Home

Specials

Elektroauto-Listen

Alle elektrischen Kompakt-SUVs auf dem Markt (2026)

Wir haben unsere Übersicht nun komplett aktualisiert

Collage: Vier Kompakt-SUVs mit Elektroantrieb

Bild von: Hersteller

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

Aktualisiert: 22. Jul. um 09:14 Uhr

Als bevorzugte Quelle InsideEVs auf Google hinzufügen

Teilen

Wir haben unsere Übersicht über die elektrischen Kompakt-SUVs aktualisiert. Auch wenn wir Neuzugänge möglichst gleich einpflegen, war nun eine Überarbeitung aller Einträge dringend nötig. Denn etliche Daten und Preise hatten sich geändert. Die größten Änderungen gab es beim VW ID.4, Skoda Elroq und Nissan Ariya, aber kaum ein Modell blieb komplett gleich. Zuletzt kam noch der elektrische Mercedes GLA hinzu.

Wie gehabt, umfasst die Liste alle auf dem deutschen Markt erhältlichen Fahrzeuge zwischen 4,31 und 4,60 Meter Länge. Geordnet sind die Modelle nach Länge. Zu jedem Auto zeigen wir ein Bild und nennen die wichtigsten Daten; ein Link führt zu weiteren Informationen. Genug der Vorrede, los geht's beim kleinsten Modell.

BYD Atto 2 (4,31 Meter)

BYD Atto 2 (2025): Das Exterieur

Bild von: BYD

Der BYD Atto 2 ist seit März 2025 konfigurierbar: Die Preise beginnen nach wie vor bei 31.990 Euro. Dafür gibt es einen 130-kW-Fronttriebler, dessen Reichweite (312 Kilometer) sowie DC-Ladeleistung (65 kW) wohl nur für eine Nutzung als Stadt- oder Zweitwagen reichen. Alternativ ist eine 150-kW-Version mit 430 km Reichweite und 155 kW Ladeleistung konfigurierbar, obwohl diese in der Broschüre fehlt. Diese Variante kostet allerdings auch schon 41.990 Euro. Zu den Vorteilen des Atto 2 gehört die reichhaltige Serienausstattung.

Nissan Leaf (4,35 Meter)

Nissan Leaf (2026): Das Exterieur

Bild von: Nissan

Die Fahrveranstaltung zum Nissan Leaf fand bereits im Oktober 2025 statt, bestellbar ist das Coupé-SUV aber erst seit Februar 2026. Und Anfang Juli sagte uns eine Unternehmenssprecherin, dass das neue Modell noch nicht ausgeliefert wird. Technische Basis ist jedenfalls die Plattform CMF-EV, die auch den Nissan Ariya trägt. Die Frontantriebe leisten 130 bzw. 160 kW. Die schwächere Variante bekommt eine 53-kWh-Batterie für bis zu 436 km WLTP-Reichweite, die stärkere einen 75-kWh-Akku für einen bemerkenswerten Maximalwert von 624 km. Die 75-kWh-Version ist ab 41.200 Euro zu haben.

Hyundai Kona Elektro (4,36 Meter)

Hyundai Kona Elektro (2024): Fahraufnahme

Die zweite Generation des Hyundai Kona Elektro startete im Oktober 2023. Sie ist 15 Zentimeter länger, stärker und folglich auch deutlich teurer als das alte Modell. Und die Optik ist völlig anders. Die Basisversion hat seit Juni 2025 nicht mehr 115, sondern nur noch 99 kW Antriebsleistung, bei der gehobenen Version wurde die Leistung von 160 auf 150 kW reduziert. Die Reichweite der Basisversion liegt bei mageren 380 km, die stärkere Variante bietet 510 km. Die Preise beginnen bei 38.340 Euro, für die gehobene Version zahlt man 41.340 Euro.

Citroën e-C3 Aircross (4,39 Meter)

Citroen e-C3 Aircross (2024): Das Exterieur

Der Citroën e-C3 Aircross ist die Langversion des e-C3. Wie der kleine Bruder basiert der Wagen auf der Smart Car Platform und hat stets 83 kW Antriebsleistung, doch der Aircross ist stolze 37 cm länger. Wie der kleine Bruder ist auch der Aircross ein Fünfsitzer; als Siebensitzer gibt es nur die Verbrennerversion. Die Standard-Range-Version mit 309 km Reichweite kostet der Wagen 26.640 Euro und ist damit wirklich günstig, die Extended-Range-Variante für rund 400 km Reichweite ist (mit besserer Ausstattung) ab 31.240 Euro zu haben. Der 11-kW-Bordlader kostet bei beiden 400 Euro Aufpreis.

