Chevrolet zeigt noch eine elektrische Corvette der Zukunft
Es ist die zweite von drei Corvette-Studien, die dieses Jahr gezeigt werden. Wieder ist kein V8 zu finden
General Motors hat am Donnerstag eine neue Corvette-Studie vorgestellt, die aus dem hauseigenen Designstudio in Pasadena, Kalifornien, stammt. Beschrieben wird sie als ein "zum Nachdenken anregender, Grenzen überschreitender Ausdruck des GM-Design-Denkens". Die Vette der Zukunft verfügt über eine reichlich wilde Form, ein Monocoque aus Kohlefaser und einen elektrischen Antriebsstrang.
Offiziell als California Corvette Concept benannt, ist es die zweite von drei Corvette-Studien, die in diesem Jahr vorgestellt werden. Die erste (hier zu sehen auf unserer US-Schwesterseite) stammt aus der britischen Designzentrale des Unternehmens. GM sagt, diesen neuen Entwurf zeichne ein "ausgeprägter SoCal-Flair" aus.
'Süd-Kalifornien ist seit einem Jahrhundert das Herzstück der Automobil- und Designkultur, und GM ist hier seit fast 40 Jahren mit einer starken Designpräsenz vertreten. Wir wollten sicherstellen, dass dieses Konzept durch diese SoCal-Linse entwickelt wurde, aber mit einem globalen und futuristischen Ausblick. Die Dualität des Zwecks ist die Grundlage der Designstrategie dieses Konzepts.' — Brian Smith, Design Director, GM Advanced Design Pasadena
Das Konzept selbst besitzt klassische Mittelmotor-Proportionen, mit vielen fließenden Kurven und einer schlanken Mittelpartie. Die spitze Nase und die scharf gezeichnete Front verraten sofort, dass es sich um eine Corvette handelt, wenn auch eine aus der fernen Zukunft. Ein charakteristisches Merkmal ist das einteilige, vorn angeschlagene Kuppeldach. Es kippt nach oben, um den Ein- und Ausstieg der Insassen zu ermöglichen, oder es kann "entfernt werden, wodurch das Konzept von einem agilen, schicken Sportwagen zu einem leichten, offenen Rennwagen wird.”
Das minimalistische Interieur ist überaus rot, mit einem extrem fahrerorientierten Cockpit-Setup. Es ist, als hätten die Designer das aktuelle Interieur der C8 auf 11 hochgedreht - inklusive einer Wand, die die beiden Insassen trennt. Gesteuert wird das Auto mit einer Art Yoke-Lenkrad mit Bildschirm in der Mitte. Ein Head-up-Display ist ebenfalls vorhanden. Zu den weiteren coolen Technologien zählen eine hintere Airbrake und ein aktiver Spoiler.
Chevy geht in Sachen Antriebsstrang nicht ins Detail, sagt lediglich, dass es sich um eine elektrische Corvette handelt, die von einem T-förmigen prismatischen Batteriepaket angetrieben wird. Die Designer entschieden sich für diese Form, um eine niedrigere Sitzposition zu ermöglichen und Platz für die getunnelte Unterbodenform zu schaffen.
Wie beim letzten Corvette Concept Car aus dem März betont GM, dass hinter diesem Einzelstück keine Produktionsabsicht steckt. Alles andere wäre auch widersprüchlich, da zuletzt mehrere Führungskräfte darauf hingewiesen haben, dass derzeit niemand eine elektrische Corvette will.
Dennoch wäre es für uns nicht wirklich verwunderlich, wenn einige Designelemente der Studie in einer zukünftigen Serien-Corvette – elektrisch oder nicht – auftauchen würden.
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