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Xiaomi SU7 Ultra Extreme: Noch extremerer Erlkönig erwischt

1.548 PS reichen offenbar noch nicht. Am Nürburgring zeigt sich ein radikal verschärfter Xiaomi SU7 Ultra mit auffälliger Aerodynamik

 Xiaomi SU7 Ultra Extreme (2027) Erlkönig

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Christopher Otto Christopher Otto

Von: Christopher Otto

21. Okt. um 11:08 Uhr

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1.548 PS, weniger als zwei Sekunden von null auf 100 km/h und eine Nordschleifen-Rundenzeit von knapp über sieben Minuten. Eigentlich sollte der Xiaomi SU7 Ultra damit ausreichend Argumente haben, um selbst gestandene Sportwagenhersteller nervös zu machen. Doch offenbar sieht Xiaomi noch Luft nach oben. Am Nürburgring wurde jetzt ein deutlich extremerer Ableger der elektrischen Sportlimousine erwischt.

Die Bilder unserer Erlkönig-Fotografen zeigen einen SU7 Ultra, der sich mit zusätzlichen Aerodynamik-Bauteilen deutlich vom bekannten Serienmodell unterscheidet. Intern ist bereits von einem möglichen "SU7 Ultra Extreme" die Rede. Ob Xiaomi diese Bezeichnung tatsächlich verwenden wird, ist allerdings ebenso offen wie die Frage, was technisch unter der Karosserie steckt.

Bildergalerie: Xiaomi SU7 Ultra Extreme (2027) Erlkönig

 Xiaomi SU7 Ultra Extreme (2027) Erlkönig

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Quelle: Automedia

Fest steht dagegen, dass der chinesische Elektronikhersteller längst mehr als nur ein ambitionierter Neuling im Automobilgeschäft ist. Gerade auf der Nürburgring-Nordschleife hat Xiaomi inzwischen eindrucksvoll bewiesen, dass seine Elektroautos nicht nur auf dem Datenblatt schnell sind.

Noch mehr Aerodynamik für den SU7 Ultra

Besonders auffällig sind die Veränderungen an der Karosserie. Der gesichtete Prototyp trägt einen deutlich ausgeprägteren Heckdiffusor und einen überarbeiteten Heckspoiler. Auch die Front wirkt aggressiver gestaltet als beim bisherigen SU7 Ultra.

Hinzu kommen groß dimensionierte Luftöffnungen in den vorderen Kotflügeln sowie auf der Motorhaube. Sie könnten dazu dienen, die Luftströmung rund um die Vorderräder zu verbessern und Wärme aus besonders beanspruchten Komponenten abzuführen. Gerade bei einem Fahrzeug mit dieser Leistung spielt das Thermomanagement eine entscheidende Rolle.

Die Änderungen sprechen jedenfalls dafür, dass Xiaomi die Rennstreckentauglichkeit weiter verbessern möchte. Mehr Abtrieb, eine effizientere Luftführung und möglicherweise zusätzliche Kühlleistung wären naheliegende Entwicklungsziele. Wie viel davon später tatsächlich in einem Serienmodell landet, bleibt abzuwarten.

Noch mehr als 1.548 PS?

Der bisherige Xiaomi SU7 Ultra ist bereits alles andere als zurückhaltend motorisiert. Drei Elektromotoren liefern gemeinsam 1.548 PS. Den Sprint auf 100 km/h erledigt die Limousine laut Hersteller in 1,98 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei rund 350 km/h. Damit bewegt sich das Modell in Leistungsregionen, die sonst deutlich teureren elektrischen Supersportwagen vorbehalten sind.

Für den neuen Prototyp spekulieren die Erlkönig-Fotografen über eine weitere Leistungssteigerung und eine Beschleunigungszeit von möglicherweise nur noch 1,5 Sekunden. Das wäre selbst angesichts der bisherigen Xiaomi-Daten bemerkenswert. Belastbare technische Angaben gibt es dafür bislang allerdings nicht.

Mindestens ebenso interessant wäre deshalb eine Optimierung der vorhandenen Technik. Ein verbessertes Thermomanagement, eine höhere Dauerleistung oder eine neue Fahrwerksabstimmung könnten auf der Rennstrecke schließlich mehr bewirken als zusätzliche PS. Welche Änderungen Xiaomi tatsächlich erprobt, ist noch unbekannt.

Porsche hat sich den Rekord zurückgeholt

Auf der Nürburgring-Nordschleife hat Xiaomi bereits bewiesen, was der SU7 Ultra kann. Im April 2025 umrundete die Serienversion mit Track Package die 20,832 Kilometer lange Strecke in 7:04,957 Minuten und sicherte sich damit den Rekord für elektrische Oberklasse-Fahrzeuge. Porsche konterte allerdings im April 2026. Ein Taycan Turbo GT mit Manthey-Kit unterbot die Xiaomi-Zeit um gut neun Sekunden und absolvierte die Runde in 6:55,533 Minuten.

Gut möglich also, dass Xiaomi jetzt die nächste Bestmarke ins Visier nimmt. Ob der erwischte Prototyp tatsächlich für einen erneuten Rekordangriff entwickelt wird oder lediglich neue Aerodynamik- und Fahrwerkslösungen erprobt, ist bislang nicht bekannt. Auch eine mögliche Serienfertigung und ein Vorstellungstermin sind noch offen.

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