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Audi RS Q e-tron für die Rallye Dakar 2022 enthüllt

Der DTM-Benziner treibt nicht die Räder an, sondern dient als Range Extender ...

Manuel Lehbrink Manuel Lehbrink

Von: Manuel Lehbrink

26. Jul. 2021 um 13:25 Uhr

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Kurz nach der Vorstellung des R8 LMS GT3 Evo II enthüllt die Motorsportabteilung von Audi Sport einen weiteren Rennwagen. Der RS Q e-tron ist allerdings von einer ganz anderen Natur als der V10-Mittelmotor-Supersportler. Denn es handelt sich um den ersten Rallye-Dakar-Herausforderer von Audi und so ist er eher für unwegsames Gelände als für den perfekten Asphalt einer Rennstrecke konzipiert.

Wenn es um elektrifizierten Motorsportaktivitäten im Jahr 2022 geht, lässt Audi die Formel E links liegen und nimmt mit dem RS Q e-tron lieber die Rallye Dakar in Angriff. Abgesehen davon, dass der RS Q e-tron unglaublich gut aussieht (und mit einem fiktiven Singleframe-Kühlergrill ausgestattet ist), macht das Offroad-Biest vor allem durch den interessanten Antriebsstrang Schlagzeilen.

Bildergalerie: Audi RS Q e-tron (2021)

Audi RS Q e-tron (2022)

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Er ist vollelektrisch und Front- als auch Heckmotor stammen aus dem eigentlich für 2021 geplanten Formel-E-Auto Audi e-tron FE07. Allerdings gibt es auch einen aus der DTM entliehenen TFSI-Benzinmotor, der als integraler Bestandteil des Energiemanagements dient. Er soll nämlich – ähnlich wie beispielsweise beim BMW i3 – während der Fahrt die Akkus laden. Der Verbrennungsmotor dient also als Range Extender und arbeitet bei 4.500 bis 6.000 Umdrehungen pro Minute.

Der Benziner arbeitet laut Audi dadurch in einem "besonders effizienten Bereich", um die Emissionen auf weniger als 200 Gramm CO2 pro eingespeister Kilowattstunde zu senken. Der 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbomotor holt sich den nötigen Saft aus einem 295-Liter-Benzintank, der 1,1 Meter hinter der Vorderachse (und auch hinter dem Fahrer) positioniert ist. Nötig? Ja! Denn die Tagesetappen können auch mal gerne bis zu 800 Kilometer lang sein.

Im Energiewandler befindet sich außerdem eine dritte Motor-Generator-Einheit (MGU), die die Batterie auflädt, während der RS Q e-tron hart gefordert wird. Audi Sport hat den hochbeinigen Renner mit einem 370 Kilogramm schweren 50-kWh-Akku und mit Unterstützung einer Energierückgewinnung beim Bremsen entwickelt.

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Die Gesamtleistung des elektrischen Antriebsstrangs liegt nach Angaben der Ingolstädter bei 500 kW ... oder eben 680 PS. Gemäß dem Reglement der Rallye Dakar wiegt das Fahrzeug mindestens 2.000 Kilogramm.

Laut Audi hatte der RS Q e-tron Anfang des Monats seinen ersten Einsatz in Neuburg und wird bis Ende des Jahres ein umfangreiches Testprogramm absolvieren, das auch Einsätze bei Marathon-Rallyes vorsieht. Spannend.

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