Der Fiat Scudo des Modelljahrs 2024 ist ab sofort bestellbar – mit Turbodiesel, aber auch mit Elektroantrieb. Der Einstiegspreis für den Fiat E-Scudo liegt nur bei 38.300 Euro netto. Als Karosserievarianten stehen Kastenwagen und Multicab in jeweils zwei Längen sowie das Plattform-Fahrgestell zur Verfügung.

Der Fiat Scudo ist die verblechte Nutzfahrzeugvariante des Fiat Ulysse. Beide sind Schwestermodelle des Citroen Spacetourer, des Peugeot E-Traveller und der zahlreichen anderen Stellantis-Transporter. 

Der neue Modelljahrgang erhält ein minimal überarbeitetes Design und Verbesserungen in Sachen Effizienz, Konnektivität und Assistenzsysteme. Die Serienausstattung wurde ergänzt durch einen Spurhalteassistenten, einen Kollisionswarner und einen Notbremsassistenten, eine Anzeige des Tempolimits, einen Aufmerksamkeitsassistenten sowie einen Fernlichtassistenten. Optional ist auch ein Abstandstempomat (ACC) erhältlich.

Bildergalerie: Fiat E-Scudo und Scudo (2024)

Die LED-Scheinwerfer wurden laut Fiat neu gestaltet, aber vor allem verschwand offenbar der schwarze Grill an der Front. Groß sind die optischen Unterschiede aber nicht, wie unsere Vergleichsbilder unten zeigen.  

Fiat E-Scudo (2024): Das Exterieur

Fiat E-Scudo (2024)

Fiat E-Scudo

Fiat E-Scudo (2022)

Neu in der Serienausstattung und eine Besonderheit in dieser Klasse ist der kamerabasierte Innenspiegel. Er zeigt die Bilder von zwei Kameras, womit man den Verkehr hinter dem Auto und seitlich davon besser im Blick haben soll. Die Kameras sind über den Hecktüren und im rechten Außenspiegel platziert und decken somit auch den toten Winkel auf der Beifahrerseite ab, nicht aber die linke Seite.

Innen bietet der neue Fiat Scudo nun größere Cupholder und Ablagen, darunter eine zum induktiven Laden von Smartphones. Darüber hinaus ist das neu gestaltete, unten abgeflachte Lenkrad beheizbar.

Fiat E-Scudo (2024): Das Interieur

Fiat E-Scudo (2024): Das neue Lenkrad mit Wippen zur Rekuperationseinstellung

Abmessungen, Gewichte und Ladevolumen bleiben beim neuen Modelljahrgang des Fiat Scudo nahezu unverändert. Der Transporter bietet trotz der kompakten Außenmaße eine hohe Ladekapazität: Bis zu 6,6 Kubikmeter beziehungsweise 1,4 Tonnen passen in den Laderaum. Mit der Funktion Magic Cargo lässt sich die Ladefläche erweitern, und zwar auf bis zu 3,67 Meter Länge in der Standardversion und maximal 4,02 Meter in der Maxi-Version.

Der Elektromotor des Fiat E-Scudo stellt 100 kW und 260 Newtonmeter zur Verfügung. Der 50-kWh-Akku sorgt für eine WLTP-Reichweite von bis zu 224 Kilometern, mit der 75-kWh-Batterie sind es bis zu 351 km. Die größeren Reichweiten werden durch ein verbessertes Energiemanagement realisiert, schreibt Fiat. Über Wippen am Lenkrad kann nun zwischen drei Rekuperation-Modi gewählt werden.

Der neue Fiat E-Scudo ist laut Fiat ab sofort bestellbar. Auf der Website von Fiat Professional findet sich auch schon die neue Version. Die offizielle Preisliste (mit Stand vom August) enthält aber offenbar noch die alte Variante mit elektrischen Reichweiten von 205 bis 318 km. Auch damals begann die Preisliste für die Elektroversion aber bei 38.300 Euro netto.