Zum Hauptinhalt springen

Für eine persönlichere Erfahrung

Dacia Spring 2027 jetzt zu Preisen ab 17.900 Euro konfigurierbar

Der alte Spring ist nur noch als Lagerfahrzeug zu haben, der neue teilt sich viel Technik mit dem Twingo (Update)

Dacia Spring (2027) Launch Paris
Bild von: Motor1.com Deutschland
Christopher Otto Christopher Otto

Der neue Dacia Spring ist jetzt konfigurierbar. Er kostet 17.900 Euro in der Basisversion Expression und 19.400 Euro in der gehobenen Ausstattung Journey. Das ging bereits aus der gestern versandten Preisliste hervor. Nun ist auch der Konfigurator online. Die alte Version gibt es nur noch als Lagerfahrzeug. 

Bei der neuen Spring-Version bleibt nur der Name. Die zweite Generation wächst kräftig, bekommt eine komplett neue technische Basis und wird künftig in Europa gebaut. Dazu gibt es 60 kW Leistung, bis zu 250 Kilometer Reichweite und überraschend viel Platz.

Dacia gehörte 2021 zu den ersten Herstellern, die ein wirklich günstiges Elektroauto nach Europa brachten. Mehr als 210.000 Spring hat die Marke seitdem in über 40 Ländern verkauft. Nun wird aus dem bislang extrem kompakten Stromer ein deutlich erwachsenerer Kleinwagen. Bei einer ersten Sitzprobe konnten wir uns den neuen Spring bereits ausführlich ansehen.


Abmessungen/Design I Innenraum/Infotainment I Antrieb/Batterie I Preise/Ausstattungen


Bildergalerie: Dacia Spring (2027) Launch Paris

Abmessungen/Design

Der neue Spring misst 3,86 Meter in der Länge und 1,72 Meter ohne Außenspiegel in der Breite. Damit ist er 15 Zentimeter länger und satte 18 Zentimeter breiter als sein Vorgänger. Dacia bleibt damit zwar im A-Segment, vom extrem schmalen Elektro-Winzling der ersten Generation verabschiedet sich der Spring aber deutlich.

  Länge Breite Höhe Radstand
Dacia Spring 2027 3.855 mm 1.722 mm 1.519 mm 2.492 mm
Dacia Spring 2026 3.701 mm 1.583 mm 1.489 mm 2.423 mm

Optisch bekommt ihm das gut. Die kurze, relativ hohe Motorhaube, ausgeprägtere Radhäuser sowie die ziemlich senkrechten Abschlüsse vorne und hinten verleihen ihm deutlich mehr Präsenz. Große schwarze Flächen verbinden die Scheinwerfer beziehungsweise Rückleuchten und betonen zusätzlich die gewachsene Breite.

Dacia Spring (2027) Launch Paris
Bild von: Motor1.com Deutschland

Die Lichtsignatur orientiert sich am Dacia-Link-Logo. Nur der obere Bereich wird aktiv von LEDs beleuchtet, der um 45 Grad geneigte untere Teil reflektiert deren Licht. Auch der Dacia-Schriftzug am Heck ist direkt in die schwarze Blende integriert. Beides reduziert die Zahl der benötigten Bauteile und damit die Kosten.

Auch an anderer Stelle passt die Gestaltung zum typischen Dacia-Ansatz. Durchgefärbter schwarzer Kunststoff an den Stoßfängern soll kleine Kratzer und Schrammen weniger sichtbar machen. Die glänzend schwarzen Blenden vorne und hinten erhalten eine Laserstruktur, damit sie im Alltag länger ordentlich aussehen.

Dacia Spring (2027) Launch Paris
Dacia Spring (2027) Launch Paris
Dacia Spring (2027) Launch Paris
Bilder von: Dacia
Bilder von: Dacia

Beim ersten Blick auf das Auto fällt außerdem eine gewisse Nähe zum neuen Renault Twingo auf. Besonders die hinteren Türen und die seitliche Fensterlinie erinnern an den Konzernbruder. Der Spring wirkt allerdings wesentlich kantiger und geradliniger. Wem der Twingo zu knuddelig oder verspielt erscheint, dürfte sich mit dem Dacia leichter anfreunden.