Opel Frontera Electric (4,39 Meter)

Opel Frontera Electric in der Ausstattung GS: Das Exterieur

Bild von: InsideEVs

Der Opel Frontera Electric teilt sich die Technik mit dem Citroën e-C3 Aircross. Wie beim Schwestermodell gibt es die Elektroversion nur mit fünf Sitzen, den Antrieb übernimmt wie bei Citroën ein 83-kW-Elektromotor vorne. Der Strom kommt wahlweise aus einem von zwei LFP-Akkus mit 43 bzw. 52 kWh netto. Die Einstiegsversion kostet 29.450 Euro, die Extended-Range-Variante 31.740 Euro. Der dreiphasige Bordlader für 11 kW ist hier inzwischen Serie.

Smart #3 (4,40 Meter)

Smart #3: Das Exterieur

Der Smart #3 ist die längere, coupéhafte Version des Smart #1. Die Antriebe und Akkus sind identisch: Es gibt einen 200-kW-Hecktriebler und einen Allradler mit 315 kW sowie Akkus mit 47 und 62 kWh netto. Die Listenpreise beginnen bei 40.490 Euro für die Pro-Version mit LFP-Akku, die günstigste Variante mit der großen NMC-Batterie (Pro+) kostet genau 5.000 Euro mehr. Doch oft gibt es Herstellerrabatte, die auf der Website in einer Fußnote vermerkt sind. Derzeit sind es 6.000 Euro (Stand Juli 2026).

Mini Countryman Electric (4,43 Meter)

Mini Countryman E (2026): Das Exterieur

Bild von: Mini

Das kompakte Elektro-SUV von Mini bietet die gleiche Technik wie der BMW iX1, ist aber deutlich günstiger. Der Mini Countryman Electric ist seit Mai 2024 auf dem Markt. Es gibt zwei Motorisierungen, beide mit einem 65-kWh-Akku: Der Countryman E für rund 37.000 Euro bietet einen 150-kW-Frontantrieb, der etwa 42.000 Euro teure SE All4 einen 230 kW starken Allradantrieb. Anfang 2026 stieg die Maximalreichweite durch Siliciumcarbid-Inverter von 455 auf 500 km.

Zeekr X

Zeekr X (2023) im Test

Der Zeekr X ist erst seit Dezember 2025 bestellbar, im April 2026 wurde er technisch überarbeitet. Die Antriebe blieben dabei gleich: Wie bei den technisch verwandten Smart-Modellen werden ein 200-kW-Heckantrieb und ein 315-kW-Allradantrieb angeboten. Seit April gibt es jedoch drei Batterien. Am meisten Reichweite (415 Kilometer) hat der Allradler mit der großen 69-kWh-Akku, doch die mittlere Batterie mit 61 kWh lässt sich sehr schnell laden: Bei dieser Golden Battery sind 230 kW möglich, der Standard-Ladevorgang dauert hier nur 18 Minuten – für ein 400-Volt-Modell ist das sehr schnell.

Volvo EX40 und EC40 (4,44 Meter)

Volvo EX40 Sand Dune Edition (2024)

Bild von: Volvo

Der Volvo EX40 ist das Kompakt-SUV von Volvo; zudem gibt es die coupéhafte Version auf unserem Bild namens EC40. Technische Basis ist die Compact Modular Architecture (CMA). 2023 wurde die Technik deutlich verändert: Statt Frontantrieb haben die 2WD-Versionen seitdem Heckantrieb, bei den Allradversionen wird vorne eine Asynchronmaschine statt einer Permanentmagnet-Maschine eingesetzt. Die Preise beginnen bei ambitionierten 47.490 Euro, für das Coupé-SUV zahlt man mindestens 51.580 Euro.

BYD Atto 3 Evo (4,46 Meter)

BYD Atto 3 evo (2026) evo Vorstellung und erster Test

Bild von: BYD

Der Atto 3 Evo ist der Nachfolger des Atto 3. Unter dem Blech ist alles neu. So bietet das Modell nun 800 Volt, Heck- oder Allradantrieb, bis zu 510 Kilometer Reichweite und Schnellladen mit 220 kW. Möglich macht das eine neue 75-kWh-Batterie mit der BYD-typischen LFP-Chemie. Angeboten werden die Versionen Design mit einem 230-kW-Heckmotor und Excellence mit einem 330 kW starken Allradsystem. Die Listenpreise beginnen bei knapp 45.000 Euro, doch nach Abzug des E-Bonus von BYD in Höhe von 6.000 Euro (PDF) bleiben nur noch rund 39.000 Euro.

