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Top Ten: Die günstigsten Elektroautos auf dem Markt (2026)

Wir haben unsere Übersicht mit den preisgünstigsten Modellen komplett aktualisiert. Auch Rabatte sind vermerkt.

Collage mit vier der günstigsten Elektroautos auf dem Markt
Bild von: Hersteller

Immer mehr günstige Elektroautos kommen auf den Markt. Nach Modellen wie dem Leapmotor T03, dem Fiat Grande Panda Elektro oder dem Hyundai Inster folgen nun weitere Kleinwagen, darunter der neue Renault Twingo Electric. Dazu kommen die derzeit enormen Rabatte und gegebenenfalls auch noch die Staatsförderung. All das macht den Einstieg günstiger.   

Wir haben die zehn billigsten Modelle zusammengestellt, die derzeit in Deutschland konfigurierbar sind. Kommende Modelle wie den VW ID. Polo finden Sie deshalb hier noch nicht. Geordnet sind sie nach Listenpreis – denn die Rabatte ändern sich häufig. Relevante Preisnachlässe des Herstellers sind jedoch vermerkt. Wie gewohnt, finden Sie zu jedem Fahrzeug ein Bild, ein paar Grundinformationen und einen Link zu weiterführenden Informationen. Elektro-Leichtfahrzeuge wie den Opel Rocks Electric oder den Microlino sowie Nutzfahrzeuge haben wir außen vor gelassen.

1) Dacia Spring: Ab 18.700 Euro (rabattiert ab 15.700 Euro)

Dacia Spring (2026)
Bild von: Dacia

Moment mal, gibt es den Dacia Spring nicht schon ab 16.900 Euro? Bis vor Kurzem wäre das richtig gewesen, aber die Basisversion Spring 70 Essential ist derzeit nicht verfügbar, die Variante Expression für 18.700 Euro ist derzeit die günstigste. Beim Kauf wird ein Rabatt von 2.500 Euro abgezogen, bei Leasing 3.000 Euro. Damit landet man bei 15.700 Euro. Das 3,73 Meter lange Modell ist seit dem Technik-Upgrade zum Jahresende 2025 stärker: Die beiden Versionen bieten nun 52 bzw. 75 kW. Auch wird eine neue Batterie eingebaut, aber die Reichweite beträgt nach wie vor nur etwa 230 km. Dafür fasst der Kofferraum 308 bis 1.004 Liter. (Stand: 20.2.26)

2) Leapmotor T03: Ab 18.900 Euro

Leapmotor T03 (2024): Das Exterieur
Bild von: Leapmotor

Nein, schön ist er nicht, der Leapmotor T03, aber der Preis von 18.900 Euro macht ihn zum zweitgünstigsten Elektroauto. Mit 3,62 Meter Länge ist er noch kleiner als der Spring. Der Frontantrieb bietet 70 kW, was für einen Sprint auf 100 km/h in 12,7 Sekunden reicht – die beiden Versionen des neuen Dacia Spring brauchen nur 12,3 bzw. 9,6 Sekunden. Nur bei der WLTP-Reichweite ist der T03 noch überlegen, sie liegt bei 265 km. Allerdings kann man das Auto derzeit offenbar nur leasen: Klickt man auf der Herstellerwebsite auf "online bestellen", werden nur Leasingangebote aufgeführt. (Stand: 19.2.26) 

3a) Citroën e-C3: Ab 19.990 Euro (rabattiert ab 13.990 Euro)

Citroën ë-C3 (2024) im Test

Den Citroën e-C3 gibt es schon ab 19.990 Euro. Dafür erhält man einen 83 kW starken Fronttriebler mit schmalen 212 km WLTP-Reichweite. Da Citroën die Staatsförderung derzeit verdoppelt, gibt es bis zu 6.000 Euro Nachlass. Damit sinkt der Basispreis auf 13.990 Euro, was das Auto zum derzeit günstigsten Stromer auf dem Markt macht. Für 23.300 Euro Listenpreis gibt es die Version Standard Range mit 325 km Normreichweite. Der Kofferraum des 4,02 Meter langen Klein-SUVs bietet ohne Umklappen der Sitze 310 Liter Volumen und damit ähnlich viel wie der Spring (308 Liter), aber deutlich mehr als der T03 mit seinen 210 Litern. (Stand: 19.2.26)