Das ist durchaus interessant, denn die Verwandtschaft geht weit über das Design hinaus. Spring und Twingo teilen sich wesentliche technische Grundlagen. Dacia nutzt für die zweite Spring-Generation erstmals die RGEV-Small-Plattform des Renault-Konzerns.

Dacia Spring (2027) Launch Paris

Dacia Spring

Bild von: Motor1.com Deutschland
Renault Twingo E-Tech Electric (2026) in Grün

Renault Twingo

Bild von: Renault

Diese Architektur gehört zur selben neuen Kleinwagen-Plattformfamilie, die Renault auch bei Twingo, Renault 5 und Renault 4 einsetzt. Besonders eng ist die Beziehung zum Twingo, denn Motor, Batterie und mehrere zentrale Leistungsdaten sind nahezu identisch.

Innenraum/Kofferraum/Infotainment

Die zusätzlichen 18 Zentimeter Breite machen sich innen sofort bemerkbar. Bei unserer ersten Sitzprobe fiel vor allem auf, wie angenehm man vorne sitzt. Die Position ist relativ hoch, dazu gibt es deutlich mehr Ellbogenfreiheit als im bisherigen Spring. Das Auto fühlt sich von innen wesentlich weniger schmal und beengt an.

Auch die Einstellmöglichkeiten sind besser. Der Fahrersitz lässt sich längs und in der Höhe justieren, das Lenkrad kann nun ebenfalls in Höhe und Tiefe verstellt werden. Das klingt nach einer Selbstverständlichkeit, trägt beim Spring aber spürbar dazu bei, dass die Sitzposition erwachsener wirkt.

Dacia Spring (2027) Launch Paris
Bild von: Dacia

Materialseitig bleibt Dacia konsequent. Hartplastik dominiert praktisch überall. Einige farbige Akzente und die Gestaltung des Armaturenbretts lockern das Ganze auf. Der Spring versucht gar nicht erst, mit weich unterschäumten Flächen ein teureres Auto zu imitieren.

Das Ergebnis wirkt bei der ersten Begegnung dennoch solide und durchaus sympathisch. Man sieht, wo gespart wurde, ohne dass der Innenraum deshalb lieblos erscheint. Gerade die klar strukturierte Armaturentafel gefällt, und auch die grundsätzliche Bedienung macht einen unkomplizierten Eindruck. So wahnsinnig viel zu bedienen gibt es ja auch nicht.

Dacia Spring (2027) Launch Paris
Bild von: Motor1.com Deutschland

Serienmäßig sitzt vor dem Fahrer ein digitales 7-Zoll-Instrument. Beim Expression übernimmt das Media-Control-System zusammen mit dem eigenen Smartphone die Infotainment-Aufgaben. Das Telefon sitzt dafür gut sichtbar in einer Halterung oben auf der Mittelkonsole.

Der Journey bekommt Media Nav Live mit einem 10,1-Zoll-Touchscreen. Wireless Apple CarPlay und Android Auto sind ebenso dabei wie vernetzte Navigation. Dacia nennt dafür eine Laufzeit von acht Jahren. Hinzu kommen Connected Services wie Ladeplanung, Vorklimatisierung und Fahrzeugortung.

Noch überraschender als das Cockpit ist der Fond. Selbst hinter meiner eigenen Fahrersitzeinstellung konnte ich mit 1,87 Metern noch Platz nehmen. Für ein Auto mit nur 3,85 Meter Länge ist das bemerkenswert.

Dacia Spring (2027) Launch Paris

Knie- und Kopfraum auch mit 1,87 m ausreichend, aber der Boden ist sehr hoch und der Kniewinkel daher sehr spitz.

Bild von: Motor1.com Deutschland

Wirklich bequem wird es für Erwachsene dort allerdings nicht. Die Rückbank sitzt relativ tief, während der Fahrzeugboden durch die Batterie hoch liegt. Dadurch sind die Beine deutlich angewinkelt. Für lange Urlaubsfahrten wäre das nicht meine erste Wahl, für kürzere Strecken funktioniert die Rückbank aber erstaunlich gut.

