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Die besten Elektro-Zweitwagen für kürzere Strecken
Wir stellen vergleichsweise günstige Modelle mit relativ viel Stauraum zusammen

Bild von: InsideEVs
Stefan Leichsenring 
Von: Stefan Leichsenring
1. Apr. 2025 um 10:27 Uhr
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Kürzlich fragten mich Freunde nach einem Tipp für ein gutes Elektroauto. Das kommt drauf an, wofür ihr das braucht, antwortete ich. Als Zweitauto, war die Antwort – 400 km Reichweite genügen. Aber er sollte auch etwas Stauraum für den Supermarkt-Einkauf mitbringen. Aus der Hüfte heraus schlug ich den Fiat Grande Panda vor, nicht ohne zu erwähnen, dass der keine 400 km schafft. Aber gibt es bessere Alternativen?
Wenn der kleine Stromer auch den Wochenend-Einkauf eines Pärchens aufnehmen soll, scheiden Kleinstwagen wie der Fiat 500 Elektro oder der Leapmotor T03 wohl eher aus, genauso wie der dreitürige Mini Cooper, der eher beim Fahrspaß punktet. Auch den Dacia Spring streichen wir gedanklich, weil er mit 230 km wirklich wenig Reichweite bietet. Die nächstgünstigsten Modelle sind dann das Zwillingspärchen Citroen e-C3 und Fiat Grande Panda Elektro, die beide auf der gleichen Plattform von Konzernmutter Stellantis beruhen und sich technisch sehr ähneln.

Bild von: Citroen
Citroen e-C3: 4,02 m lang, Preise ab 23.300 Euro

Fiat Grande Panda Elektro: 4,00 m lang, ab 24.990 Euro
In den Kofferraum passen 210-1.200 Liter beim Citroen, während der Fiat sogar 361-1.361 Liter schlucken soll. Woher der große Unterschied kommt, ist uns schleierhaft. Die beiden Modelle jedenfalls bieten genug Stauraum, das Gepäckabteil schluckt ähnlich viel wie bei einem VW Golf (381-1237 Liter). Die geringe Antriebsleistung von 83 kW dürfte kaum stören, und die Reichweite von rund 320 km wird für Einkäufe und dergleichen locker genügen. Preislich liegen beide Modelle unter 25.000 Euro.

Hyundai Inster: 3,83 m lang, ab 23.990 Euro
Bild von: Hyundai

Der Inster eignet sich sogar für eine Notübernachtung
Bild von: InsideEVs
Auch für den Hyundai Inster ist für ein Elektroauto günstig. Er ist noch etwa 15 cm kürzer als die Stellantis-Zwillinge, bietet mit 280 bis 1.059 Liter auch etwas weniger Kofferraum. Sein Vorteil ist die große Innenraum-Variabilität: Er hat längs verstellbare Rücksitze und optional können sogar die Lehnen der Vordersitze umgeklappt werden.

Bilder von: Renault

Wenn die genannten Modelle zu SUV-artig sind, gibt es auch Modelle mit geringerer Höhe und einer weniger bullig wirkenden Optik. Hier fällt uns zuerst der elektrische Renault 5 ein, der für einen günstigen Einstiegspreis ein schickes Design bietet. Der Kofferraum fasst mit 326-1.106 Liter ähnlich viel wie die obigen Modelle. Die Preise für die (noch nicht konfigurierbare) Version Urban Range mit 300 km Reichweite beginnen bei 24.900 Euro.
Mit rund 400 km kommt die Variante Comfort Range weiter, sie liegt aber mit 32.900 Euro schon jenseits der 30.000 Euro. Der Ford Puma Gen-E ist mit einem Aktionspreis von 34.704 Euro (Konfigurator) noch teurer. Damit ist der Neuling kaum konkurrenzfähig, auch wenn er viel Kofferraum (523 bis 1.283 Liter) und mit 376 km auch vergleichsweise viel Reichweite hat.

Ford Puma Gen-E: Mit 34.704 Euro schon ziemlich teuer
Bilder von: Ford

Bild von: Opel
Opel Corsa: Die Elektroversion gibt es ab 29.990 Euro
Der Opel Corsa Electric reicht ebenfalls an die 30.000-Euro-Schallmauer heran. Dafür gibt es hier mehr Reichweite als beim R5-Einstiegsmodell (357 km), während der Kofferraum mit 267-1.042 Liter kleiner ausfällt. Erwähnenswert ist vielleicht auch noch der Mini Aceman, den es mit 309 km Reichweite und 300-1.005 Liter Kofferraum ab 30.650 Euro gibt; ähnlich wie der Cooper ist er aber eher etwas für Leute, die sportlich fahren wollen.
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Unter dem Strich
Alles in allem war meine Auf-die-Schnelle-Empfehlung des Grande Panda Elektro wohl nicht ganz falsch. Der Fiat und das Schwestermodell von Citroen bieten ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und sind wohl keine schlechte Wahl, wenn es um einen fahrbaren Untersatz für die Kurzstrecke geht. Was das Aufladen angeht, so unterscheiden sich die genannten Modelle nicht wesentlich. Das Schnellladen ist für den genannten Einsatz irrelevant, und an der Wallbox lassen sich die kleinen Akkus ausreichend schnell wieder aufladen, vor allem, wenn man damit nur kurze Strecken fährt.
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