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Fiat Grizzly erhält offenbar Antriebe des C3 Aircross und Frontera
Langversion des Grande Panda kommt als 4,40 Meter langes SUV und als 4,50 Meter langer Fastback und mit bis zu 405 km Reichweite

03:41
Bild von: Fiat
Stefan Leichsenring 
Von: Stefan Leichsenring
Aktualisiert: 11. Jul. um 12:14 Uhr
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Noch dieses Jahr sollen die neuen Kompaktmodelle Fiat Grizzly und Grizzly Fastback auf den Markt kommen. Erste Bilder waren Ende Mai zu sehen. Nach bewährter Salamitaktik gibt es seither weitere Bilder und Informationen. Nun zeigt der Hersteller ein Video mit Markenchef Olivier François, das neue Fakten verrät (siehe oben). Es ist in italienischer Sprache, aber wenn Sie die deutschen Untertitel aktivieren, verstehen Sie alles.
Die neuen Modelle basieren wie der Citroën C3 Aircross und der Opel Frontera auf der Smart-Car-Plattform von Stellantis. Wie diese sollen auch die beiden Fiats als reine Elektroautos, als Mildhybrid und als reine Benziner angeboten werden.
Bildergalerie: Fiat Grizzly und Grizzly Fastback (2027)

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Quelle: Fiat
Die maximale Leistung liegt bei 145 PS (107 kW). Das ist offenbar die Leistung des Grizzly Hybrid, wie aus dem Abspann des Videos hervorgeht. Die entsprechende Antriebsvariante im C3 Aircross und Frontera ist genauso stark.
Am Ende des Videos werden etliche Daten im "Kleingedruckten" verraten
Bild von: Fiat
Die Elektroversion dürfte wie bei den Schwestermodellen 83 kW bieten. Stromverbrauch und Reichweite werden im Video auch schon verraten: Es sind 15,8–16,3 kWh/100 km und 393–406 Kilometer nach WLTP. Das entspricht etwa den Werten der Schwestermodelle mit der größeren Batterie (52 kWh netto); die kleinere mit 43 kWh netto wird offenbar nicht angeboten.
Fiat Grizzly Citroën C3 Aircross
Extended Range Opel Frontera
Extended Range Antrieb k.A. 83 kW 83 kW WLTP-Verbrauch 15,8–16,3 kWh 16,0–16,7 kWh 16,7 kWh Akku netto / Reichweite k.A. / 393–406 km 52 kWh / 384–401 km 52 kWh / 385-400 km Länge ca. 4,40 m 4.395 mm 4.385 mm Höhe k.A. 1.640 mm 1.635 mm Kofferraum ca. 600 Liter 460–1.600 Liter 460–1.600 Liter Basispreis k.A. 31.240 Euro 31.740 Euro
Laut neuer Pressemeldung misst der Grizzly 4,40 Meter und ist damit genauso lang wie der C3 Aircross und der Frontera. Der Kofferraum dürfte ebenfalls 460 Liter fassen. Dagegen misst der Grizzly Fastback über 4,50 Meter und fasst rund 600 Liter Gepäck. Was den Preis angeht, so werden laut Video beide Karosserievarianten gleich teuer sein. Der Preis dürfte nicht weit von den rund 31.000 Euro der beiden Schwestermodelle abweichen.
Beide Modelle sind in sieben leuchtenden Karosseriefarben erhältlich, darunter das Blau und das Gelb auf den Bildern. Zu den weiteren Features zählen (vermutlich optionale) 18-Zoll-Alufelgen, ein 10-Zoll-Touchscreen und eine "schwebende" Mittelkonsole mit Staufach darunter:

Bilder von: Fiat

Bilder von: Fiat
Dass die Modelle der Realisierung näherkommen, zeigte schon der im Februar 2026 gesichtete Erlkönig des Fastback. Publikumspremiere hat das Auto erst auf dem Pariser Autosalon im Oktober; die Markteinführung ist laut Fiat für das letzte Quartal 2026 geplant, also irgendwann nach der Pariser Premiere, aber noch vor Jahresende. Laut Olivier François werden die Grizzly-Modelle nicht nur in Europa, sondern auch in Lateinamerika, dem Nahen Osten und Afrika eingeführt.

Fiat Panda Fastback Concept

Fiat Panda SUV als Studie
Die beiden Kompakt-SUVs wurden bereits 2024 als Renderings gezeigt. Damals wurden die Modelle als "Giga-Pandas" bezeichnet, die beiden Karosserieversionen als Panda Fastback und als Panda SUV. Daraus wurde nun der Grizzly bzw. der Grizzly Fastback. Das passt, denn mit diesem Bärennamen ist klar, dass es sich um die großen Brüder des Fiat Grande Panda handelt – ähnlich, wie der e-C3 Aircross die Langversion des C3 ist; beim Frontera gibt es (noch) keine kurze Version.

Fiat-Chart von der Investorenkonferenz im Mai: Erstes verschwommenes Bild von Grizzly und Grizzly Fastback
Bild von: Stellantis
Ebenfalls in Planung ist ein neuer viersitziger Kleinst-Van namens Quattrolino, der auf dem obigen Screenshot in grün-weißer Bicolor-Lackierung zu sehen ist. Weitere Neulinge sind der eckige kleine Pandina und der Tris, bei dem es sich offenbar um ein Dreirad handelt. Sie gehören wohl zu den E-Cars für rund 15.000 Euro, die der Konzern ab 2028 in Pomigliano produzieren will. Übrigens: Pandina ist auch der Name für den alten Fiat Panda, der mit Cross-Optik noch bis 2027 weitergebaut werden soll.

Fiat Quattrolino
Bilder von: Fiat

Fiat Pandina
Bilder von: Fiat
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Unter dem Strich
Die großen Verwandten des Fiat Grande Panda starten im Oktober. Zu erwarten sind relativ große Autos mit einer Länge von rund 4,50 Metern für schmales Geld. Die Technik dürfte sich nicht stark von den Schwestermodellen Opel Frontera und Citroën e-C3 Aircross unterscheiden. Entsprechend dürften die Preise für die Elektroversionen bei rund 27.000 Euro beginnen. Noch weiter entfernt von der Realisierung sind wohl die Billigmodelle Quattrolino, Tris und Pandina, die wohl erst 2028 starten.
Letzte Änderung am 11. Juli 2026: Neue Bilder sowie Angaben aus dem Video und aus der neuen Pressemeldung zum Grizzly aufgenommen.
Quelle: Fiat (7/2026), Fiat (6/2026)
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