Toyota bZ4X Touring: Übersicht über alle Daten und Preise
Die neue Karosserievariante des bZ4X ist 14 cm länger und bietet mehr Kofferraum. Zum Start gibt es sie ab 49.990 Euro.
Nachdem der neue Toyota bZ4X Touring zum Bestellstart im Februar 2026 schon ab 49.990 Euro zu haben war, gilt nun der reguläre Basispreis von 51.990 Euro. Es gibt bereits eine Preisliste und auch im Konfigurator ist das Modell jetzt enthalten. Zu den Händlern kommt das Auto noch im Mai 2026.
Mit den genannten 51.990 Euro ist die 165 kW starke Einstiegsvariante mit 591 km Reichweite um 4.000 Euro teurer als der bZ4X mit großer Batterie – wobei der Akku des Touring (71 kWh netto) etwas größer ist als beim normalen bZ4X (69 kWh).
| Länge | Breite | Höhe | Radstand | Kofferraum | |
| bZ4X Touring | 4.830 mm | 1.860 mm | 1.675 mm | 2.850 mm | 669–1.718 Liter |
| bZ4X | 4.690 mm | 1.860 mm | 1.650 mm | 2.850 mm | 452–1.500 Liter |
| Differenz | + 14 cm | + 2,5 cm | + 210 Liter |
Mit 4,83 Metern ist der Touring 14 Zentimeter länger als der normale Toyota bZ4X, auch die Höhe ist etwas größer. Da die Dachlinie hinten weniger stark abfällt als beim bZ4X soll man im Fond mehr Kopffreiheit haben. Der Kofferraum fasst 669 bis 1.718 Liter nach VDA-Norm – deutlich mehr als beim normalen bZ4X. Die Heckklappe wird serienmäßig elektrisch bedient, aber es gibt keine Sensorsteuerung, man kann die Klappe also nicht per "Fußgeste" öffnen. Die Rücksitze lassen sich über Entriegelungshebel im Kofferraum umklappen.
Vom normalen bZ4X unterscheidet sich das neue Touring-Modell auch durch einen Offroad-Look. So sind die Radhäuser hier nicht schwarzglänzend gerahmt, sondern tragen robuste Kratzschutzleisten aus Hartplastik. Dazu kommen schwarze Felgen und eine Dachreling. Die Bodenfreiheit beträgt rund 21 Zentimeter; das klingt ordentlich, aber beim bZ4X ist es nur ein Zentimeter weniger. Die Farbpalette umfasst unter anderem die neue Lackierung Brilliant Bronze.
Bildergalerie: Toyota bZ4X Touring (2026)
Während beim bZ4X drei Motorisierungen angeboten werden, gibt es beim Touring nur zwei: Die 123 kW starke Basisvariante fehlt hier. Außerdem ist die Allradvariante mit 280 kW stärker als beim bZ4X, wo sie nur 252 kW bringt. Davon abgesehen wird stets der gleiche Akku eingebaut, der mit 71 kWh netto zwei Kilowattstunden größer ausfällt als die 69-kWh-Batterie im bZ4X. Wie beim bZ4X besteht der Energiespeicher aus 104 Zellen. Statt von Prime Energy kommen sie hier allerdings von CATL. Hier sind die wichtigsten Daten:
| bZ4X Touring FWD | bZ4X Touring AWD | |
| Antrieb | FWD 165 kW, 269 Nm |
AWD 280 kW (2 x 165 kW), 2x269 Nm |
| 0-100 km/h / Höchstgeschw. | 7,3 Sek. / 160 km/h | 4,5 Sek. / 180 km/h |
| WLTP-Verbrauch | 14,0 kWh | 15,3–16,6 kWh |
| Verbrauch Autobahn | 19,3 kWh | 20,5–22,1 kWh |
| Akku netto / brutto | 71,0 / 74,7 kWh | 71,0 / 74,7 kWh |
| WLTP-Reichweite | 591 km | 479–528 km |
| Max. Anhängelast (12%) | 750 kg | 1.500 kg |
Der Allradler hat offenbar den gleichen 165-kW-Motor an der Vorderachse wie die Einstiegsversion, hier kommt hinten aber ein weiteres 165-kW-Aggregat hinzu. Statt 165 + 165 = 330 kW beträgt die Systemleistung aber "nur" 280 kW. Ähnlich ist es offenbar beim Drehmoment. Jedenfalls lassen sich beim Allradler bis zu 1.500 Kilogramm schwere Anhänger an den Haken nehmen.