Beim Kofferraum legt der Spring ebenfalls kräftig zu. Dacia nennt 337 Liter und spricht vom größten Gepäckabteil im elektrischen A-Segment. Mit umgeklappter, 50:50 geteilter Rückbank werden daraus maximal 1.283 Liter. Einige Modelle aus dem nächsthöheren Segment sollen laut Hersteller weniger bieten.

Gut gelöst ist der zweigeteilte Ladeboden. Die beiden Elemente lassen sich separat herausnehmen, um den Kofferraum zu unterteilen oder Dinge darunter zu verstauen. So kommt man beispielsweise ans Ladekabel, ohne erst den kompletten Kofferraum ausräumen zu müssen.

Dacia Spring (2027) Launch Paris
Dacia Spring (2027) Launch Paris
Dacia Spring (2027) Launch Paris
Bilder von: Dacia
Bilder von: Dacia

Zusätzlich kann der Spring wieder einen Frunk bekommen. Der Stauraum unter der Fronthaube fasst 18 Liter und eignet sich ebenfalls für Kabel oder kleinere Gegenstände. Anders als beim eigentlichen Kofferraum gehört der Frunk allerdings nicht zur Serienausstattung.

Im Innenraum verteilt Dacia außerdem mehrere YouClip-Befestigungspunkte. Dort lassen sich Zubehörteile wie Getränkehalter, Taschen, Lampen oder Kabelhalter einhängen. Bis zu drei Halterungen sind ab Werk vorgesehen, weitere Punkte lassen sich über Zubehör ergänzen.

Antrieb/Batterie

Technisch ist der neue Spring eine komplette Abkehr von seinem Vorgänger. Dacia spricht ausdrücklich davon, dass außer dem Namen nichts übernommen wurde. Grundlage ist die RGEV-Small-Plattform des Renault-Konzerns, die für kleine Elektroautos entwickelt wurde.

Besonders interessant ist die Nähe zum Renault Twingo E-Tech Electric. Beide Autos besitzen einen Elektromotor mit 60 kW sowie eine LFP-Batterie mit 27,5 kWh nutzbarer Kapazität. Auch beim Laden gibt es weitgehende Übereinstimmungen.

Der Spring-Motor entwickelt 175 Nm und beschleunigt den Wagen in 12,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 130 km/h. Damit ist der Dacia zwar kein Autobahn-Sprinter, für den vorgesehenen Stadt- und Pendlerbetrieb sind die Leistungsdaten aber deutlich überzeugender als bei den frühen Spring-Versionen.

Technische Daten Dacia Spring
Antrieb Frontmotor; 60 kW; 175 Nm
0–100 km/h / Vmax 12,1 Sek. / 130 km/h
Batterie netto 27,5 kWh LFP
WLTP-Verbrauch 12,7–12,9 kWh/100 km
WLTP-Reichweite 246–250 km
Max. Ladeleistung AC Serie 6,6 kW
Max. Ladeleistung AC optional 11 kW
Max. Ladeleistung DC optional 50 kW
Laden 15-80 % AC 6,6 kW 2:55 h an 7-kW-Wallbox
Laden 15-80 % AC 11 kW 1:55 h
Laden 15-80 % DC 50 kW 28 min
Leergewicht 1.287 kg
Kofferraum 337 bis 1.283 Liter
Frunk 18 Liter, optional

Vor allem das geringe Gewicht hilft. Dacia nennt einen Wert ab 1.212 Kilogramm. Für ein Elektroauto ist das sehr wenig. Entsprechend niedrig fällt auch der Verbrauch aus. Im kombinierten WLTP-Zyklus stehen 12,7 kWh/100 km im Datenblatt.

Die nutzbare Batteriekapazität beträgt 27,5 kWh. Dacia setzt wie Renault beim Twingo auf Lithium-Eisenphosphat-Zellen. Die LFP-Chemie verzichtet unter anderem auf Nickel und Kobalt und passt gut zum kostenorientierten Konzept des Spring.

