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Rivian R2: Basis aller zukünftigen Elektroautos von Volkswagen?
Ein Rivian-Manager bestätigt, dass der kommende R2 Grundlage aller zukünftigen von VW produzierten Elektrofahrzeuge sein wird

Bild von: Rivian

Von: Rob Stumpf
Übersetzt von: Roland Hildebrandt
10. Jun. 2025 um 08:36 Uhr
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Die 5 Milliarden Dollar schwere Software-Partnerschaft zwischen dem neuen EV-Start-up Rivian und dem deutschen Schwergewicht Volkswagen hat eine sehr interessante Wendung genommen.
Nicht nur wird der Volkswagen-Konzern Zugang zu einer gemeinsamen Softwareplattform haben, um die Cariad-Lücke in ihren Fahrzeugen zu schließen, sondern es stellt sich heraus, dass die Plattform, die Rivians kommenden SUV untermauert, tatsächlich zum offiziellen digitalen Gehirn aller zukünftigen Volkswagen-EVs werden wird.
Alles, was Volkswagen im EV-Bereich anfasst, wird nun auf derselben Plattform und Tech-Stack laufen, die als Bausteine für den mit Spannung erwarteten Rivian R2 dienen.

Bild von: Rivian
Diese Nachricht kommt direkt von Rivians Chief Software Officer, Wassym Bensaid. In einem Interview mit Yahoo Finance erwähnte Bensaid, dass die modulare Plattform des R2 das Geheimrezept sein wird, das in absehbarer Zukunft in jedem einzelnen Volkswagen-Elektroauto stecken soll.
Ja, Sie haben richtig gelesen—die DNA des R2 wird nicht nur in einem zukünftigen Produkt, sondern in allen neuen batteriebetriebenen Modellen von Volkswagen enthalten sein. Das beginnt mit dem kommenden erschwinglichen VW ID.Every1 (der bis zur Markteinführung einen neuen Namen haben wird), der eine Standardversion der zonalen Architektur nutzen wird, und wird dann in neu herausgebrachte Modelle einfließen.
Hier ist, was Bensaid enthüllte:
R2 ist die Plattform, die tatsächlich alle zukünftigen EV-Produkte bei VW untermauern wird*.* Es ist also wirklich dieser modulare, skalierbare Technologiestack, den wir in die VW-Marken einbringen werden, und wir werden es so tun, dass jede der Marken ihre eigene Identität ausdrücken kann.
Beachten Sie den letzten Teil von Bensaids Zitat. Er erwähnte, dass "jede der Marken" die Möglichkeit haben wird, "ihre eigene Identität auszudrücken." Zwischen den Zeilen gelesen, sagt uns das, dass nicht nur die Marke VW Zugang zu den Grundlagen des R2 haben wird.
Bildergalerie: Rivian R2 (2026)

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Audi? Check. Porsche? Auch Check. Nicht zu vergessen sind der Newcomer Scout, plus Lamborghini, Skoda, Seat und all die anderen unter dem Dach der VW-Gruppe.
Wir wussten bereits, dass diese Marken Zugang zum Software-Joint-Venture haben würden, aber Bensaids Enthüllung bestätigt, dass alle Marken im Portfolio Zugang zur R2-Plattform und zum Tech-Stack haben werden.
Hier ist ein weiteres Zitat aus dem Interview, das es weiter erklärt:
Jede Marke wird ihre eigene Benutzeroberfläche, ihr eigenes Aussehen und Gefühl haben. Jede Marke wird ihre eigene Fahrwerksabstimmung haben [...] aber im Inneren werden die Grundlagen des Fahrzeugs auf derselben Technologie- und Softwarearchitektur optimiert sein.
Ob wir es jetzt schon merken oder nicht, das ist tatsächlich ein ziemlich cooler Schritt. Für Rivian bedeutet es, dass die Deutschen ihm, einem relativ neuen Automobilhersteller, einen Kernbereich ihres Geschäfts anvertrauen. Das sollte ein enormes Vertrauen bei den Verbrauchern aufbauen, die in Erwägung ziehen, von Tesla zu einem R2 im nächsten Jahr zu wechseln. Aber es sollte auch zeigen, dass VW endlich mit der Zeit geht.
Mehr von Rivian und VW:
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VW ID. Buzz: Übersicht mit allen Daten und Preisen
VW hatte im Laufe der Jahre einige ernsthafte Probleme mit Software. Seine Cariad-Abteilung hatte Schwierigkeiten, sich aus Problemen mit unzuverlässiger Software zu befreien, einschließlich des Rückzugs einiger Modelle in Europa (Audi R8, Audi TT, Porsche 718 Cayman, Porsche Boxster, Porsche Macan, Volkswagen Transporter 6.1 und Volkswagen Up) im letzten Jahr aufgrund von softwarebezogenen Cybersicherheitsanforderungen, die unter UN R155 definiert wurden. Diese neue Partnerschaft mit Rivian unterstreicht, wie sich VWs Vision von Software und Architektur verändert.
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