3b) Renault Twingo Electric: Ab 19.990 Euro

Renault Twingo (2026) Evolution 80 Urban Range
Bild von: Renault

Den neuen Renault Twingo Electric gibt es wie den Citroën e-C3 schon ab 19.990 Euro – deswegen teilen sich die beiden Modelle den dritten Platz unserer Top-Ten-Liste. Der Antrieb bietet nur 60 kW, die WLTP-Reichweite beträgt 263 km. Wählen kann man zwischen der Ausstattung Evolution für besagte 19.990 Euro und der Variante Techno für 21.590 Euro. Bei beiden sind die Rücksitze einzeln in Längsrichtung verschiebbar, wodurch sich der zur Verfügung stehende Raum variabel auf Insassen und Gepäck aufteilen lässt. Weiteres Plus: Man kann eine Sitzheizung ordern, was in dieser Preisklasse die Ausnahme ist. (Stand: 19.2.26)   

4) BYD Dolphin Surf: Ab 22.990 Euro (rabattiert ab 18.990 Euro)

BYD Dolphin Surf (2025): Die Ladeklappe befindet sich vorne rechts
Bild von: BYD

Den 3,99 Meter langen BYD Dolphin Surf gibt es laut Konfigurator ab 22.990 Euro; damit verdient sich der Wagen Platz vier in unserer Rangliste. Dazu kommt, dass der Hersteller bis Ende März 4.000 Euro Rabatt gibt, womit es das Wägelchen schon ab 18.990 Euro gibt. Die Basisversion Active hat einen 65-kW-Motor und einen 30-kWh-Akku für 220 km Reichweite. Bei der Variante Boost erhöht sich die Reichweite dank der größeren 43-kWh-Batterie auf 322 km. Der Listenpreis steigt auf 26.990 Euro; mit 5.450 Euro Rabatt werden daraus 21.540 Euro. Die Topversion Comfort bietet als einzige einen 115-kW-Antrieb. (Stand: 19.2.26) 

5) Hyundai Inster: Ab 24.400 Euro

Hyundai Inster (2024): Das Exterieur

Der kleinste Stromer aus Korea ist der Hyundai Inster. Mit 3,83 Meter Länge ist er 13 cm länger als der Dacia Spring. Die Basisversion mit 71-kW-Frontantrieb bietet 327 km Reichweite und kostet in der Grundausstattung Select 24.400 Euro. Aber auch die gehobene Version mit 85 kW und 370 km Reichweite ist mit 25.900 Euro immer noch bezahlbar. Zu den Vorteilen des Inster gehört der sehr variable Innenraum mit verschiebbaren Rücksitzen, den es allerdings erst ab der Ausstattung Trend gibt. Auch eine Sitzheizung gibt es erst ab dieser Version. (Stand: 19.2.26)

6a) Fiat Grande Panda Elektro: Ab 24.990 Euro

Fiat Grande Panda (2024)
Bild von: Fiat

Der Fiat Grande Panda Elektro ist ein Schwestermodell des Citroën e-C3 und basiert wie dieser auf der Smart Car Platform, die Optik ist aber völlig anders – auffälliger und vielleicht sogar schicker. Der Basispreis ist mit 24.990 Euro deutlich höher, was aber daran liegt, dass hier nur die große 44-kWh-Batterie bestellbar ist. Damit ergibt sich eine Reichweite von 320 km. Der 83-kW-Antrieb ist der gleiche wie beim e-C3. Eine Besonderheit des Fiat ist, dass man den Wagen auch mit einem Spiralkabel bestellen kann, das sich aus der Front herausziehen lässt; dann kann man aber nur einphasig und damit deutlich langsamer laden. Serienmäßig geschieht das dreiphasig. (Stand: 19.2.26)