Mit einer Ladung sollen bis zu 250 Kilometer nach WLTP möglich sein. Der Wert ist nicht riesig, passt aber ziemlich genau zu dem, was bestehende Spring-Fahrer tatsächlich mit ihren Autos machen. Laut Dacia legen sie durchschnittlich nur 34 Kilometer pro Tag zurück.

Dacia Spring (2027) Launch Paris
Bild von: Dacia

93 Prozent der privaten Spring-Kunden sind laut Hersteller erstmals Besitzer eines Elektroautos. 79 Prozent wechselten von einer anderen Marke zu Dacia. Im Durchschnitt fahren sie vier einzelne Strecken pro Tag mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 34 km/h. 75 Prozent laden zu Hause.

Beim Laden bleibt Dacia ebenfalls pragmatisch. Serienmäßig besitzt der Spring einen 6,6-kW-AC-Lader. Von 15 auf 80 Prozent dauert es an einer normalen Haushaltssteckdose neun Stunden. An einer verstärkten Steckdose sinkt der Wert auf 5:40 Stunden, an einer 7-kW-Wallbox auf 2:55 Stunden.

Optional gibt es ein Ladepaket mit 11 kW AC und einem 50-kW-DC-Anschluss. An einer dreiphasigen Wallbox dauert 15 bis 80 Prozent dann 1:55 Stunden. Am Schnelllader benötigt der Spring für denselben Ladehub 28 Minuten.

50 kW wirken 2026 auf den ersten Blick nicht besonders beeindruckend. Bei einem Akku mit nur 27,5 kWh Kapazität relativiert sich die Zahl aber. Mehr Ladeleistung würde bei einem Auto mit diesem Einsatzprofil und einer derart kleinen Batterie nur begrenzt zusätzliche Zeit sparen.

Eine weitere Funktion des optionalen Charge Packs ist Vehicle-to-Load. Damit kann der Spring seine Traktionsbatterie als Stromquelle für externe Geräte nutzen. Dacia nennt beispielsweise E-Bike-Akkus, Taschenlampen oder eine Kaffeemaschine.

Dacia Spring (2027) Launch Paris
Bild von: Dacia

Interessant ist auch, wie eng der Spring technisch am neuen Twingo liegt. Renault bietet seinen Kleinwagen in Deutschland ebenfalls mit 60 kW und 27,5-kWh-LFP-Batterie an. Dort beträgt die WLTP-Reichweite bis zu 262 Kilometer. Der Twingo kostet aktuell ab 19.990 Euro.

Damit ergibt sich eine ziemlich klare Aufgabenteilung innerhalb des Konzerns. Renault macht aus dem Twingo bewusst ein emotionaleres und verspielteres Stadtauto mit aufwendigerem Infotainment und zusätzlichen Innenraumideen. Dacia reduziert dieselben technischen Grundzutaten stärker auf Platz, einfache Bedienung und einen möglichst niedrigen Preis.

Auch bei der Entwicklung selbst ging Renault neue Wege. Laut Dacia ist der Spring das erste Modell der Marke, das von neuen konzernweiten Entwicklungsprozessen profitiert. Die Entwicklungszeit soll dadurch auf weniger als zwei Jahre gesunken sein. Gleichzeitig konnten die Entwicklungskosten reduziert werden.

Dacia Spring (2027) Launch Paris
Bild von: Dacia

Gebaut wird der Spring künftig nicht mehr in China, sondern im slowenischen Renault-Werk Novo Mesto. Damit entsteht das Auto erstmals in Europa. Dacia verweist in diesem Zusammenhang auch darauf, dass der Spring dadurch die Voraussetzungen für Förderprogramme erfüllt, bei denen eine europäische Produktion relevant ist.

Preise/Ausstattungen

Die Modellpalette bleibt übersichtlich. Es gibt nur zwei Ausstattungslinien namens Expression und Journey. Beide nutzen denselben 60-kW-Antrieb, denselben 27,5-kWh-Akku und serienmäßig den 6,6-kW-AC-Lader.