Lynk & Co 02 (4,46 Meter)

Lynk & Co 02 eigene Bilder

Bild von: Christopher Otto

Die Geely-Marke Lynk & Co bietet seit Oktober 2024 ein rein elektrisches Coupé-SUV namens Lynk & Co 02 an. Es teilt sich die SEA-Plattform mit den Smart-Modellen, dem Volvo EX30 und dem Zeekr X. Für den Antrieb sorgt stets ein 200-kW-Heckmotor, der Strom kommt aus einem 66-kWh-Akku, was bis zu 445 km WLTP-Reichweite ergibt. Das Auto wurde nie so richtig bekannt in Deutschland, ist aber konfigurierbar. Die Preise beginnen bei knapp 36.000 Euro.

Ford Explorer (4,47 Meter)

Ford Explorer EV Long Range (2024) im Test

Bild von: InsideEVs

Der Ford Explorer basiert auf dem Modularen Elektrobaukasten (MEB) von VW und ist ein Schwestermodell von VW ID.4 und Skoda Elroq. Zwei Hecktriebler mit 140 und 210 kW sowie ein 250-kW-Allradler werden angeboten, die Batteriegrößen sind 58, 79 bzw. 77 kWh. Die Reichweiten sind jeweils etwas besser als bei VW, maximal sind es 602 km. Die Listenpreise beginnen bei 39.900 Euro. Davon darf man derzeit noch 5.000 Euro Rabatt abziehen. Übrigens: Der technisch ähnliche Capri ist deutlich länger, deshalb finden Sie ihn in der Übersicht zu den Mittelklasse-SUVs.  

Mitsubishi Eclipse Cross (4,47 Meter)

Mitsubishi Eclipse Cross (2026): Das Exterieur

Bild von: Mitsubishi

Mit dem Eclipse Cross brachte Mitsubishi 2025 sein erstes Elektroauto seit dem kleinen i-MiEV von 2009 auf den Markt. Die Technik ist aus dem Renault Scenic Electric bekannt, und auch die Maße sowie das Cockpit sind sehr ähnlich. Den Mitsubishi gibt es jedoch nur in einer Motor-Akku-Kombination: mit 160-kW-Frontantrieb und rund 87-kWh-Batterie für bis zu 627 km Reichweite. Die Listenpreise beginnen bei 47.990 Euro, doch im Konfigurator steht das Auto ab 43.990 Euro. Offenbar wurde der bis Ende Juni 2026 gültige 4.000-Euro-Rabatt stillschweigend verlängert.

Renault Scenic E-Tech Electric (4,47 Meter)

Renault Scenic E-Tech Electric 220 Long Range (2024) im Test

Bild von: InsideEVs

Wie der Renault Megane Electric und den Mitsubishi Eclipse Cross basiert auch der Renault Scenic Electric auf der Plattform RGEV Medium (früher AmprR Medium oder CMF-EV). Es gibt zwei Versionen: Die Basisvariante 170 Comfort Range hat einen 125-kW-Antrieb und einen 60-kWh-Akku für 423 km Reichweite, die Version 220 Long Range mit 160 kW bekommt dagegen eine 87-kWh-Batterie für 614 km. Dafür zahlt man allerdings auch schon 48.000 Euro. Ein Allradler ist nicht vorgesehen.

MGS5 EV (4,48 Meter)

MGS5 EV Test 2025

Bild von: Motor1.com

Der MGS5 EV wurde im Frühsommer 2026 eingeführt. Es gibt ihn ausschließlich als Hecktriebler; die Basisversion hat 125 kW und eine 49-kWh-Batterie mit LFP-Chemie. Damit sind nur 340 km nach WLTP möglich. Alternativ gibt es einen 170-kW-Antrieb, kombiniert mit einer größeren NMC-Batterie für bis zu 480 km. Die Preise beginnen bei 37.990 Euro, die gehobene Motorisierung ist ab 42.990 Euro zu haben. Davon darf man derzeit (Juli 2026) noch einen MG-EV-Bonus in Höhe von 6.000 Euro abziehen, und zwar zusätzlich zur Staatsförderung. 

