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Mercedes EQS Facelift erhält Lichtsignatur mit Stern

Erste Erlkönige schon unterwegs – angeblich mit 800-Volt-Technik

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Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

19. Sep. 2024 um 13:29 Uhr

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Mercedes EQS mit "Sternenlicht": Die große Elektro-Limousine erhält offenbar bei dem schon länger erwarteten Facelift eine neue Lichtsignatur in Gestalt des Markenlogos. Dabei erscheinen Mercedes-Sterne in den Scheinwerfern – genauso wie beim elektrischen CLA, dem ersten Fahrzeug auf Basis der Plattform MMA.

Die ersten Erlkönige des modifizierten Mercedes EQS sind offenbar schon unterwegs, wie ein einminütiges Filmchen von walkoArtvideos zeigt. Die sternförmige Lichtsignatur kennen wir bereits von der CLA-Studie, die Mercedes auf der IAA 2023 in München zeigte. Auch einen entsprechenden Erlkönig des elektrischen CLA mit Sternenlicht gab es bereits zu sehen – ebenfalls in einem Film von walkoArtvideos.

Mercedes Concept CLA: Das Exterieur

Mercedes Concept CLA

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Mercedes CLA Erlkönig mit "Sternenlicht" (Screenshot aus einem früheren Film von walkoArtvideos)

Bei dem genannten Sternenlicht des EQS übernehmen vorne jeweils zwei Sterne pro Seite die Funktionen des Tagfahrlichts/Standlichts sowie des Blinkers, wie im Video zu sehen. Möglicherweise wird die Stern-Optik später auch genutzt, um der Umgebung zu signalisieren, dass das Auto autonom auf Level 3 fährt.

Mercedes EQS Facelift als Erlkönig: LED-Tagfahrlicht und Blinker in Stern-Optik (Screenshot aus dem Video)

EQS Facelift als Erlkönig: LED-Tagfahrlicht und Blinker in Stern-Optik (Screenshot aus dem walkoARTvideos-Film)

Laut MBPassion wird der Neuling auch technisch deutlich überarbeitet, denn er basiert bereits auf der modifizierten EVA2-Plattform (EVA2M), die erstmals 800-Volt-Technik bietet. Dabei kommt der neue Antrieb eATS2.0 zum Einsatz. Dieser umfasst von Mercedes selbst entwickelte Elektromotoren, ein Zweigang-Getriebe und Inverter mit sehr effizient arbeitenden Siliciumcarbid-Halbleitern.

Mercedes eATS 2.0 (Oktober 2020)

Mercedes eATS 2.0 mit Zweiganggetriebe, 800-Volt-Technik und SIC-Inverter (Bild vom Oktober 2020)

Dank der Spannungslage von 800 Volt dürfte der neue EQS deutlich schneller laden. Bisher wird der neue 118-kWh-Akku in 31 Minuten gefüllt (von 10 auf 80 Prozent), was einer Ladegeschwindigkeit von 2,7 kWh/min entspricht. Mit 800-Volt-Technik dürfte das Auto locker über 3 kWh/min kommen. Als Entwicklungsziel könnten sich die Fachleute den Wert des gelifteten Porsche Taycan vornehmen: 3,8 kWh/min. 

Derzeit nutzt Mercedes im EQS noch NMC811-Zellen von CATL und Farasis. Nach dem Artikel von MBPassion nutzt Mercedes in der neuen Batterie andere Zellen "aus eigener Produktion". Vermutlich sind damit Zellen des Joint Ventures ACC gemeint, zu dem neben Mercedes auch noch Stellantis und Total Energies Saft gehören. Ob es bei 118 kWh Speicherkapazität bleibt, ist offen.

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Unter dem Strich

Kürzlich spendierte Mercedes dem EQS eine größere Batterie, mit der das Limousinen-Flaggschiff 821 km ohne Nachladen schafft – das ist Platz zwei nach dem Lucid Air. Beim Laden hinkte das Modell bislang noch hinterher, doch das soll bald eine 800-Volt-Technik beheben. Dazu kommt eine neue Optik. Der EQS ist seit 2021 auf dem Markt, häufig folgt das Facelift vier Jahre später– das wäre 2025. Wenn sich Mercedes an diesen Turnus hält (was nicht gesagt ist), könnte der Generationswechsel 2029 erfolgen. Dann soll das Auto angeblich wieder S-Klasse heißen. 

Quelle: walkoARTvideos auf Youtube via MBPassion

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