Der Expression bekommt unter anderem 15-Zoll-Mura-Stahlräder mit Radblenden, Klimaanlage, elektrische Fensterheber vorne, elektrisch einstellbare Außenspiegel, automatische Scheinwerfer, hintere Parksensoren, elektrische Parkbremse, das digitale 7-Zoll-Instrument und Media Control mit USB-C.

Dacia Spring (2027) Launch Paris
Bild von: Motor1.com Deutschland

Auch der höhenverstellbare Fahrersitz, die 50:50 geteilte Rückbank, der modulare Kofferraumboden und drei YouClip-Befestigungspunkte gehören zur Serienausstattung.

Journey ergänzt 16-Zoll-Drava-Stahlräder mit Radblenden, Keyless Entry, eine Rückfahrkamera sowie Media Nav Live mit 10,1-Zoll-Touchscreen. Hinzu kommen Navigation, Connected Services, zwei USB-C-Anschlüsse sowie Polster aus Stoff und Kunstleder.

Preise und Ausstattungen des neuen Dacia Spring als PDF zum Download

Wie angekündigt, beginnen die Preise bei unter 18.000 Euro. Mit 17.900 Euro ist der neue Spring günstiger als der Vorgänger, den es zuletzt nur noch in einer 75-kW-Variante mit Extreme-Ausstattung für 19.700 Euro gab. Zeitweise war das Modell aber schon ab 16.900 Euro zu haben.

  Dacia Spring Expression Dacia Spring Journey
Spring Expression 17.900 Euro 19.400 Euro

Der Vergleich zum Twingo ist besonders spannend. Der Renault startet in Deutschland bei 19.990 Euro und nutzt ebenfalls einen 60-kW-Motor sowie eine 27,5-kWh-LFP-Batterie. Damit ist er rund 2.000 Euro teurer als der technisch eng verwandte Dacia.

Natürlich bietet der Renault für diesen Aufpreis an einigen Stellen mehr. Schon der Basis-Twingo besitzt beispielsweise einen zentralen 10-Zoll-Bildschirm und einzeln verschiebbare Rücksitze. Beim Dacia steht dafür stärker der möglichst günstige Zugang zur Elektromobilität im Vordergrund.

Mit dem Generationswechsel verändert sich allerdings auch die Rolle des Spring. Der bisherige Wagen besaß allein durch seine winzigen Abmessungen eine Sonderstellung. Der neue ist mit 3,85 Meter Länge zwar weiterhin kompakt, inzwischen aber ein ziemlich ausgewachsener Kleinwagen.

Dacia Spring 100 Extreme (2026): Das Exterieur

Dacia Spring 1. Generation

Bild von: InsideEVs
Dacia Spring (2027) Launch Paris

Dacia Spring 2. Generation

Bild von: Motor1.com Deutschland

Das bringt deutlich mehr Platz und ein erwachseneres Raumgefühl, gleichzeitig muss sich der Spring stärker mit anderen günstigen Elektroautos messen lassen. Seine stärksten Argumente bleiben der niedrige Preis, das geringe Gewicht und die erstaunlich gute Raumausnutzung.

Gerade für gewerbliche Nutzer könnte diese Kombination interessant sein. Pflegedienste und andere Betriebe mit vielen kurzen Stadtfahrten benötigen selten riesige Batterien oder besonders hohe Ladeleistungen. Ein kleiner Akku, niedriger Verbrauch, vier Türen, viel Kofferraum und bis zu 250 Kilometer Reichweite passen ziemlich gut zu solchen Einsatzprofilen.

Dacia Spring (2027) Launch Paris
Bild von: Motor1.com Deutschland

Ob der Spring beim Fahren genauso deutlich zugelegt hat wie bei Platzangebot und Technik, muss ein erster Fahrtest zeigen. Die Sitzprobe macht aber bereits klar, dass sich Dacia weit vom ursprünglichen Konzept des schmalen Elektro-Winzlings entfernt hat. Der Spring ist erwachsener geworden und seinem deutlich modischeren Renault-Verwandten technisch näher als je zuvor.

Letzte Änderung am 15. September: Konfigurierbarkeit und Tabelle mit genauen Maßen der alten und neuen Version hinzugefügt