Skoda Elroq (4,49 Meter)

Skoda Elroq, der Straßentest

Bild von: Skoda

Der Skoda Elroq verkauft sich inzwischen besser als der große Bruder Enyaq. Im April 2026 erhielt das Modell neue Technik. Den Einstieg ermöglicht nun ein 140-kW-Hecktriebler mit 58-kWh-Batterie für etwas mehr als 37.000 Euro. Neben diesem 60er-Modell gibt es den bekannten Elroq 85 mit 210 kW und den gleich starken Allradler 85X (beide mit dem 77-kWh-Akku) sowie den RS mit 250 kW, der ebenfalls mit dem 77-kWh-Akku gekoppelt wird. Die Nachteile gegenüber dem Enyaq? Hauptsächlich der kleinere Kofferraum. Wobei sich 470-1.580 Liter immer noch sehen lassen können. 

BMW iX1 (4,50 Meter)

BMW iX1 eDrive 20

Der BMW iX1 startete im November 2022. Das Kompakt-SUV gibt es mit den gleichen Antrieben und Akkus wie den Mini Countryman Electric. Angeboten werden ein 150-kW-Fronttriebler und ein Allradler mit 230 kW. Technische Basis ist die FrontAntriebsARchitektur (FAAR). Anfang 2026 wurde die Nettokapazität der 65-kWh-Batterie minimal erhöht und ein Siliciumcarbid-Inverter kam hinzu. Dadurch stieg die Maximalreichweite auf 514 km nach WLTP. Parallel dazu erhöhte sich der Basispreis um 1.000 Euro.

Genesis GV60 (4,52 Meter)

Genesis GV60: Das Exterieur

Der Genesis GV60 wird seit Sommer 2022 ausgeliefert. Das Auto basiert wie der Hyundai Ioniq 5 und der Kia EV6 auf der Elektro-Plattform E-GMP und hat eine 800-Volt-Batterie für schnelles Laden. Mit 4,52 Meter Länge ist der Genesis der Kleinste des E-GMP-Trios. Die 125-kW-Basisversion mit kleiner Batterie gibt es hier nicht, aber der 168-kW-Hecktriebler und der 234-kW-Allradler sind von den Schwestermodellen bekannt. Dazu kommt eine 360-kW-Variante namens Sport Plus. Als Energiespeicher wird inzwischen der neue 84-kWh-Akku eingesetzt; die Maximalreichweite liegt nun bei 561 km. Die Preise sind ziemlich ambitioniert.

Leapmotor B10 (4,52 Meter)

Leapmotor B10 (2025) im Test

Bild von: InsideEVs.de

Der Leapmotor B10 ist seit September 2025 bestellbar, die ersten 22 Stück wurden noch im gleichen Monat zugelassen. Das 4,52 Meter lange SUV ist schon für unter 30.000 Euro zu haben, doch diese "Pro"-Version hat nur 361 km Reichweite. Alternativ gibt es eine "Pro Max"-Version mit größerer Batterie für 34.400 Euro, die immerhin 434 km am Stück schafft. Beide Varianten werden von einem 160-kW-Heckmotor angetrieben. Aufgeladen wird mit anständigen 140 bzw. 168 kW. Auch die Ausstattung ist gut, schon die Basisversion hat einen dreiphasigen Bordlader für 11 kW und eine Wärmepumpe, allerdings keine Sitzheizung.

Toyota C-HR+ (4,52 Meter)

Toyota C-HR+ (2026): Das Exterieur

Bild von: Toyota

Das elektrische Kompakt-SUV von Toyota heißt Toyota C-HR+, hat aber mit dem Hybridmodell C-HR kaum mehr gemein als den Namen. Die Modellpalette beginnt bei einem nur 123 kW starken Fronttriebler, der durch seinen sehr niedrigen Verbrauch von nur 13,4 kWh/100 km glänzt. Die interessanteste der drei Motor-Akku-Kombinationen ist jedoch der Hecktriebler mit 168 kW und großer Batterie, der ebenfalls nur 13,4 kWh/100 km braucht und 607 WLTP-Kilometer mit einer Ladung schafft. Die Listenpreise beginnen bei knapp 42.000 Euro, die 607-km-Version kostet 45.990 Euro.

Peugeot E-3008 (4,54 Meter)

Peugeot E-3008 (2024): Das Exterieur

Der Peugeot E-3008 war das erste Modell auf Basis von STLA Medium, also der Plattform, die auch den Opel Grandland Electric, den Jeep Compass Elektro und andere SUVs des Stellantis-Konzerns trägt. Die Basisversion hat einen 157-kW-Frontantrieb und einen 73-kWh-Akku für rund 500 km Reichweite. Der zweite Fronttriebler ist mit 170 kW etwas stärker, aber vor allem hat er einen für diese Klasse riesigen 97-kWh-Akku für fast 700 km Reichweite – das ist eine Ansage. Außerdem ist ein Allradler mit 239 kW verfügbar, der seltsamerweise die kleine Batterie erhält.

