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Erstmals zwei Millionen Elektroautos in Deutschland zugelassen

Diese Ziffer für reine E-Autos gab jetzt das Kraftfahrt-Bundesamt bekannt

VW ID.3 GTX Performance (2024) im Test

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Roland Hildebrandt Roland Hildebrandt

Von: Roland Hildebrandt

27. Feb. um 11:58 Uhr

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Die Zahl der rein batterieelektrisch angetriebenen Personenkraftwagen (BEV) in Deutschland hat einen neuen Meilenstein erreicht. Nach der aktuellen Bestandsauswertung des Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) zum Stichtag 1. Januar 2026 sind erstmals mehr als zwei Millionen vollelektrische Pkw zugelassen. Insgesamt umfasst der Fahrzeugbestand nun 2.034.260 BEV.

Ein Blick auf die Entwicklung der vergangenen zehn Jahre zeigt eine dynamische Expansion der Elektromobilität. Im Jahr 2017 waren lediglich 34.022 batterieelektrische Pkw registriert. Bis Anfang 2026 hat sich dieser Bestand damit nahezu versechzigfacht.

Bildergalerie: VW ID. Polo (2026)

VW ID. Polo (2026)

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Quelle: Volkswagen

Besonders deutlich beschleunigte sich das Wachstum ab dem Jahr 2020, als steigende Modellverfügbarkeit, politische Fördermaßnahmen und ein wachsendes öffentliches Interesse zu deutlich höheren Zulassungszahlen führten. Einen weiteren wichtigen Meilenstein stellte das Jahr 2023 dar, in dem erstmals mehr als eine Million rein elektrische Fahrzeuge im deutschen Bestand gezählt wurden.

Die aktuellen Zahlen verdeutlichen, dass sich batterieelektrische Antriebe innerhalb weniger Jahre von einer Nischenlösung zu einem relevanten Bestandteil des Pkw-Marktes entwickelt haben. Trotz weiterhin bestehender Herausforderungen beim Ausbau der Ladeinfrastruktur oder bei regional unterschiedlichen Rahmenbedingungen zeigt die langfristige Entwicklung einen stabilen Aufwärtstrend.

Regionale Verteilung mit klaren Schwerpunkten

Die regionale Analyse offenbart deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern. Die höchsten Bestandszahlen konzentrieren sich auf wirtschaftsstarke und bevölkerungsreiche Regionen. An erster Stelle steht Nordrhein-Westfalen mit 454.782 zugelassenen BEV. Dahinter folgen Bayern mit 395.271 Fahrzeugen sowie Baden-Württemberg mit 322.060 Einheiten. Auch Niedersachsen erreicht mit 221.823 Fahrzeugen einen hohen Bestand, während Hessen auf 179.213 batterieelektrische Pkw kommt.

Die drei Stadtstaaten weisen unterschiedliche Anteile am Gesamtbestand auf. In Berlin entfallen 4,0 Prozent der zugelassenen Fahrzeuge auf BEV, in Hamburg liegt der Anteil bei 5,3 Prozent, während Bremen einen Anteil von 3,5 Prozent erreicht.

In mehreren ostdeutschen Bundesländern fällt der Anteil niedriger aus. Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg sowie Mecklenburg-Vorpommern bewegen sich jeweils in einer Spanne zwischen 2,0 und 2,3 Prozent. Diese Unterschiede lassen sich unter anderem durch Bevölkerungsdichte, Einkommensstruktur, Fahrzeugbestand insgesamt sowie regionale Mobilitätsanforderungen erklären.

Diese Elektroautos erscheinen in Kürze:

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Insgesamt konzentriert sich der Großteil der batterieelektrischen Pkw weiterhin auf die großen Flächenländer im Westen und Süden Deutschlands. Gleichzeitig zeigen die aktuellen Bestandszahlen, dass Elektromobilität inzwischen bundesweit etabliert ist und sich nicht mehr ausschließlich auf einzelne Ballungsräume beschränkt. Die weiterhin bestehenden regionalen Differenzen verdeutlichen jedoch, dass die Marktdurchdringung unterschiedlich schnell verläuft.

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