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Kleine Elektro-SUVs 2026: Alle Modelle bis 4,30 Meter Länge

Wir haben unsere Liste aller Modelle aktualisiert, vom Hyundai Inster bis zum Kia EV3

Collage aus vier kleinen Elektro-SUVs

Bild von: Hersteller/InsideEVs

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

Aktualisiert: 25. Sep. um 10:48 Uhr

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SUVs sind die beliebteste Autoklasse in Deutschland, und das gilt auch für Elektroautos. Besondere Aufmerksamkeit bekommt die kleine Klasse, denn die ist noch erschwinglich und reicht für viele Bedürfnisse aus. Wir haben unsere Übersicht nun im September 2026 komplett aktualisiert.

Bisher begann die Liste mit dem 3,70 Meter langen Dacia Spring, doch das alte Modell ist nur noch als Lagerfahrzeug erhältlich. Die neue Version ist gleich 15 cm länger. Deswegen starten wir nun mit dem Hyundai Inster. Die Liste endet bei den 4,30 Meter messenden Modellen Kia EV3 und Peugeot E-2008. Zu jedem Fahrzeug gibt es ein Bild, ein paar grundlegende Daten und einen Link mit weiterführenden Informationen. Los geht's!

Hyundai Inster (3,83 Meter)

Hyundai Inster (2024): Das Exterieur

Nach dem Modellwechsel beim Dacia Spring ist der 3,83 Meter lange Hyundai Inster das kleinste Elektro-SUV, doch der Basispreis von 24.650 Euro ist höher als bei Dacia. Für den Antrieb sorgen wahlweise ein 71- oder ein 85-kW-Motor. In die Basisversion wird ein 42-kWh-Akku für 327 km Reichweite eingebaut, die gehobene Variante soll bis zu 370 km schaffen. Zu den Besonderheiten gehört die sehr variable Sitzanlage. Die ist allerdings erst ab der Version Trend an Bord, die schon mindestens 26.650 Euro kostet. Auch eine Sitzheizung gibt es erst ab Trend.

Dacia Spring 2027 (3,86 Meter)

Dacia Spring (2027) Launch Paris

Bild von: Motor1.com Deutschland

Der neue Dacia Spring hat mit dem alten nur noch den Namen gemein. Er ist 15 cm länger und basiert auf dem Renault Twingo. Von diesem übernimmt er den 60-kW-Frontantrieb sowie die LFP-Batterie. Die Maximalreichweite nach WLTP liegt bei bis zu 250 km – marginal mehr als zuvor. Ein EuroNCAP-Rating (bisher nur ein Stern) gibt es bisher weder für den Twingo noch für den neuen Spring. Mit einem Basispreis von 17.900 Euro ist das Auto teurer als die alte Basisversion für 16.900 Euro, doch zuletzt begannen die Dacia-Preise bei 19.700 Euro. Aber auch für 17.9000 Euro ist der Spring nach wie vor das E-Auto mit dem niedrigsten Listenpreis. 

Fiat Grande Panda Elektro (4,00 Meter)

Fiat Grande Panda (2024)

Der Fiat Grande Panda Elektro basiert wie der Citroën e-C3 auf der Smart Car Platform, die besonders günstige Modelle ermöglicht. Für den Antrieb sorgt ein 83-kW-Motor vorne, der sich den Strom stets aus einer LFP-Batterie mit 44 kWh holt – die kleinere Batterie mit 30 kWh, die es bei Citroën gibt, wird hier nicht angeboten. Außerdem ist der 11-kW-Bordlader bei Fiat serienmäßig. Die beiden höheren Ausstattungen kann man alternativ mit einem Spiralkabel samt Aufrollautomatik bestellen, dann aber mit einphasigem Lader. Nach einer Preiserhöhung im Frühsommer gibt es den Grande Panda Elektro ab 25.990 Euro.

Citroën e-C3 (4,01 Meter)

Citroen e-C3 (2024)

Der Citroën e-C3 ist seit Februar 2024 bestellbar. Das Schwestermodell des Fiat Grande Panda Elektro hat wie dieser stets 83 kW Antriebsleistung, man kann jedoch zwischen LFP-Batterien mit 30 und mit 44 kWh wählen. Die Version Urban Range mit dem kleinen Akku und bis zu 215 km WLTP-Reichweite gibt es ab 20.140 Euro. Der Standard Range schafft bis zu 322 km, kostet aber mindestens 23.760 Euro. Der kleine Akku kann nur optional mit 30 kW Gleichstrom geladen werden, der große serienmäßig mit 100 kW. Einen 11-kW-Bordlader gibt es ebenfalls nur optional, einen Touchscreen nur bei der gehobenen Version.

