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VW e-Up soll in Kürze wieder bestellbar sein

Das geht aus einem internen Schreiben an die Händler hervor

VW e-Up: Elektro-Kleinstwagen bald wieder bestellbar

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

17. Jan. 2022 um 11:53 Uhr

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Der VW e-Up ist bereits seit über einem Jahr nicht mehr bestellbar, doch nach wie vor wird der nur 3,60 Meter lange Elektro-Winzling neu zugelassen wie verrückt: Im Gesamtjahr 2021 kam das Auto sogar auf Platz zwei der Neuzulassungsstatistik des Kraftfahrtbundesamts – noch vor dem VW ID.3.

Völlig überraschend soll der Elektro-Kleinstwagen nun bald wieder bestellbar sein. Das geht aus einem internen Schreiben an die VW-Händler hervor, über das die Elektroauto-Vermietung Nextmove in ihren NextNews auf Youtube berichtet (ganz am Anfang, ab etwa 0:39):

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In dem Schreiben heißt es: "Wir freuen uns, Ihnen mitzuteilen, dass in Kürze der e-up! als e-up! Style Plus bestellbar sein wird." Zur Serienausstattung werden eine CCS-Ladedose, ein Netzladekabel, 15-Zoll-Aluräder und ein Multifunktions-Lederlenkrad gehören.

Die Version Style war bis Oktober 2020 die gehobene Ausstattung des e-Up; hier waren zwar die 15-Zöller serienmäßig, aber der CCS-Ladeanschluss, das Netzladekabel und das Multifunktionslenkrad kosteten Aufpreis. Da der CCS-Anschluss bei dem neuen Modell vorhanden ist, kann der 32-kWh-Akku auch mit Gleichspannung geladen werden (bis 100 kW).

Volkswagen e-up!

e-Up-Cockpit mit Halterung fürs Smartphone als Navi-Ersatz

Volkswagen e-up!

Serienmäßig war der e-Up nur per Typ-2-Kabel aufladbar

Was der Elektro-Kleinstwagen kosten wird, geht aus dem Schreiben nicht hervor. In der Preisliste vom Oktober 2020 war die Version Style mit 22.420 Euro verzeichnet. Rechnet man noch die 609 Euro für den CCS-Anschluss, 171 Euro für das Netzkabel und 327 Euro für das Lenkrad hinzu, landet man bei rund 23.500 Euro.

Auch wenn VW nichts aufschlägt, ist das Auto damit deutlich teurer als das derzeit günstigste Elektroauto auf dem deutschen Markt: Der 13 Zentimeter längere Dacia Spring mit einer WLTP-Reichweite von 230 km kostet in der Basisversion nur 20.490 Euro (allerdings mit nur 33 kW Antriebsleistung und ohne Gleichstrom-Laden).

Angesichts der praktisch nicht vorhandenen Konkurrenz im Bereich Elektro-Kleinstwagen und der globalen Chip-Knappheit dürfte VW das Auto aber wohl teurer verkaufen. Der Seat Mii Electric erlebte Anfang 2021 noch ein Mini-Comeback für knapp 25.000 Euro. Das Auto war aber nur kurzzeitig bestellbar. Wie lang es den praktisch baugleichen VW e-Up geben wird, müssen wir abwarten.

Neueres zum e-Up und zu den Rivalen:

VW e-up: Beliebter Elektro-Winzling wieder bestellbar

Elektro-Kleinwagen vom Smart Fortwo bis zum Renault 5

Technische Daten des VW e-Up (Oktober 2020)

Bildergalerie: VW e-Up

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