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Lotus-Elektro-Limousine bei Tests und auf Abschleppwagen erwischt

Was ist mit dem Prototyp bloß passiert?

Lotus-Elektro-Limousine als Prototyp.

Manuel Lehbrink Manuel Lehbrink

Von: Manuel Lehbrink

27. Feb. 2023 um 13:35 Uhr

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Was kommt nach einem Elektro-Hypercar (Evija), einem Sportwagen mit Mittelmotor (Emira) und einem Elektro-SUV (Eletre)? Eine Elektro-Limousine! Die jetzt unter dem Codenamen "Type 133" als Prototyp bei Testfahrten in der Nähe des Polarkreises gesichtet wurde.

Unsere Fotografen erwischten die Antwort von Lotus auf den Porsche Taycan in einer speziellen Lackierung, die darauf hinweist, dass 2023 das 75-jährige Jubiläum der Marke aus Norfolk gefeiert wird.

Auto-Paparazzi sahen den Stromer in Nordschweden auf einem riesigen zugefrorenen See, wo irgendwann auch ein Abschleppwagen eintraf, um den Prototyp zu bergen. Die erste Lotus-Limousine seit dem Carlton erlitt nämlich eine Panne und musste abgeschleppt werden. Das passiert häufig, wenn Hersteller ein noch nicht veröffentlichtes Produkt testen. Es bedeutet also nicht unbedingt, dass das spätere Serienmodell problematisch sein wird.

Bildergalerie: Lotus Type 133 als Erlkönig (2024)

Lotus Type 133 als Erlkönig (2024)

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Lotus Type 133 als Erlkönig (2024) Lotus Type 133 als Erlkönig (2024) Lotus Type 133 als Erlkönig (2024) Lotus Type 133 als Erlkönig (2024) Lotus Type 133 als Erlkönig (2024) Lotus Type 133 als Erlkönig (2024)

Während die Zwillinge Taycan und e-tron GT einen Kofferraumdeckel haben, scheint der Typ 133 eine praktischere Heckklappe zu bekommen. Auch er hat eine geschwungene Dachlinie, die ihm nicht nur ein schlankes Profil verleiht, sondern die auch dazu beiträgt, den Luftwiderstandsbeiwert zu senken um so eine bessere Reichweite zu erzielen. Die Bremsen sind beeindruckend groß, während die Kappe für den Ladeanschluss auf dem linken vorderen Kotflügel viel kleiner ist als beim Eletre.

Der Prototyp mit deutschem Kennzeichen zeigte seine ungewöhnliche, geteilte Scheinwerferanordnung, die bereits beim SUV zum Einsatz kommt. Die gesamte Frontpartie scheint vom Eletre übernommen worden zu sein, ebenso wie die Seitenkameras und die bündigen Türgriffe. Die Rückseite sieht wegen der provisorischen Rückleuchten, die beim endgültigen Fahrzeug wahrscheinlich durch eine breite LED-Leiste ersetzt werden, etwas seltsam aus. Ein auf dem Dach montiertes LIDAR ist ebenfalls zu erkennen.

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Aus einigen Blickwinkeln können wir erkennen, dass das Testfahrzeug über ein Paar körperbetonte Recaro-Vordersitze und einen kompletten Überrollkäfig verfügte. Natürlich wird der serienreife Typ 133 eine normale Kabine haben. Dank der speziellen Elektroauto-Plattform erwarten wir einen geräumigen Innenraum, obwohl die vorderen und hinteren Überhänge für ein maßgeschneidertes Elektroauto recht lang sind. Wir erinnern Sie daran, dass der Eletre 5.103 Millimeter lang ist und einen massiven Radstand von 3.019 mm hat.

Die technischen Daten dürften recht interessant werden, wenn man bedenkt, dass das SUV in der R-Version mit kolossalen 675 kW (905 PS) und 985 Newtonmeter Drehmoment aufwartet. Der hochbeinige Lotus schafft den Spurt von 0 auf 100 km/h in unter drei Sekunden und die Limousine könnte am Ende noch schneller sein.

Was den Namen betrifft, so wird der Neuzugang wohl mit einem "E" beginnen, aber anscheinend nicht "Envya" heißen. Noch in diesem Jahr werden die Hüllen fallen, der Verkaufsstart ist für 2024 vorgesehen.

Quelle: Automedia

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