Die neue Generation des Hyundai Nexo startet. Das Wasserstoff-Brennstoffzellenauto hat nun mehr Antriebsleistung (150 kW) und mehr Reichweite (bis 826 km nach WLTP). Neu ist auch die Optik, die erstmals der Designlinie "Art of Steel" entspricht. Wie Sie auf unseren Bildern sehen, hat der Wagen vorn und hinten etliche Pixelelemente, der Wagen wirkt kantig. Wenig gelungen ist unserer Meinung nach das arg seltsame Heck.
Innen hat der Wagen eine recht wertig wirkende Ausstattung. Dazu gehören ein gebogenes Display und eine Touch-Bedienleiste mit umschaltbaren Icons. Unser Testwagen besaß auch ein recht großes Head-up-Display, von dem wir ebenfalls ein Bild gemacht haben.
Etwas seltsam fanden wir, dass der physische Schlüssel unbedingt auf einen bestimmten Platz in der Mittelkonsole gelegt werden muss. Alternativ kann man nun den neuen Digital Key 2 nutzen, bei dem das Handy oder eine Smartwatch als Schlüssel dient. Zum Start drückt man einen Knopf an dem dicken Hebel rechts am Lenkrad und dreht selbigen auf "D". Die 150 kW Antriebsleistung fanden wir ausreichend, die Rekuperation einigermaßen stark – wie bei den BEVs von Hyundai kann man sie per Lenkradwippen einstellen.
Das Fahrwerk fanden wir eher mittelmäßig: Der Nexo rollt manchmal etwas unrund ab, und in der Kurve wankt er – auch weil er keine schwere Batterie im Boden hat wie die von uns normalerweise gefahrenen "reinen" Elektroautos. Der Kofferraum liegt recht hoch, lässt sich aber gut nutzen. Neu ist ein V2L-Anschluss an der rechten Fahrzeugseite: Hier gibt es eine normale Haushaltssteckdose, ein Adapter ist nicht mehr nötig. Mehr zu dem Auto lesen Sie in unserem ausführlichen Testbericht.