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Renault plant neues Elektro-SUV, das offenbar 2023 startet

Wie der Nissan Ariya wird das Auto auf CMF-EV basieren, Allradversionen soll es aber nur bei Alpine geben

Designstudie Morphoz: Ausblick auf elektrischen Kadjar-Nachfolger?

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

24. Sep. 2021 um 09:37 Uhr

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Dass Renault es mit der Elektrifizierung seiner Modellpalette ernst meint, wurde bereits bei der Renaulution-Pressekonferenz im Januar deutlich. Damals wurde der Elektro-R5 angekündigt. Auf der IAA wurde kürzlich der Elektro-Megane vorgestellt. Als eines der nächsten Modelle ist offenbar nun ein Elektro-SUV geplant. Das sagte nun Renault-Entwicklungsvorstand Gilles Le Borgne gegenüber AutoExpress.

Le Borgne sagte, dass Renault "bereits an einem neuen Auto zwischen dem Megane und dem Nissan Ariya für nächstes Jahr arbeitet". Wie der Elektro-Megane und der Nissan Ariya soll der Neuling auf der CMF-EV-Plattform basieren. Diese könnte für das Auto auf bis zu 4,70 Meter bei einem Radstand von bis zu 2,78 Meter gestreckt werden. Damit hätte das neue Modell den gleichen Radstand wie der Ariya, der aber nur 4,60 Meter lang ist. Deutlich kleiner ist der Elektro-Megane mit einer Länge von nur 4,21 Metern und einem Radstand von 2,70 Metern. 

Le Borgne sagte, dass "unsere 60-kWh-Batterie problemlos in das Layout passen könnte", maximal wären 87 kWh möglich. Der 60-kWh-Akku ist die größte Akku-Option für den Megane, während 87 kWh das Maximum beim Ariya sind. Mit 87 kWh wären bei dem neuen Renault-Modell eine Reichweite von etwa 500 km möglich, so der Artikel. Aufgeladen würde wie beim Megane mit bis zu 130 kW.

Die 60-kWh-Version soll laut dem Bericht von einem 160 kW starken E-Motor vorne angetrieben werden, das 87-kWh-Modell soll einen 178 kW starken Fronantrieb erhalten. Das wären die gleichen Antriebe wie bei den Basisversionen B6 und B9 des Ariya; Allradversionen wie bei Nissan soll es nur bei einer Alpine-Version geben.

Mehr zu Ariya und Elektro-Megane:

Nissan Ariya: Start wegen globalem Chip-Mangel verschoben

Renault Megane E-Tech Electric wird in "Electricity" gefertigt

Zur Optik gehören das neue Renault-Logo, das wir vom R5 kennen; links und rechts davon gibt es schlitzartige Scheinwerfer sowie vertikale Tagfahrlichter. Damit ähnelt die Front der im März 2020 präsentierten Designstudie Renault Morphoz:

Bildergalerie: Renault Morphoz (März 2020)

Renault Morphoz Concept

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Renault Morphoz Concept Renault Morphoz Concept Renault Morphoz Concept Renault Morphoz Concept Renault Morphoz Concept Renault Morphoz Concept

Was die Bezeichnung des neuen Elektro-SUVs angeht, so legen die Äußerungen von Renaults Marketing-Vorstand Arnaud Belloni nahe, dass der Wagen nicht Kadjar heißen wird. "Clio ist eine Saga. Megane ist eine Saga. Espace ist eine Saga. Sie werden überrascht sein; wir werden auch neue Namen haben."

Da laut Belloni "das Rendezvous nächstes Jahr ist", glaubt AutoExpress, dass die Vorstellung auf dem Pariser Autosalon 2022 stattfinden wird. Dann könnte der Wagen 2023 auf den Markt kommen, so der Bericht. Das würde zu dem beim Renaulution-Event veröffentlichten Zeitplan passen, nach der 2023 (neben dem R5 im B-Segment) auch ein neues Elektroauto im C-Segment zu erwarten ist. Das für Ende 2021 oder Anfang 2022 angekündigte Elektro-Modell könnte die neue Elektro-Limousine von Mobilize sein.

Quelle: AutoExpress

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