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Skoda Peaq (2026): Letzte Testfahrten vor der Weltpremiere

Am 23. Juni wird das elektrische Siebensitzer-SUV offiziell vorgestellt

Skoda Peaq (2026) Erprobung in Wüste und Eis
Bild von: Skoda

Skoda steht kurz vor der Enthüllung seines neuen Flaggschiffs: Am Dienstag, den 23. Juni 2026, feiert der Peaq seine offizielle Weltpremiere. Bei dem neuen Modell handelt es sich um ein vollelektrisches SUV, das auf der modernisierten MEB+ Plattform des Volkswagen Konzerns basiert.

Vor der anstehenden Präsentation hat der Peaq ein intensives und lückenloses Entwicklungsprogramm durchlaufen. Insgesamt legten die Testfahrzeuge während der Erprobungsphase mehr als 1,5 Millionen Kilometer auf drei Kontinenten zurück, um maximale Zuverlässigkeit unter allen erdenklichen Bedingungen zu garantieren.

Bildergalerie: Skoda Peaq (2026) Erprobung in Wüste und Eis

Die Entwicklungsstrategie von Skoda setzte auf eine Kombination aus realen Härtetests und virtuellen Simulationsverfahren. Mithilfe von Hochleistungscomputern wurden im Vorfeld zahlreiche Szenarien digital erprobt, was den Entwicklungsprozess effizient unterstützte. Die physischen Belastungsproben führten die Prototypen schließlich in extreme Klimazonen. Die Fahrzeuge wurden sowohl in hochentwickelten Laboren – wie Windkanälen und Klimakammern – als auch auf realen Straßen unter extremen Wetterbedingungen getestet.

Ein zentraler Bestandteil der Erprobung fand rund 200 Kilometer nördlich des Polarkreises statt. Bei Temperaturen von bis zu -40 °C mussten die Systeme des Elektro-SUVs ihre Wintertauglichkeit unter Beweis stellen. Die Ingenieure legten hierbei großen Wert auf die schnelle Enteisung der Scheiben, eine effiziente Innenraumbeheizung sowie das präzise Fahrverhalten auf Schnee und Eis. Ziel war es, eine optimale Traktion, Fahrstabilität und das fehlerfreie Agieren der Sicherheits- und Assistenzsysteme auch bei eisigen Temperaturen abzusichern.

Skoda Peaq (2026) Erprobung in Wüste und Eis

Skoda Peaq (2026) Erprobung in Wüste und Eis

Bild von: Skoda

Als gegensätzliches Extrem diente die Erprobung in heißen Wüstenregionen, unter anderem in der Wüste von Arizona sowie in Afrika. In diesen extremen Hitzezonen waren die Testfahrzeuge über einen Zeitraum von zwölf Monaten intensiver Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Dies diente dazu, die Qualität des Lacks sowie die Langlebigkeit der verbauten Kunststoffe zu überprüfen. Zudem forderten die hohen Umgebungstemperaturen die Bremsen, das Fahrwerk und die Kühlsysteme heraus.

Auf staubigen Schotterpisten wurde zudem die Dichtigkeit des Innenraums getestet und überprüft, wie widerstandsfähig die Karosserieteile aus Metall und Kunststoff gegen Steinschlag sind. Auch das Klimatisierungssystem musste demonstrieren, dass es die Kabine selbst bei extremer Wüstenhitze zügig herunterkühlen kann.

Skoda Peaq (2026) Erprobung in Wüste und Eis

Skoda Peaq (2026) Erprobung in Wüste und Eis

Bild von: Skoda

Technisch schöpft der Skoda Peaq das Potenzial der MEB+ Plattform voll aus. Das SUV ist mit neuen, effizienten Elektromotoren ausgestattet und verfügt über leistungsstarke Batterien, die eine Reichweite von über 600 Kilometern ermöglichen. Für den Fahrkomfort sorgt ein adaptives DCC-Fahrwerk.

Das Fahrzeug bietet Platz für bis zu sieben Passagiere und zeichnet sich durch einen niedrigen Geräuschpegel im Innenraum aus, was unter anderem dem neu entwickelten Soundsystem des Herstellers Sonos zugutekommt. Abgerundet wird das Konzept durch praktische Details, darunter erstmals bei Skoda zum Einsatz kommende Scheibenwischer mit integrierten Waschdüsen.