6b) Fiat 500 Elektro: Ab 24.990 Euro

Fiat 500 Elektro (2021) im Praxistest

Der Listenpreis für den Fiat 500 Elektro ist der gleiche wie beim Grande Panda Elektro; die beiden Modelle teilen sich den sechsten Platz unserer Liste. Für 24.990 Euro erhält man einen nur 3,63 Meter langen Winzling mit drei Türen und schmalen 190 km WLTP-Reichweite. Dazu kommt ein Kofferraumvolumen von nur 185-380 Litern. Und für die Basisversion Pop gibt es keine Sitzheizung, dafür muss man schon den Icon für 26.990 Euro wählen und dazu noch das Komfortpaket für 1.500 Euro bestellen. Wer mehr Reichweite will, kauft die Version 42-kWh-Akku, die 321 km schafft, für die man aber schon 29.990 Euro zahlt. (Stand: 19.2.26)

7) Citroën e-C3 Aircross: Ab 26.490 Euro (rabattiert ab 20.490 Euro) 

Citroen e-C3 Aircross (2024): Das Exterieur

Die Langversion des e-C3 kostet schon über 26.000 Euro. Mit der aktuellen Citroën-Aktion kann man davon bis zu 6.000 Euro abziehen. Mit 4,40 Meter ist der Citroën e-C3 Aircross stattliche 38 cm länger als der kleine Bruder und gehört von der Länge her schon in die Kompaktklasse – wie das Schwestermodell Opel Frontera Electric. Wie bei allen diesen Modellen erfolgt der Antrieb über eine 83-kW-Maschine an der Vorderachse. Der kleine 30-kWh-Akku wird hier aber nicht angeboten, es gibt nur die Standard-Range-Version mit 44 kWh, die hier bis zu 304 km ermöglicht. (Stand: 19.2.26)

8) Nissan Micra: Ab 27.990 Euro

Nissan Micra (2026): Das Exterieur
Bild von: Nissan

Der Nissan Micra ist das Schwestermodell des Renault 5 und ein klein wenig günstiger als dieser. Die Technik ist identisch: Die Basisversion hat 90 kW und 317 km Reichweite, die gehobene Variante bietet 110 kW und einen WLTP-Wert von 416 km. Zu den Unterschieden gehört, dass es andere Außenfarben gibt, zum Beispiel das Blau auf unserem Bild.

9) Renault 5 Electric: Ab 28.000 Euro

Renault 5 E-Tech electric (2024) im Test
Bild von: Renault

Die ursprünglich angekündigte 70-kW-Version des Renault 5 Electric für 24.990 Euro kam bisher nicht auf den Markt. Obwohl sie noch an verstecktem Ort auf der Renault-Website zu finden ist mit dem Zusatz, dass das Auto ab Anfang 2025 bestellbar ist, dürfte das auch so bleiben. So beginnen die Preise bei 28.000 Euro für die 90-kW-Variante mit 312 km Reichweite. Neben dieser Urban-Range-Version gibt es noch eine Comfort-Range-Variante mit 110 kW und 410 km Reichweite für 31.000 Euro. (Stand: 19.2.26)

10) Mini Cooper Electric: Ab 28.450 Euro

Mini Cooper E in Sunny Side Yellow (Fahraufnahme von schräg vorne)

Den Mini Cooper Electric gibt es ab 28.450 Euro. Dafür bekommt man die Basisversion Cooper E mit stämmigen 135 kW und rund 300 km Reichweite. Alternativ wird der SE mit 160 kW und 400 km Reichweite für 31.950 Euro angeboten. Sportliche Topversion ist der John Cooper Works E mit 190 kW und 371 km Reichweite. (Stand: 19.2.26)

Unter dem Strich

In Sachen günstige Elektroautos geht es immer noch vorwärts. Waren 2024 noch etliche Modelle über 30.000 Euro unter den Top Ten, so sind nun 28.450 Euro die Grenze. Und dabei haben wir die aktuellen Rabatte und die Staatsförderung noch nicht berücksichtigt. 

Eine Anmerkung zum Schluss: Da wir auf keine Datenbank zurückgreifen können, sind wir uns nicht ganz sicher, ob wir nicht ein günstiges Modell übersehen haben. Auch wenn Sie einen sonstigen Fehler finden, bitte schreiben Sie uns doch – wir sind dankbar. (E-Mail: stefan.leichsenring@insideevs.de).

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Letzte Änderung am 20. Februar 2026: Details zum Dacia-Elektrobonus eingefügt.