BMW iX2 (4,55 Meter)

BMW iX2 xDrive30 (2024) im Test

Bild von: InsideEVs

Der BMW iX2 basiert auf der gleichen Plattform wie das Verbrennermodell X2 sowie die Elektroautos iX1 und Mini Countryman Electric. Die Antriebe und Akkus werden übernommen: Es gibt einen Fronttriebler mit 150 kW und einen Allradler mit 230 kW, beide mit einem 65-kWh-Akku. Parallel zu den Schwestermodellen wurde der iX2 Anfang 2026 durch einen Siliciumcarbid-Inverter deutlich sparsamer, die Maximalreichweite beträgt nun 516 km. Die Preise beginnen nach einer saftigen Erhöhung nicht mehr bei rund 51.000 Euro, sondern bei 55.100 Euro. Das sind fast 6.000 Euro mehr, als der entsprechende iX1 kostet. 

Jeep Compass Elektro (4,55 Meter)

Jeep Compass Elektro (2026) in Weiß

Bild von: InsideEVs

Wie der etwa gleich große Peugeot E-3008 basiert auch der neue Jeep Compass Elektro auf der Plattform STLA Medium. Seit Juli 2026 sind alle drei angekündigten Elektroantriebe bestellbar: der Fronttriebler mit 157 kW und kleiner Batterie, die 170-kW-Version mit großem 96-kWh-Akku sowie die Allradvariante mit 276 kW und dem gleichen Energiespeicher. Die reichweitenstarke 170-kW-Variante schafft 674 WLTP-Kilometer und kostet 51.900 Euro.

Mercedes GLA (4,57 Meter)

Mercedes GLA elektrisch (2026)

Bild von: Mercedes-Benz

Der elektrische Mercedes GLA wurde Ende Juli 2026 vorgestellt. Das Auto wirkt wie ein kleiner GLC; so bekommt es vorn den bekannten, großen Grill mit Lichtpunkten und mittigem Stern. Hinten erhält der GLA allerdings eine eigenständige Lösung mit Sternen und einem Lichtband, das sich um die Rückleuchten legt. Die Antriebe sind die gleichen wie beim CLA: Es gibt Hecktriebler mit 165 und 200 kW, außerdem einen Allradler mit 260 kW. Das Basismodell bekommt einen kleinen LFP-Akku, die anderen Varianten die 85 kWh-Batterie. Damit sind bis zu 657 km nach WLTP möglich. Die Listenpreise beginnen bei knapp 49.000 Euro. 

VW ID.4 und 5 (4,58–4,60 Meter)

VW ID.4 (2024) Modellpflege: Das Exterieur

Der VW ID.4 erhielt im Frühjahr 2026 ein technisches Update: Die 125-kW-Basisversion mit 52-kWh-Batterie wurde durch eine Variante mit 140 kW und 58 kWh ersetzt. So stieg die Reichweite von 364 auf 438 km. Im Programm bleibt der Pro mit 210-kW-Heckantrieb, er erhält aber nun die 79-kWh-Batterie. Der Pro 4Motion bietet nun 220 kW und wie gehabt den 77-kWh-Akku. Topversion ist nach wie vor der GTX mit 250 kW und 77-kWh-Batterie. Übrigens: Ein Facelift des ID.4 ist in Vorbereitung, dabei soll das Auto auch in ID. Tiguan umbenannt werden. Der ID.5 dagegen soll auslaufen.

Audi Q4 e-tron incl. Sportback (4,59 Meter)

Audi Q4 35 e-tron (2024): Das Exterieur

Bild von: Audi

Der Q4 e-tron ist das Audi-Äquivalent zum VW ID.4 und Skoda Enyaq, aber Antriebe und Akkus sind teilweise anders. Die Palette beginnt hier noch bei einem 150 kW-Hecktriebler mit 59-kWh-Batterie für bis zu 440 km Reichweite. Der 210-kW-Hecktriebler erhält die 77-kWh-Batterie; das Gleiche gilt für den 220-kW-Allradler und die 250 kW starke Topversion. Die Namen wurden im Frühjahr 2026 geändert; seither heißt die reichweitenstärkste Version nicht mehr Q4 45 e-tron, sondern Q4 e-tron Performance. Diese bietet 578 km Normreichweite und kostet 53.500 Euro. Der entsprechende Sportback kostet rund 2.000 Euro mehr.

