Bei uns sollen die beiden größeren Modelle ab November bestellbar sein

Der chinesische Hersteller Vinfast stellt drei Elektro-SUVs fürs C-, D- und E-Segment vor: Der VF31 ist ein Kompakt-SUV, der VF32 ein Mittelklässler und der VF33 tritt in der Oberen Mittelklasse an. Zumindest zwei davon soll es auch in Europa geben.  

Das kleinste Modell, der 4,30 Meter lange VF31, wird von einer 150 kW starken permanentmagneterregten Synchronmaschine (PSM) mit 190 Newtonmeter Drehmoment angetrieben. Da nur ein E-Motor an Bord ist, dürfte der VF31 nur Front- oder Heckantrieb haben. Der 42-kWh-Akku soll für eine Reichweite von 300 Kilometern sorgen.

Vinfast VF31
Vinfast VF31

Der 4,75 Meter lange VF32 bekommt serienmäßig ebenfalls einen 150-kW-Zweiradantrieb, optional gibt es hier jedoch auch einen Allradantrieb mit zwei PSM-Motoren à 150 kW, also 300 kW Systemleistung. Dazu gibt es einen 90-kWh-Akku, der für rund 500 Kilometer Reichweite sorgen soll.

Vinfast VF32 in der Seitenansicht

Stolze 5,12 Meter lang ist der Vinfast VF33 (unser Titelbild), der ausschließlich mit einem zweimal 150 kW starken Allradantrieb angeboten wird. Der Akku ist mit 106 kWh noch etwas größer als beim VF32. So soll das Auto 550 Kilometer mit einer Ladung schaffen. Das ist etwa so viel wie das ebenfalls in der Mittelklasse antretende Tesla Model Y Long Range bietet.

Der VF31 ist offenbar nur für den Verkauf in Vietnam bestimmt, die größeren Modelle VF32 und VF33 sollen dagegen ab November 2021 auch in Europa, den USA und Kanada bestellbar sein. Die Auslieferung soll dann im Juni 2022 beginnen. Wenn die Google-Übersetzung aus dem Vietnamesischen nicht trügt, soll es die beiden großen Autos auch mit Benziner geben. Zu den Preisen der drei Elektro-SUVs machte der vietnamesische Hersteller keine Angaben.

Vinfast VF32: Das Cockpit
Moderne Cockpits mit großen Displays (Bild: VF32)

Für alle drei Modelle erwartet Vinfast die Maximalwertung von fünf Sternen im EuroNCAP-Crashtest und verfügen über autonome Fahrfähigkeiten auf Level 2 oder 3. Die High-End-Versionen der drei Modelle sollen sogar Lidar-Sensoren und 14 Kameras bieten und autonomes Fahren auf Level 4 ermöglichen.

Auch Künstliche Intelligenz, eine mehrsprachige Sprachsteuerung und eine Gesichtserkennung sollen an Bord sein. Die Bilder zeigen auch moderne Cockpits mit großen Displays. Vinfast besitzt Forschungs- und Entwicklungszentren in Australien, Deutschland und den USA.

Bildergalerie: Vinfast Lux A2.0 und Lux SA2.0 auf dem Pariser Salon 2018

Schon auf dem Pariser Autosalon 2018 war Vinfast vertreten, und zwar mit einer Limousine namens Lux A2.0 und einem SUV namens Lux SA2.0. Beide hatten ein schickes Pininfarina-Design und basierten auf älteren BM-Modellen, nämlich dem alten 5er (Baureihe F10, gebaut bis 2017) und dem alten X5 (Baureihe F15, gebaut bis 2018). Beides waren allerdings keine Elektroautos.

Bildergalerie: VinFast VF31, VF32 und VF33 (2022)