Hier sehen Sie Technik-Illustrationen aus einem Workshop zu der neuen Plattform, welche die zwei- und die viersitzige Version der elektrischen Alpine A110 tragen wird.

Für diese beiden recht unterschiedlichen Varianten erlaubt die Plattform zwei Variationen: Während der Viersitzer die Batterie wie bei modernen Elektroautos üblich im Boden haben wird (mit Fußgaragen für die Fondpassagiere), erhält der Zweisitzer eine zweigeteilte Batterie: Ein Teil des Akkus liegt im Vorderwagen, der andere hinter den Insassen. Die Akkus arbeiten mit 800 Volt, dürften also schnell laden. Genauere Daten dazu gibt es noch keine.

Hinzu kommt bei beiden Varianten ein Heckantrieb mit zwei Zentralmotoren – man hat sich also gegen die Übernahme der Radnabenmotoren des Renault 5 Turbo 3E entschieden. Die beiden (zugekauften) Permanentmagnet-Synchronmaschinen ermöglichen ein aktives Torque Vectoring an der Hinterachse. Jedem Motor ist ein Siliciumcarbid-Inverter und ein Eingang-Getriebe zugeordnet, die sich ebenfalls hinten befinden. Die Motoren verfügen über eine Ölkühlung an Stator und Rotor. Das ist ungewöhnlich und zeigt, dass die Motoren wirklich viel Wärme entwickeln. Angaben zur Leistung macht Alpine aber noch nicht.

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