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Denza Z9 GT Xtreme bei Testfahrten ungetarnt erwischt

XXL-Heckflügel, Rennsport-Aerodynamik und mutmaßlich bis zu 2.000 PS: BYD macht aus seinem Elektro-Kombi einen Nordschleifen-Jäger

Denza Z9 GT Xtreme Erlkönig

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Christopher Otto Christopher Otto

Von: Christopher Otto

1. Sep. um 09:48 Uhr

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Normalerweise verstecken Hersteller ihre besonders leistungsstarken Prototypen unter Tarnfolie. Beim Denza Z9 GT Xtreme geht BYD offenbar den umgekehrten Weg. Der spektakuläre Elektro-Shooting-Brake trägt lediglich eine auffällige Motorsport-Beklebung und zeigt seine radikale Aerodynamik ganz offen.

Damit macht der chinesische Hersteller unmissverständlich klar, wohin die Reise gehen soll: maximale Performance und offenbar eine schnell(st)e Runde auf der Nürburgring-Nordschleife.

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Denza Z9 GT Xtreme Erlkönig

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Quelle: Automedia

Schon auf den ersten Blick unterscheidet sich der Prototyp deutlich vom bekannten Serienmodell. Die Frontpartie erhält einen massiv ausgeformten Splitter, größere Lufteinlässe und zusätzliche Aero-Elemente. Breite Seitenschweller und markante Luftleitbleche sorgen für einen deutlich aggressiveren Auftritt, während verbreiterte Kotflügel und Motorsportfelgen mit Hochleistungsreifen den Fokus auf maximale Fahrdynamik unterstreichen.

Heckflügel wie im Motorsport

Noch eindrucksvoller präsentiert sich das Heck. Hier dominiert ein riesiger Schwanenhals-Heckflügel mit großen Endplatten, der eher an ein GT3-Rennfahrzeug erinnert als an einen Straßenwagen. Darunter arbeitet ein gewaltiger Diffusor, ergänzt durch zusätzliche Luftführungen rund um die hinteren Radhäuser. Das gesamte Aerodynamikpaket wirkt konsequent auf maximalen Abtrieb ausgelegt.

Denza Z9 GT Xtreme Erlkönig

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Auch der Blick ins Fahrzeug verrät, dass dieser Z9 GT kein gewöhnlicher Testwagen ist. Ein Überrollkäfig gehört ebenso zur Ausstattung wie weitere Komponenten, die auf intensive Erprobungsfahrten und hohe Belastungen schließen lassen.

Bis zu 2.000 PS sind im Gespräch

Offizielle technische Daten hält Denza bislang unter Verschluss. In der Branche wird jedoch spekuliert, dass der bekannte Tri-Motor-Antrieb noch einmal deutlich nachgeschärft wird. Teilweise ist sogar von einer Systemleistung im Bereich von 2.000 PS die Rede. Bestätigt ist das bislang allerdings nicht.

Denza Z9 GT Xtreme Erlkönig

Bild von: Automedia

Schon das aktuelle Serienmodell gehört mit drei Elektromotoren und einer Systemleistung von 850 kW beziehungsweise 1.156 PS zu den stärksten Elektrofahrzeugen seiner Klasse. Für einen möglichen Rekord auf der Nordschleife braucht es jedoch weit mehr als reine Motorleistung. Fahrwerk, Aerodynamik, Reifen, Hinterachslenkung und ein ausgeklügeltes Torque-Vectoring spielen eine mindestens ebenso wichtige Rolle.

Porsche dürfte das genau beobachten

Mit seinem kompromisslosen Auftritt wirkt der Denza Z9 GT Xtreme wie eine direkte Kampfansage an etablierte Performance-Elektroautos aus Europa. Insbesondere der Porsche Taycan Turbo GT dürfte zu den Fahrzeugen gehören, die BYD im Visier hat. Während Porsche bei seinem Topmodell auf vergleichsweise dezente Aerodynamik setzt, zeigt der chinesische Hersteller bewusst das komplette Gegenteil und präsentiert einen Prototypen, der optisch kaum einen Zweifel an seiner Mission lässt.

Wann der Denza Z9 GT Xtreme offiziell vorgestellt wird, ist noch offen. Die aktuellen Testfahrten zeigen jedoch, dass die Entwicklung bereits weit fortgeschritten ist. Sollte BYD die vermuteten Leistungsdaten und das aufwendige Aerodynamikpaket tatsächlich in die Serie bringen, könnte der Z9 GT Xtreme zu den spektakulärsten elektrischen Performance-Fahrzeugen der kommenden Jahre gehören.

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