Changan Deepal S05 (4,60 Meter)

Changan Deepal S05: Das Exterieur

Bild von: Changan

Ausgesprochen schick finden wir den Changan Deepal S05, der seit Herbst 2025 bereits konfigurierbar ist. Auch die Daten sind besser als etwa bei den Leapmotor-SUVs. Die Basisversion erstarkte nach Marktstart von 160 auf 200 kW. Zudem bietet der Hecktriebler recht ordentliche 485 km Reichweite nach WLTP, dazu eine umfangreiche Serienausstattung und einen Preis von nur 38.990 Euro. Alternativ gibt es einen 320-kW-Allradler mit 445 km Reichweite zu Preisen ab 44.990 Euro. Beide lassen sich in 23 Minuten von 10 auf 80 Prozent aufladen.

Nissan Ariya Facelift (4,60 Meter)

Nissan Ariya Facelift (2026): Das Exterieur

Bild von: Nissan

Der Nissan Ariya erhielt im Juli 2026 ein Facelift; seitdem sieht die Front ähnlich aus wie beim Leaf. Außerdem wurde die Modellpalette von vier auf zwei Motorisierungen verkleinert: Es bleiben der 178-kW-Fronttriebler und der Allradler mit 225 kW. Beide erhalten die große 87-kWh-Batterie für rund 500 km Reichweite. Außerdem gibt es nur noch eine (relativ hochwertige) Ausstattung namens Evolve Pack. Die Preise beginnen nun bei 58.840 Euro.

Mehr Elektroauto-Übersichten:

Alle elektrischen Mittelklasse-SUVs auf dem Markt (2026)

Kleine Elektro-SUVs bis 4,30 Meter Länge (2026) in der Übersicht

Unter dem Strich

Unsere Übersicht über elektrische Kompakt-SUVs umfasst nun 28 Autos. Dabei haben wir Varianten wie den ID.5 oder den Q4 Sportback e-tron noch gar nicht extra gezählt. Mit dem Fiat Grizzly in zwei Karosserievarianten dürfte bald noch ein Modell hinzukommen. Den Kia EV4 stufen wir seiner Optik wegen als Kompaktwagen ein, obwohl er mit 1,56 Metern recht hoch ist.

Das günstigste Modell ist der Citroën e-C3 Aircross für 26.490 Euro, der Genesis GV60 ist schon mehr als doppelt so teuer – in der Basis. Mehrere Modelle mit rund 600 km Reichweite und einige im 700-km-Bereich zeigen, dass es auch geeignete Modelle für Langstrecken gibt. Auch schnelles Laden mit 800-Volt-System ist schon in dieser Klasse möglich.

Letzte Änderung am 30. Juli 2026: Mercedes GLA hinzugefügt

Diesen Artikel teilen

Meistgelesen

Alle elektrischen Mittelklasse-SUVs 2026: Modelle, Preise und Reichweiten

Alle elektrischen Mittelklasse-SUVs 2026: Modelle, Preise und Reichweiten

BMW iX7 (2028): Erlkönig zeigt riesige Doppelniere und geteilte Scheinwerfer

BMW iX7 (2028): Erlkönig zeigt riesige Doppelniere und geteilte Scheinwerfer

Das 2CV-Pendant von Fiat soll den Namen Koala tragen

Das 2CV-Pendant von Fiat soll den Namen Koala tragen

VW ID. Cross jetzt ab 27.995 Euro: Neue Versionen mit 37-kWh-Akku bestellbar

VW ID. Cross jetzt ab 27.995 Euro: Neue Versionen mit 37-kWh-Akku bestellbar

AKTUELLSTE ARTIKEL

Auch interessant



Alle elektrischen Mittelklasse-SUVs 2026: Modelle, Preise und Reichweiten



BMW iX7 (2028): Erlkönig zeigt riesige Doppelniere und geteilte Scheinwerfer



400-Volt-Elektroautos mit der größten Ladegeschwindigkeit: Diese Modelle laden besonders schnell



Retro-Charme auf vier Rädern: Microlino präsentiert exklusive 55 Edition



Elektro-Limousinen 2026: Alle Modelle und Preise



Das 2CV-Pendant von Fiat soll den Namen Koala tragen



Kleine Elektro-SUVs 2026: Alle Modelle bis 4,30 Meter Länge