeugs vor

Canoo stellt Elektro-Pick-up mit vielen ungewöhnlichen Goodies vor

General Motors und Lockheed Martin arbeiten gemeinsam an dem neuen Mondrover, der Menschen auf dem Mond transportieren soll. Die bisherigen Entwürfe zeigen ihn als offenes Fahrzeug mit einem Überrollbügel und einer Ladefläche. Das Fahrzeug wird zum autonomen Fahren in der Lage sein.

Quelle: Canoo via Instagram, Canoo via Instagram

Diesen Artikel teilen

Meistgelesen

XPeng P7+ Long Range (2026) im Test: Oberklasse-Komfort zum Mittelklassepreis?

XPeng P7+ Long Range (2026) im Test: Oberklasse-Komfort zum Mittelklassepreis?

BYD Seal U: Elektroversion in Deutschland nicht mehr bestellbar, nur noch als Plug-in-Hybrid

BYD Seal U: Elektroversion in Deutschland nicht mehr bestellbar, nur noch als Plug-in-Hybrid

Alle elektrischen Mittelklasse-SUVs 2026: Modelle, Preise und Reichweiten

Alle elektrischen Mittelklasse-SUVs 2026: Modelle, Preise und Reichweiten

BMW iX7 (2028): Erlkönig zeigt riesige Doppelniere und geteilte Scheinwerfer

BMW iX7 (2028): Erlkönig zeigt riesige Doppelniere und geteilte Scheinwerfer

AKTUELLSTE ARTIKEL

Auch interessant



BYD Seal U: Elektroversion in Deutschland nicht mehr bestellbar, nur noch als Plug-in-Hybrid



Xiaomi SU7 Ultra Extreme: Noch extremerer Erlkönig erwischt



Retro-Charme auf vier Rädern: Microlino präsentiert exklusive 55 Edition



XPeng P7+ Long Range (2026) im Test: Oberklasse-Komfort zum Mittelklassepreis?



Mehr zur Technik des Tesla Roadster: Bis zu 1.000 kW, 500 km Reichweite und Düsenantrieb



Alle elektrischen Mittelklasse-SUVs 2026: Modelle, Preise und Reichweiten



Verbrenner-Aus: Deutschland und Frankreich wollen 90-Prozent-Ziel ohne Kompensationen