Fisker zeigt ein neues Teaserbild des Project Pear. Das zweite Elektroauto der Marke nach dem Ocean soll ab 2024 von Foxconn in Ohio gefertigt werden, so die US-Firma auf ihrer Facebook-Seite.

Nachdem Fisker im Februar ein Teaserbild von oben gepostet hatte, sehen wir das Auto dieses Mal aus der Froschperspektive von schräg vorne:

 

An der Front gibt es ähnlich wie beim Fisker Ocean einen illuminierten Modellschriftzug; demnach dürfte das Kürzel Pear (für Personal Electric Automotive Revolution) wohl der Name des Serienmodells sein, und nicht nur ein Projektname. Darunter gibt es wie beim Ocean ein Sechseck-Gitter, das einen Lufteinlass andeutet. Dazu kommen schlitzartige Scheinwerfer:

Fisker Ocean
Fisker Ocean
Fisker Project Pear: Teaserbild vom Mai 2022 (Front)
Fisker Project Pear

Statt Außenspiegeln gibt es Kameras an dünnen Ärmchen. Zu sehen ist außerdem ein eigenwilliger runder Schwung an der A-Säule, eine offenbar kaschierte B-Säule sowie ausgestellte Kotflügel. Die Rückleuchten scheinen vertikal ausgerichtet zu sein:

Fisker Project Pear: Teaserbild vom Mai 2022 (Seite)

Im Februar hatte Fisker ein Teaserbild gezeigt, das den Pear von oben zeigte. Darauf wirkte das Fahrzeug wie ein Van mit einem sehr kurzen Vorderwagen:

Fisker Project Pear: Teaserbild vom Februar 2022

Gefertigt wird das neue Modell im ehemaligen General-Motors-Werk in Lordstown/Ohio, das nun Foxconn gehört. Der taiwanesische Auftragsfertiger kaufte die Fabrik am Mittwoch von Lordstown Motors für einen Betrag von 260 Millionen Dollar, wie Lordstown Motors meldete. Dort soll neben dem Pear auch der Endurance gefertigt werden, ein Elektro-Pick-up von Lordstown Motors. 

Fisker will jährlich 250.000 Stück von dem Pear fertigen, so die Prognose von Henrik Fisker.  Für 250 Dollar sind bereits Reservierungen möglich, und das sogar auf einer deutschsprachigen Website. Dort wird der Pear als "agiles, urbanes Elektrofahrzeug" beschrieben, ein erschwingliches, umweltschonendes Modell für Städte. Die Länge soll "etwa 4500 mm" betragen. Damit ist das Auto fast 30 Zentimeter kürzer als der Ocean und hätte etwa die Länge des Mercedes EQA.

Der Basispreis soll bei 29.900 Dollar ohne Mehrwertsteuer liegen. Das würde einem Bruttopreis von etwa 34.000 Euro vor Förderung entsprechen. Zum Vergleich: Den EQA gibt es erst ab rund 51.000 Euro gibt – der Preis wurde offenbar gerade erst erhöht. Für den Ocean bezahlt man knapp 42.000 Euro.

Der Pear "widersetzt sich der Einordnung in ein bestehendes Marktsegment", so Fisker. Die intelligenten und digital vernetzten Funktionen des rein elektrischen Pear sollen eine intuitive Steuerung und sportliches Fahren ermöglichen. Zudem verspricht Fisker "cleveren Stauraum, Platz für fünf Personen und viele Branchenneuheiten".