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Porsche Boxster Elektro als Erlkönig – erstmals mit Cockpit
Vom Exterieur gab es bereits mehr als genug Bilder, nicht aber von der Monitorlandschaft

Stefan Leichsenring 
Von: Stefan Leichsenring
18. Sep. 2023 um 15:41 Uhr
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Der Porsche Boxster erhält bekanntlich 2025 einen rein elektrischen Nachfolger. Vom Exterieur des Wagens gab es bereits mehr als genug Erlkönigfotos, nun gelangen aber erstmals auch Bilder vom Cockpit.
Die Tarnung für das Armaturenbrett wurden offenbar von der Person am Steuer zurückgeschlagen. Die Bilder zeigen ein typisches Porsche-Lenkrad und zahlreiche physische Tasten in der Mittelkonsole. So gibt es fünf Kippschalter in der Mitte und weiter unten nochmal vier, mit denen offenbar die Temperatur eingestellt wird. Dazu kommen noch diverse Touch-Tasten. Als Wahlhebel dient ein kleiner schwarzer Stummel, vermutlich mit den Modi R, N und D; davor gibt es eine Taste für den Parkmodus.
Bildergalerie: Porsche Boxster EV als Erlkönig (mit Cockpit)

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Auf den Bildern sind zwei Screens im Querformat zu sehen. Das Instrumentendisplay zeigt drei Rundinstrumente nebeneinander. Der Monitor in der Cockpitmitte fällt sehr klein aus – vermutlich ist im Elektro-Boxster kein Platz für ein größeres Display.
Möglicherweise erhält der Elektro-Boxster sogar die gleiche Monitorlandschaft wie der Macan Elektro, dessen Cockpit ebenfalls schon fotografiert wurde. Der Macan EV startet bekanntlich schon 2024 und erhält ebenfalls zwei Displays im Querformat nebeneinander; die vier Schalter in der Mittelkonsole sehen genauso aus wie auf den neuen Bildern vom Elektro-Boxster:

Cockpit des Macan EV
Der aktuelle Verbrenner-Boxster hat noch traditionelle Instrumente in drei nebeneinanderliegenden Tuben, die sich teilweise überschneiden. Dazu kommen ein kleiner Infotainment-Monitor in der Mittelkonsole, ein ziemlich großer Automatik-Wahlhebel und zahllose Tasten in der Mittelkonsole:

Porsche 718 Boxster: Cockpit mit traditionellen Instrumenten und winzigem Infotainment-Monitor
Der Porsche Boxster Elektro sollen auf einer speziellen Plattform aufsetzen, die möglicherweise Elemente aus der Premium Platform Electric (PPE) übernimmt. Diese debütiert 2024 als Grundlage für den Elektro-Macan und bietet 800-Volt-Technik.
Erste Hinweise auf den Elektro-Boxster soll die Studie Mission R bieten; dort befindet sich die Batterie nicht als Platte im Boden, sondern hinter den Sitzen. Damit ergibt sich eine Gewichtsverteilung wie bei einem Mittelmotor-Sportler mit Verbrenner. Wenn dies beim Elektro-Boxster (und dem geschlossenen Äquivalent, dem Elektro-Cayman) ebenso ist, wäre das ein deutlicher Unterschied zu den bisherigen Elektroautos des Konzerns. Diese Konfiguration würde eine deutlich tiefere Lage ermöglichen als etwa beim Taycan.

Porsche Mission R Concept (2021) mit extrem niedriger Silhouette
Der Mission R soll auch bereits Hinweise auf die Optik des kleinen Elektro-Roadsters geben. Auf dieser Basis wurden bereits mehrere Renderings erstellt, die beide das Vier-Punkte-Design der Lichtsignatur betonen:


Die Erlkönigbilder zeigen jedenfalls ein traditionelles Stoffverdeck wie beim Verbrenner. Auch sonst wirkt die Silhouette des Elektro-Boxster recht vertraut. Zum Antrieb des neuen Modells gibt es noch nicht einmal Gerüchte. Für die Basisversion darf man wohl von einem Heckantrieb ausgehen; vermutlich wird darüber hinaus auch Allradantrieb angeboten – aber das bleibt zunächst reine Spekulation.
Mehr zu Porsches Elektro-Plänen:
Porsche Taycan Turbo GT (2023) auf dem Nürburgring gesichtet
Porsche bestätigt Elektro-Cayenne nach 2025 (Update)
Quelle: SH Proshots (Erlkönigbilder)
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