Kia EV2 (4,06 Meter)

Kia EV2 (2026) im Test

Bild von: Kia

Der Kia EV2 ist seit März 2026 bestellbar. Die Optik ist ähnlich wie beim großen Bruder EV3, doch Antriebe und Akkus fallen eine Nummer kleiner aus. Die Basisversion für 26.600 Euro hat einen 108-kW-Frontantrieb und bis zu 317 km WLTP-Reichweite, die Variante mit großem Akku bietet etwas weniger Antriebsleistung (100 kW), aber bis zu 453 km Reichweite. Die Basisversion Light hat vier Sitze, alle anderen Varianten sind serienmäßig Fünfsitzer. Hier gibt es optional eine viersitzige Variante mit verschiebbaren Rücksitzen.

Jeep Avenger Elektro 2026 (4,08 Meter)

Jeep Avenger Elektro (2023)

Das Facelift des Jeep Avenger wurde bereits im Mai 2026 vorgestellt, doch im Handel ist nach wie vor das alte Modelljahr 2026 ohne die neuen Extras (illuminierter Grill, Matrix-LED-Scheinwerfer etc.). An Antrieb und Akku ändert sich ohnehin nichts; hier kommen der 115-kW-Motor und die Batterie mit 51 kWh netto aus der eCMP-Plattform von Stellantis zum Einsatz. Der Basispreis liegt bei 38.500 Euro. 

DS 3 E-Tense (4,12 Meter)

DS 3 E-Tense (2023) in Rot

Der DS 3 E-Tense basiert wie der Jeep Avenger auf der Plattform eCMP. Er hat den gleichen Motor, den gleichen Akku und die gleiche Maximalreichweite von rund 400 Kilometern. Dennoch beginnen die Preise erst bei ziemlich abgehobenen 41.910 Euro. Der Grund dafür liegt in der Premium-Positionierung der Marke und der umfangreichen Ausstattung. Dennoch: Für den Preis bekommt man auch schon ein Tesla Model Y!

Renault 4 E-Tech Electric (4,14 Meter)

Renault 4 E-Tech Electric (2025): Das Interieur

Bild von: Renault

Der elektrische Renault 4 basiert wie der R5 auf der Plattform RG EV Small (früher AmpR Small), doch mit 1,57 Meter Höhe gehört der R4 für uns zu den kleinen SUVs. Die Technik ist vom Schwestermodell bekannt. So hat man die Wahl zwischen 90 und 110 kW, wobei die bekannten Batterien mit 40 bzw. 52 kWh eingebaut werden. Die Reichweiten sind mit 305 bzw. 404 km ähnlich wie beim R5. Bestellbar ist der Wagen seit März 2025.

Opel Mokka Electric (4,15 Meter)

Opel Mokka Electric (2025): Das Exterieur

Der Opel Mokka Electric basiert wie der Avenger und der DS 3 auf der Plattform eCMP. Die Technik ist ähnlich. Hier gibt es allerdings neben dem 115-kW-Motor auch noch die Sportversion GSE mit 207 kW. Beide erhalten die gleiche Batterie mit 51 kWh netto. Die normale Variante wird ab 37.240 Euro verkauft, der GSE kostet 47.800 Euro.

VW ID. Cross (4,15 Meter)

VW ID. Cross (2026): Erste Sitzprobe

Bild von: Volkswagen

Der VW ID. Cross ist bisher nur in der Topmotorisierung mit 155-kW-Frontantrieb und großer Batterie konfigurierbar. Damit sind 427 Kilometer nach WLTP möglich, die Preise beginnen bei 36.525 Euro, wovon man aber noch die ID.-Kaufprämie von VW in Höhe von 2.500 Euro abziehen darf. Angekündigt sind Versionen mit 85 sowie 99 kW, die beide eine LFP-Batterie mit 37 kWh erhalten und etwas mehr als 300 km schaffen sollen. Zu den Highlights des Modells gehört der große Kofferraum.

Alfa Romeo Junior (4,17 Meter)

Alfa Romeo Junior Veloce (2024): Das Exterieur

Der Alfa Romeo Junior sollte ursprünglich Milano heißen, wurde aber auf Druck der italienischen Regierung kurz vor Marktstart noch umbenannt. Begründung der Regierung: Das Auto wird nicht in Italien gebaut. Der Wagen basiert auf der Stellantis-Plattform eCMP und ist 4,17 Meter lang. Wie den Elektro-Mokka gibt es das Auto mit 115 und mit 207 kW, beide mit der 51-kWh-Batterie. Die Preise beginnen bei 39.500 Euro, den Veloce mit 207 kW gibt es für 48.500 Euro.

