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Volvo investiert in israelischen Batteriespezialisten StoreDot

Dank Silicium-Anode sollen sich die StoreDot-Akkus extrem schnell aufladen lassen

Volvo investiert in Batteriespezialisten StoreDot

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

19. Apr. 2022 um 10:24 Uhr

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Volvo Cars investiert über seine Venture-Capital-Sparte Volvo Cars Tech Fund in die israelische Firma StoreDot, die neuartige Batterien für Elektroautos entwickelt. Zur Höhe der Investition macht der schwedische Hersteller keine Angaben. 

Zu den Investoren von StoreDot gehören auch VinFast, BP, Daimler, Ola Electric, Samsung Ventures und TDK. StoreDot arbeitet an Batteriezellen mit Silicium-Anode, die sich extrem schnell aufladen lassen. Mit der Investition sichert sich Volvo den Zugriff auf diese Technik. Zudem könnte sich durch die Kooperation mit Volvo die Zeit bis zur Markteinführung des Wunderakkus verkürzen, so die Schweden.

StoreDot hat "siliciumdominierte XFC-Batteriezellen" angekündigt, die 2024 auf den Markt kommen sollen. XFC steht dabei für Extreme Fast Charging, also extremes Schnellladen. Diese Lithium-Ionen-Batterien besitzen statt einer konventionellen Graphit-Anode eine mit Nanotechnologie hergestellte Silicium-Anode, wobei auch organische und anorganische Materialien eingebaut werden.

Mit diesen Wunderbatterien soll sich in nur fünf Minuten Reichweite für 160 km nachladen lassen. Zum Vergleich: Ein Lucid Air mit 900-Volt-Batterietechnik soll 480 Kilometer Reichweite in nur 20 Minuten nachladen; in fünf Minuten wären das 120 km.

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Die Kooperation zwischen Volvo und StoreDot soll hauptsächlich im Rahmen des Joint Ventures zwischen Volvo und Northvolt stattfinden. Das Gemeinschaftsunternehmen wurde 2021 gegründet und baut derzeit eine Batteriefabrik in Göteborg für 50 GWh jährlich auf. Neben der Produktion von Zellen soll das Gemeinschaftsunternehmen aber auch moderne Batteriezellen entwickeln. Dafür entsteht in Göteborg auch ein eigenes Forschungs- und Entwicklungszentrum.

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Für welche Modelle die StoreDot-Zellen in Frage kommen, schreibt Volvo natürlich noch nicht. Der Pressemitteilung beigefügt ist ein Bild (unser Titelbild), das offenbar das Concept Recharge zeigt. Doch die dazugehörige Serienversion ist der XC90-Nachfolger, der wohl Embla heißt und unseres Wissens schon 2023 startet.

Die StoreDot-Technik soll aber erst ab 2024 zur Verfügung stehen. Dann käme eher der Polestar 5 in Frage, der 2024 auf den Markt kommen soll und offenbar als Hightech-Auto auf eigenständiger Plattform geplant ist. Der Wagen soll auch 800-Volt-Technik und extrem starke Motoren erhalten.

Quelle: Volvo

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