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Suzuki eVitara: Die Preise beginnen bei 29.990 Euro

Der knapp 4,30 Meter lange Neuling ist ein Rivale von Kia EV3, Peugeot E-2008 und Smart #1.

Suzuki eVitara (2025): Das Exterieur
Bild von: Suzuki

Suzuki gibt die Preise für den neuen eVitara bekannt, das erste Elektroauto der Marke. Sie beginnen bei 29.990 Euro. Dafür gibt es die Version mit kleiner Batterie, die mit der großen ist ab 36.490 Euro erhältlich. Der Neuling ist ab sofort konfigurier- und bestellbar, eine Preisliste mit kompletten Daten gibt es jedoch noch nicht. Die Auslieferungen sollen zum Jahresbeginn 2026 starten.

Der Suzuki eVitara, den wir im April 2025 bereits auf einem Testgelände gefahren haben, wird in drei Antriebsversionen und drei Ausstattungslinien angeboten. Hier zunächst die Preise:

  eVitara 49 kWh eVitara 61 kWh eVitara Allgrip-e 61 kWh
Club 29.990 Euro
Comfort 36.490 Euro 39.490 Euro
Comfort+ 40.490 Euro 42.990 Euro

Der Basispreis von knapp 30.000 Euro ist etwas günstiger als beim Schwestermodell Toyota Urban Cruiser. Dort starten die Preise erst bei 31.990 Euro. Für den Allradantrieb verlangt Suzuki einen Aufpreis von 3.000 Euro (Comfort) bzw. 2.500 Euro (Comfort+). Zu den angebotenen Extras gehören diverse Metallic-Lackierungen für 890 Euro und eine Zweifarblackierung für 400 Euro. Mehr zu den einzelnen Ausstattungen erfahren Sie weiter unten. Klicken Sie dazu einfach auf den entsprechenden Link:


Exterieur/MaßeInterieurAntriebe/Akkus  | Ausstattungen 


Bildergalerie: Suzuki eVitara (2025)

Exterieur und Maße

Der eVitara basiert auf der Studie eVX aus dem Jahr 2023. Mit 4,28 Meter Länge ist der Wagen so groß wie der Kia EV3 oder der Peugeot E-2008. Mit 1,64 Meter ist der Wagen jedoch sehr hoch, ähnlich wie der Smart #1. Das Kofferraumvolumen wird mit 238 bis 562 Liter angegeben; diese Zahlen haben wir dem FAQ-Bereich ganz unten auf der Subhomepage entnommen.

  Länge Breite Höhe Radstand
Suzuki eVitara 4.275 mm 1.800 mm 1.635 mm 2.700 mm
Kia EV3 4.300 mm 1.850 mm 1.560 mm 2.680 mm
Peugeot E-2008 4.304 mm 1.550 mm 1.523 mm 2.605 mm
Smart #1 4.270 mm 1.822 mm 1.636 mm 2.750 mm

Der Wagen ähnelt vom Design her deutlich dem Schwestermodell Urban Cruiser. Gebaut wird das Auto bei Suzuki Motor Gujarat in Indien. Danach liefert Suzuki es offenbar an den Partner, wie aus einer Pressemeldung von Toyota Europe vom Oktober 2024 hervorgeht.

Toyota Urban SUV Concept

Toyota Urban SUV Concept

Suzuki e Vitara (2025): Das Exterieur

Suzuki eVitara

Suzuki bezeichnet seinen Elektro-Erstling als Emotional Versatile Cruiser, also als emotionalen, vielseitigen Cruiser. Auf den Bildern wirkt der Wagen jedenfalls recht bullig und kantig, ja fast kristallin. Die Robustheit wird durch die leicht eckigen Radausschnitte und die schwarzen Kratzschutzleisten am unteren Karosserierand betont.

Interieur

Innen gibt es zwei horizontale Displays direkt nebeneinander. Das Instrumentendisplay misst 10,25 Zoll, der Touchscreen ist mit 10,1 Zoll praktisch genauso groß. Mit den optisch hervorgehobenen Luftausströmern und zahlreichen physischen Bedienelementen wirkt das Cockpit etwas unruhig, besonders in der zweifarbigen Version. Die Getriebemodi P, N, R und D werden offenbar per Drehrad in der Mittelkonsole aktiviert. Dort gibt es auch einen Schalter für die Fahrmodi sowie die Feststellbremse.