Fiat 600 Elektro (4,17 Meter)

Fiat 600 Rot

Und noch ein eCMP-Modell: Der Fiat 600 Elektro lehnt sich optisch und vom Namen her eng an den Fiat 500 Elektro an, doch technisch ist er ein Schwestermodell des Opel Mokka und des Alfa Junior. Für den Antrieb sorgt auch hier der 115-kW-Motor, der Strom kommt aus der Batterie mit 51 kWh netto. Damit sollen bis zu 409 km drin sein. Angeboten werden die Ausstattungsversionen Pop, Icon, La Prima und Sport. Der Basispreis sank zuletzt deutlich, von 36.490 Euro für die alte Red-Version auf 31.990 Euro für die Variante Pop.

Skoda Epiq (4,17 Meter)

Skoda Epiq (2026): Das Exterieur in Weiß

Bild von: Skoda

Während das Schwestermodell VW ID. Cross bisher nur in der Topmotorisierung mit 155 kW bestellbar ist, kann man den Skoda Epiq nun auch als Epiq 55 mit 99 kW und kleiner Batterie konfigurieren. Diesen Epiq 40 gibt es ab 27.900 Euro. Angekündigt ist zudem noch ein Epiq 35 mit 85 kW für 25.900 Euro. Doch diese beiden Varianten haben nur Reichweiten um die 330 km, während der Epiq 5 bis zu 441 km schafft. Zu den Stärken aller Epiq-Varianten gehört der große Kofferraum. 

Ford Puma Gen-E (4,21 Meter)

Ford Puma Gen-E (2025): Das Exterieur

Der im Frühjahr 2025 gestartete Ford Puma Gen-E erhält seit diesem Jahr eine verbesserte NMC-Batterie, die nun knapp 47 statt 43 kWh netto speichert. Dadurch steigt die maximale WLTP-Reichweite von bisher 376 auf 419 km. Für den Antrieb sorgt unverändert ein 124-kW-Motor an der Vorderachse. Die Preise beginnen bei knapp 37.000 Euro.

Volvo EX30 (4,23 Meter)

Volvo EX30 (2027): Das Exterieur

Bild von: Volvo

Der Volvo EX30 hat ähnliche Maße wie der VW ID.3, doch Volvo bezeichnet das Auto als SUV – wegen der hohen Sitzposition und der großen Bodenfreiheit. Wie der Smart #1 und #3 basiert der EX30 auf der Plattform SEA von Konzernmutter Geely. Wie bei Smart gab es bei Volvo zunächst einen 200-kW-Hecktriebler und einen 315-kW-Allradler. Bei der 200-kW-Version hat man die Wahl zwischen dem P5 mit LFP-Akku mit 339 km Reichweite und dem P5 Long Range mit 476 km. Der 315 kW starke Allradler P8 AWD bekommt stets den großen Akku und ist mit 450 km Reichweite angegeben. Im Frühjahr 2026 kam noch eine 110-kW-Version namens P3 mit dem kleinen Akku hinzu. 

Vinfast VF6 (4,24 Meter)

Vinfast VF6: Das Exterieur

Der Vinfast VF6 kommt aus Vietnam zu uns; seit Dezember 2024 ist er bestellbar. Im Jahr 2026 wurden aber bis einschließlich August nur 105 Stück in Deutschland zugelassen. Angeboten werden die Varianten Eco mit 130 kW und Comfort mit 150 kW. Beide erhalten den gleichen LFP-Akku mit 60 kWh für bis zu 410 km Reichweite. Die Preise beginnen bei knapp 35.000 Euro.

Leapmotor B03X (4,27 m)

Leapmotor B03X (2026) alias A10

Bild von: Leapmotor

Der Leapmotor B03X ist in Deutschland seit Juli 2026 auf dem Markt. Mit 4,27 Meter Länge und 1,64 Meter Höhe hat er etwa die Maße eines Smart #1. Die Antriebe sind allerdings deutlich schwächer. Es gibt zwei Varianten: Der Pro hat einen 130-kW-Heckmotor und knapp 300 km Reichweite, der Pro Max bietet 145 kW und schafft 380 km. Für Langstrecken ist das Auto also nicht sehr geeignet. Dafür sind die Preise günstig: Die Basisversion kostet 24.900 Euro, die gehobene Variante 29.400 Euro.

