BMW i3: Die Vorserienproduktion im Werk München hat begonnen
Die Serienfertigung der Neue-Klasse-Limousine startet aber erst in der zweiten Jahreshälfte.
BMW hat bereits die ersten Vorserienfahrzeuge des i3 auf Basis der Neuen Klasse gebaut. Die Serienproduktion der Elektrolimousine im BMW-Werk München beginnt jedoch erst in der zweiten Jahreshälfte 2026, wie Konzernchef Oliver Zipse bereits im November verriet und wie nun bestätigt wird. Nach dem Stammwerk sollen weitere Standorte folgen.
Schon zuvor wurden erste Fahrzeuge im Forschungs- und Innovationszentrum FIZ gebaut, das nahe am Stammwerk im Norden Münchens liegt. Doch nun sind die Produktions- und Logistikbereiche im Werk selbst fertig, so dass alle Produktionsschritte im Werk durchlaufen werden können. Jetzt werden alle Prozesse weiter verfeinert.
Bildergalerie: BMW i3 (Vorserienproduktion)
Die Bilder des getarnten i3 verraten nicht mehr viel Neues, denn entsprechende Erlkönige wurden bereits mehrfach fotografiert. Auch offizielle BMW-Bilder von getarnten Prototypen wurden bereits veröffentlicht. So stand bei der Weltpremiere des neuen BMW iX3 ein Fahrzeug in blauweißer Tarnung auf der IAA 2025:
Innen wird der BMW i3 die Panoramic-iDrive-Anzeige haben. Auch die sonstige Technik dürfte ähnlich wie beim iX3 ausfallen. Dazu gehören die 800-Volt-Technik für schnelles Laden mit bis zu 400 kW, die 109-kWh-Batterie und vermutlich auch der bekannte 345-kW-Allradantrieb. Vielleicht präsentiert BMW das Auto auch mit dem Heckantrieb, der beim iX3 im Herbst hinzukommen soll. Auch eine M-Version analog zum elektrischen X3 M alias iX3 M dürfte es geben, wenn auch nicht gleich zum Start. Das gleiche gilt wohl für einen Elektrokombi, der i3 Touring heißen dürfte.
BMWs Neue-Klasse-Limousine als Prototyp
Auf der IAA bestätigte BMW-Chef Oliver Zipse erstmals den Namen i3. Er sagte, der BMW iX3 sei "erst der Anfang". Man werde "das Design, die Innovationen und die neuesten Technologien in allen unseren Fahrzeugen" einführen, und zwar "unabhängig vom Antrieb". Man habe sich bewusst dafür entschieden, "in den volumenstarken Segmenten zu starten".
Als Beispiele für Modelle, die Technologien der Neuen Klasse übernehmen, nannte Zipse die 7er-Reihe und den X5 als Beispiele. Bis 2027 will BMW weltweit 40 neue und überarbeitete Modelle mit den Neue-Klasse-Technologien und der neuen Designsprache auf die Straße bringen, so Zipse.
So könnte der BMW i3 in der Serienversion aussehen (Rendering).
Unter dem Strich
Der BMW iX3 auf Basis der Neuen Klasse ist bereits bestellbar, ausgeliefert wird er ab März. Als zweites Derivat startet dann der BMW i3. Zu erwarten ist zunächst ein 50 xDrive mit dem 345-kW-Allradantrieb aus dem iX3 50 xDrive und die gleiche Batterie. Anders als zunächst gedacht, erhält das SUV Rundzellen vom Typ 4695 und nicht die höher bauenden 46120er; es ist davon auszugehen, dass auch der i3 dieses Zellformat bekommt. Der i3 wird wohl ab Ende 2026 oder Anfang 2027 gegen die elektrische Mercedes C-Klasse antreten, die 2026 starten soll.
Obwohl der i3 wohl ähnlich groß sein wird wie der i4 soll die Limousine das Gran Coupé offenbar nicht ersetzen. Wie es gerüchteweise heißt, ist stattdessen ein i4-Nachfolger auf Basis der Neuen Klasse geplant. Dieser soll als dynamischere Variante positioniert werden, wie Autocar kürzlich unter Berufung auf Entwicklungsvorstand Joachim Post berichtete. Auch vom i4 soll es eine M-Variante geben.
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