Video: Peugeot E-Ludix im Test - Wer braucht schon ein Auto?
Ihm fehlen zwar zwei Räder und Dach, dafür kann man mit diesem Roller in die Küche fahren
Kein Auto!!!!1111!EINS!!! Empörend, ja. Es handelt sich allerdings nicht um einen gewöhnlichen Roller, sondern um den Peugeot E-Ludix. Er fährt elektrisch und darf mit Autoführerschein (oder Führerscheinklasse M) gefahren werden. Dank 35 Newtonmetern und nur 88 Kilo saust er auch äußerst zügig nach vorne.
Auch wenn der E-Ludix neu ist, gibt es das Modell ohne "E" schon eine Weile. Beim Ludix der Vergangenheit handelte es sich um ein Modell in der 50-ccm-Klasse. In 15 Jahren verkaufte sich der Benzin-Ludix 250.000 Mal! Ein Bestseller der Franzosen. Auch Elektroroller im Allgemeinen sind kein Neuland für Peugeot. 1996 brachten sie bereits den Scoot'elec heraus. 2011 folgte der e-Vivacity.
Ob das neuste Modell überzeugt und ob man dafür womöglich das Auto stehen lässt, sehen Sie im Video. Auf jeden Fall fährt der E-Ludix unkompliziert. Selbst, wer noch nie Roller-Erfahrungen hatte kommt schnell damit zu Recht. Der Akku wiegt 11 Kilo und kann zum Aufladen entfernt werden. Das Ladegerät bringt es auf 2,25 Kilo und ist auf 500 W / 9 A ausgelegt.
Das bedeutet: Laden an der Haushaltssteckdose. Eine komplette Ladung dauert dort rund vier Stunden. 80 Prozent sind nach drei Stunden erreicht. Sowohl Akku als auch der Fünf-Pahsen-Elektromotor kommen von Zulieferer Bosch. Eine zusätzliche 12-Volt-Batterie betreibt die Scheinwerfer. Somit steht man auch bei geringer Restreichweite nicht im Dunklen.
Bildergalerie: Peugeot E-Ludix (2020)
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