Suzuki e Vitara (2025)

Das Cockpit wirkt etwas unruhig

Antriebe und Akkus

Der eVitara basiert lauf Suzuki auf einer Elektroplattform namens Heartect-e. Er wird mit 106 bzw. 128 kW starken Frontantrieben sowie mit 135-kW-Allradsystem angeboten. Beim Allradler kommt zu der 128-kW-Maschine vorne noch ein kleiner 48-kW-Motor hinten hinzu. Die Systemleistung ist geringer als die Summe der Motorleistungen, sie wird also offenbar von der Batterie oder von der Software begrenzt.

Die Allradversion besitzt einen Trail-Modus. Damit man sich aus misslichen Offroad-Situationen befreien kann, wird ein durchdrehendes Rad abgebremst und das Antriebsmoment auf das gegenüberliegenden Rad umgeleitet. Zur Art der Motoren macht Suzuki keine Angaben, auch zu den Fahrleistungen hält sich der Hersteller noch bedeckt. Wir haben die Angaben zum Toyota Urban Cruiser in Klammern eingefügt. Die Maximalreichweite wird nun mit 426 Kilometer angegeben. Die übrigen Reichweiten haben wir von Toyota übernommen.

  FWD 49 kWh FWD 61 kWh AWD 61 kWh
Antrieb FWD 106 kW FWD 128 kW AWD 135 kW
(128 vorn, 48 hinten)
Drehmoment 189 Nm 189 Nm 300 Nm
0-100 km/h / Vmax (9,6 Sek. / 150 km/h ?) (8,7 Sek. / 150 km/h ?) (7,4 Sek. / 150 km/h ?)
WLTP-Verbrauch 14,9 kWh 15,1-16,6 kWh 16,6 kWh
Akku brutto 49 kWh 61 kWh 61 kWh
WLTP-Reichweite (344 km ?) 426 km (395 km ?)
DC-Ladedauer 10-80 % 45 min 45 min 45 min
Anhängelast 750 kg 750 kg 750 kg

Als Energiespeicher werden Lithium-Eisenphosphat-Akkus (LFP) mit 49 bzw. 61 kWh brutto verwendet. Die Nettokapazitäten nennt Suzuki offen, aber Toyota gibt 48 bzw. 60 kWh an – das ist plausibel, denn bei LFP-Akkus ist der Unterschied zum Bruttowert meist klein. Mit Gleichstrom soll sich die Batterie laut Suzuki in 45 Minuten von 10 auf 80 Prozent bringen lassen. Das ist ein wirklich enttäuschender Wert, der wohl wie bei Toyota für beide Akkus gilt. Für Wechselstrom verfügt der eVitara über einen dreiphasigen 11-kW-Bordlader.

Suzuki e Vitara (2025): Cockpit-Detail

Im Instrumentendisplay wird bei 81% SoC noch 250 km Restreichweite angezeigt

Ausstattungen

Der neue eVitara wird in den Ausstattungslinien Club, Comfort und Comfort+ angeboten. Dabei ist Club nur mit dem 108-kW-Basismotor und der kleinen Batterie kombinierbar; dafür werden wie erwähnt 29.990 Euro verlangt. Alternativ gibt es ein Leasing ab 279 Euro monatlich.

Zur Serienausstattung gehören das erwähnte 10,25-Zoll-Instrumentendisplay und der 10,1-Zoll-Touchscreen, ein Navigationssystem, kabelloses Apple CarPlay und Android Auto, elektrisch einstell- und anklappbare Außenspiegel, Parkpiepser vorne und hinten, eine Rückfahrkamera, 18-Zoll-Alufelgen und getönte Scheiben.

Die Version Comfort (ab 36.490 Euro) ist ausschließlich mit dem größeren Akku und den stärkeren Antrieben bestellbar. Zur Ausstattung kommen hier noch beheizbare Vordersitze, eine Lenkrad- und eine Frontscheibenheizung sowie eine Warmluftführung nach hinten.

Die Top-Ausstattung Comfort+ (ab 40.490 Euro) setzt noch einen elektrisch einstellbaren Fahrersitz drauf. Serienmäßig sind hier auch ein Glasdach ein Audiosystem von Infinity, kabelloses Handy-Laden, ein adaptiver Fernlichtassistent, eine 360-Grad-Kamera, Nebelscheinwerfer und 19-Zoll-Alufelgen.

Unter dem Strich

Suzukis neues Elektro-SUV gehört mit knapp 4,30 Metern Länge ins obere B- oder untere C-Segment. Die Antriebe sind eher schwach und auch Batterien sowie Reichweiten nicht allzu groß. 426 Kilometer WLTP-Reichweite sind in dieser Klasse recht typisch, aber ein Kia EV3 schafft über 600 km am Stück. Selten im Segment ist jedoch der Allradantrieb – bei Stellantis gibt es diesen nicht, genauso wenig wie bei Kia.