Abseits befestigter Straßen sorgt der Allradantrieb mit zwei Modi für unterschiedliche Geländebedingungen für Traktion. Zusätzlich kann eine "Grip-Control" aktiviert werden. Das Fahrzeug ermittelt dann die Fahrbahneigenschaften und hält automatisch eine niedrige, konstante Geschwindigkeit, so dass man sich voll auf das Lenken konzentrieren kann. Wie beim bZ4X lässt sich die Rekuperation über Lenkradwippen in vier Stufen einstellen. Echtes One-Pedal-Driving bis zum Stand dürfte wie beim Schwestermodell nicht möglich sein.
| bZ4X Touring FWD | bZ4X Touring AWD | |
| Max. Ladeleistung AC/DC | 11 / 150 kW | 22 / 150 kW |
| DC-Ladedauer 10–80 % | 28 min | 28 min |
| DC-Ladegeschwindigkeit | 1,8 kWh/min | 1,8 kWh/min |
| Reichweite-Nachladen | 14,8 km/min | bis 13,2 km/min |
| WLTP-Reichweite | 591 km | 479-528 km |
Das Aufladen mit Wechselstrom geschieht über den 11-kW-Bordlader, in der Topversion gehört ein 22-kW-Lader zur Ausstattung. Am Schnelllader sind bis zu 150 kW möglich. Dann soll sich der Akku in 28 Minuten von zehn auf 80 Prozent bringen lassen. So errechnet sich eine Ladegeschwindigkeit von 71 kWh x 0,7 / 28 min = 1,8 kWh/min. Analog ergibt sich aus der Maximalreichweite von 591 km ein Wert für das Reichweite-Nachladen von 591 km x 0,7 / 28 min = 14,8 km/min. Beides sind ordentliche Werte.
Im Winter hält eine Wärmepumpe den Stromverbrauch im Rahmen; auch die Batterie-Vorkonditionierung ist serienmäßig. Letztere kann entweder manuell über den Touchscreen vorab geplant oder automatisch aktiviert werden, wenn über das Navigationssystem eine Ladestation angefahren wird.
| bZ4X Touring FWD | bZ4X Touring AWD | |
| Teamplayer | 51.990 Euro (bis Ende März 49.990 Euro) |
55.000 Euro |
| Lounge | – | 59.500 Euro |
Zwei Ausstattungslinien werden angeboten. Schon die Einstiegsversion Teamplayer ist umfangreich ausgestattet. Serie sind Matrix-LED-Scheinwerfer mit Fernlichtassistent, 18-Zoll-Alufelgen, elektrisch einstell-, beheiz- und anklappbare Außenspiegel, eine elektrisch bediente Heckklappe, ein 14-Zoll-Touchscreen mit Navigationssystem, eine Rückfahrkamera, Sitz- und Lenkradheizung, eine Zweizonen-Klimaautomatik, kabelloses Handy-Laden, sowie ein Smart-Key und eine Wärmepumpe. Zu den serienmäßigen Assistenzsystemen gehören ein Antikollisionssystem, ein Abstandstempomat (ACC), ein Spurhalteassistent und ein Totwinkel-Warner.
Die Topausstattung Lounge ist ausschließlich mit Allradantrieb kombinierbar und bietet zusätzlich ein 20-Zoll-Alufelgen, ein Glasdach, einen elektrisch einstellbaren Fahrersitz mit Memory-Funktion, Sitzheizung und -belüftung vorn und hinten, einen kamerabasierten Rückspiegel, den 22-kW-Bordlader und einen Einpark-Assistenten. Zudem halten ein Spurwechselassistent und ein Querverkehrsassistent Einzug.
Ohne Aufpreis gibt es eine silberne Lackierung, außerdem stehen fünf weitere Farben zur Wahl. Davon abgesehen ist die Extraliste sehr kurz: Es wird eine Anhängerkupplung für 1.090 Euro angeboten und für den Allradler gibt es ein Audiosystem von JBL für 750 Euro.
Wie auf alle seine batterieelektrischen Modelle gewährt Toyota auch für den bZ4X Touring sehr viel Garantie auf die Batterie: Statt der üblichen acht Jahre oder 160.000 km sind es hier zehn Jahre beziehungsweise 250.000 km. Abgedeckt ist neben Funktionsstörungen auch ein Kapazitätsabfall unter 70 Prozent.
Optional ist das Rundum-Sorglos-Paket Wartung+ für monatlich 40 Euro erhältlich. Es deckt jährliche Inspektionen sowie die Hauptuntersuchung ab. Zum Modellstart gibt es beim Abschluss eines Leasingvertrages inklusive Wartung+ gratis eine Wallbox mit einer Ladeleistung von 11 kW, die sich auch per App steuern lässt.
Unter dem Strich
Der Toyota bZ4X Touring startet. Der Crossover zwischen Kombi und SUV bietet vor allem mehr Platz im Innenraum und einen robusten Offroad-Look. Zudem ist die Batterie etwas größer, was etwas mehr Reichweite bringt, und die Allradversion ist etwas stärker.
Letzte Änderung am 7. Mai 2026: Detailinformationen von der Fahrvorstellung (Kofferraumvolumen nach VDA, Zellhersteller, keine sensorgesteuerte Heckklappe) eingefügt.
Quelle: Preisliste (PDF), Toyota-Pressemeldung
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