Neuer Lancia Gamma kommt mit bis zu 740 km Reichweite
Er basiert auf STLA Medium und ist mit DS No.7 und Peugeot 3008 verwandt
Mit der Veröffentlichung erster Bilder des neuen Gamma richtet Lancia den Fokus auf die elektrische Zukunft der Marke. Das neue Modell wurde vollständig in Italien entworfen, entwickelt und konstruiert und wird im Werk Melfi produziert, einem der modernsten Standorte innerhalb des Stellantis-Konzerns. Die ersten Fahrzeuge befinden sich bereits in der Straßenerprobung, womit das Projekt in seine finale Entwicklungsphase eintritt.
Technische Grundlage des neuen Gamma ist die STLA-Medium-Plattform von Stellantis, die speziell für moderne elektrifizierte Antriebe ausgelegt wurde. Das Modell tritt als Crossover-Fastback mit flacher Dachlinie und stark geneigter Heckpartie auf. Optisch ähnelt der neue Gamma dem Peugeot 3008 und neuen DS No.7 auf gleicher Plattform.
Peugeot E-3008 (2025) im Dauertest
DS N°7 (2026)
Lancia Gamma (2026) erste Bilder
Mit einer Länge von 4,67 Meter, einer Breite von 1,89 Meter und einer Höhe von 1,66 Meter positioniert sich der Gamma im oberen Mittelklasseumfeld und soll Alltagstauglichkeit mit aerodynamischer Effizienz verbinden.
Im Mittelpunkt der neuen Baureihe steht vor allem das rein elektrische Antriebsangebot. Lancia plant mehrere batterieelektrische Varianten mit unterschiedlichen Leistungs- und Reichweitenstufen. Den Einstieg bildet eine Version mit 230 PS und einer Reichweite von über 540 Kilometern.
Darüber hinaus ist ein Modell mit 245 PS vorgesehen, das laut Hersteller mehr als 740 Kilometer Reichweite ermöglichen soll. An der Spitze des Angebots steht eine elektrische Allradversion mit 375 PS und AWD-Antrieb. Für diese Variante nennt Lancia eine Reichweite von bis zu 675 Kilometern.
Lancia Gamma (2026) erste Bilder
Mit diesen Daten positioniert sich der Gamma klar als Langstrecken-Elektrofahrzeug. Besonders die angekündigte Reichweite der 245-PS-Version deutet darauf hin, dass Effizienz und Energieverbrauch bei der Entwicklung eine zentrale Rolle gespielt haben. Gleichzeitig sollen die verschiedenen Leistungsstufen unterschiedliche Kundenbedürfnisse abdecken – vom komfortorientierten Alltagsfahrzeug bis hin zur leistungsstärkeren Allradvariante.
Ergänzend dazu wird zwar auch eine Hybridversion mit 145 PS angeboten, im Zentrum der Modellstrategie stehen jedoch die batterieelektrischen Varianten. Sie sollen die Neuausrichtung der Marke unterstreichen und moderne Elektromobilität mit dem traditionellen Designanspruch von Lancia verbinden.
Die Bestellfreigabe für den neuen Gamma ist nach dem Sommer geplant. Weitere Informationen zu Technik, Ausstattung und Preisen will Lancia in den kommenden Monaten bekanntgeben. Noch offen ist, ob es der Gamma überhaupt nach Deutschland schafft. Dort warten wir schon lange auf den neuen Ypsilon. Zudem wurde Lancia im neuen Businessplan von Stellantis zur "Spezialmarke" unter Fiat-Führung degradiert.
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