Smart #1 (4,27–4,30 Meter)

Smart #1 Pro (2023)

Der Smart #1 ist ähnlich kurz wie der Volvo EX30, mit 1,64 Meter aber deutlich höher. Die Antriebe (200 bzw. 315 kW) sind die gleichen, die Batterien etwas anders. Die Varianten Pure und Pro kombinieren den 200-kW-Heckantrieb mit einer 47-kWh-Batterie für 310 km Reichweite, Pro+ und Premium haben einen 62-kWh-Akku für 420 km. Allradantrieb gibt es beim Brabus. Die Versionen Pure+ und Pulse sind offenbar entfallen. Aufgeladen wird beim Pure und Pro nur einphasig oder mit 130 kW DC, bei allen anderen mit 22 kW AC oder bis zu 150 kW DC. Die Listenpreise beginnen bei 36.990 Euro, aber Smart gewährt nach wie vor 6.000 Euro Rabatt.

Suzuki eVitara (4,28 Meter)

Suzuki eVitara (2025): Das Exterieur

Bild von: Suzuki

Der Suzuki eVitara ist das erste Elektroauto der japanischen Marke. Bestellbar ist das kleine Elektro-SUV seit Dezember 2025; die Preise beginnen bei günstigen 29.990 Euro. Dafür gibt es die Version mit 49-kWh-Batterie und einem 106-kW-Frontantrieb, die allerdings nur eine Reichweite von 344 km hat. Die Variante mit 128 kW und 61-kWh-Akku schafft dagegen 426 km. Als Besonderheit im Segment gibt es zudem eine Allradversion, die mit 135 kW allerdings nicht besonders stark ist. Beide Akkus brauchen 45 min für einen Ladevorgang.

Toyota Urban Cruiser (4,29 Meter)

Toyota Urban Cruiser (2025): Das Exterieur

Bild von: Toyota

Der Toyota Urban Cruiser ist das Schwestermodell des Suzuki eVitara. Er ist bereits seit Mai 2025 bestellbar. Antriebe und Akkus sind identisch. Auch hier werden LFP-Akkus eingesetzt, die genauso langsam laden wie bei Suzuki. Die Preise beginnen nach einer Preiserhöhung bei knapp 36.000 Euro, die Long-Range-Version mit 426 km Reichweite und 128 kW kostet 38.990 Euro und für den Allradler mit 135 kW werden fast 45.000 Euro verlangt. Allerdings bietet Toyota alle Varianten mit Aktionsrabatten an, die auch im Konfigurator erscheinen. Damit beginnen die Preise bei 29.470 Euro.

Kia EV3 (4,30 Meter)

Kia EV3 (2025): Das Exterieur

Der Kia EV3 war das erste Kia-Modell der "EV"-Serie ohne 800-Volt-System. Und mit einem Basispreis von knapp 36.000 Euro war er beim Start Ende 2024 der erste wirklich erschwingliche Kia-Stromer. Bis vor Kurzem gab es nur einen 150-kW-Frontantrieb, wahlweise mit einer 55-kWh-Batterie für rund 440 km Reichweite oder mit einem 78-kWh-Akku für erstaunliche 600 km Reichweite. Nun gibt es auch zwei Allradvarianten, die beide den großen Akku erhalten. Die bürgerliche Variante bietet 195 kW, der EV3 GT 215 kW.

Peugeot E-2008 (4,30 Meter)

Peugeot e-2008 (2023)

Der Peugeot E-2008 ist ein weiteres eCMP-Fahrzeug. Trotz der gleichen Plattform ist er rund 15 Zentimeter länger als der Opel Mokka oder der DS 3. Vor allem die Überhänge sind größer, aber auch der Radstand ist etwas länger – die eCMP-Plattform ist da also flexibel. Durch die größeren Maße bietet auch der Kofferraum deutlich mehr Platz. Für den Antrieb sorgt stets der 115-kW-Motor, der Strom kommt aus der 51-kWh-Batterie. Damit sind 405 km nach WLTP möglich. Die Preise beginnen bei völlig unrealistischen 40.700 Euro.

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Unter dem Strich

Mit den zuletzt hinzugekommenen Modellen VW ID. Cross, Leapmotor B03X, Kia EV2, Cupra Raval und Skoda Epiq umfasst unsere Übersicht zu den kleinen Elektro-SUVs nun über 20 Modelle.

Der Dacia Spring ist auch in der neuen Version für 17.900 Euro noch das günstigste Modell in der Liste, zumindest wenn man den Listenpreis als Maßstab nimmt. Der DS 3 E-Tense mit einem Basispreis von über 41.000 Euro ist das teuerste. Der Kia EV3 Long Range bietet mit 605 km am meisten Reichweite, die Allradversionen von Volvo EX30 und Smart #1 mit 315 kW sind die stärksten Modelle – während der Spring lediglich 60 kW hat und nur 250 km weit kommt. Man sieht: Die Spannweite ist schon in dieser Klasse groß.

Letzte Änderung am 25. September 2026: Alle Angaben aktualisiert

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