Skoda Peaq (2026): Erster Blick in den Innenraum des Siebensitzers
Škoda zeigt erstmals den Innenraum seines neuen Flaggschiffs - viel Platz trifft auf neue Bedienphilosophie
Škoda gibt kurz vor der Premiere des neuen Peaq einen ersten Blick in den Innenraum seines kommenden Elektro-Flaggschiffs frei. Der große Siebensitzer soll die neue Speerspitze der tschechischen Marke werden und verbindet viel Platz mit einer neu entwickelten Bedienphilosophie.
Die Innenraumskizzen zeigen eine Kabine mit horizontaler Architektur, hochwertigen Materialien und einem stärkeren Fokus auf Komfort. Der Peaq basiert auf der Studie Vision 7S und wird künftig oberhalb des Enyaq als größtes Elektro-Modell von Skoda positioniert.
Die Weltpremiere des neuen Modells findet am 23. Juni 2026 im französischen Monnetier-Mornex statt.
Neuer Innenraum mit vertikalem Display
Im Mittelpunkt des Cockpits steht ein neu gestaltetes Armaturenbrett. Erstmals bei Skoda kommt ein vertikal angeordnetes Infotainment-Display zum Einsatz. Die zentrale Anzeige übernimmt viele digitale Funktionen, während wichtige Bedienpunkte wie Klimatisierung oder Lautstärke weiterhin über klassische Tasten und Regler erreichbar bleiben.
Damit verfolgen die Tschechen eine Mischung aus moderner Digitalisierung und einfacher Bedienbarkeit, wie das derzeit etwa auch beim Superb sehr zufriedenstellend funktioniert. Chan Park, verantwortlich für das In-Car- und UX-Design bei Skoda, beschreibt den Ansatz als Verbindung zwischen physischer Bedienung und digitaler Nutzererfahrung.
Bildergalerie: Skoda Peaq (2026) Innenraum Teaser
Die Mittelkonsole wirkt schwebend und schafft zusätzlichen Raum zwischen Fahrer und Beifahrer. Ergonomisch einstellbare Armauflagen sollen die Bedienung des Hochkant-Bildschirms erleichtern. Dazu kommen integrierte magnetische Ladehalterungen für Smartphones.
Viel Platz für sieben Personen
Der Peaq soll vor allem Familien ansprechen und setzt auf die bekannten Skoda-Stärken: viel Raum und praktische Lösungen. Das vollelektrische SUV wird mit bis zu sieben Sitzen angeboten und soll damit eine neue Rolle innerhalb der Modellpalette übernehmen.
Mit einer Länge von knapp 4,90 Metern und einem Radstand von fast drei Metern gehört der Peaq zu den größten Fahrzeugen im Portfolio des Herstellers aus Mladá Boleslav. Neben der Siebensitzer-Konfiguration soll es auch eine Variante mit fünf Sitzen geben.
Bei der Gestaltung des Innenraums setzt Skoda auf das sogenannte „Lodge“-Konzept. Weiche textile Oberflächen treffen dabei auf robuste, griffige Materialien. Die Kombination soll nicht nur hochwertig wirken, sondern auch alltagstauglich bleiben.
Reichweite von über 600 Kilometern erwartet
Technisch basiert der Peaq voraussichtlich auf der MEB-Plattform des Volkswagen-Konzerns. Geplant sind verschiedene Versionen, darunter Hecktriebler und eine Allradvariante. Für die stärkeren Modelle wird eine Reichweite von mehr als 600 Kilometern erwartet. Ob die bislang größte MEB-Batterie mit 86 kWh (aus dem VW ID.7 Pro S und VW ID. Buzz Pro LR sowie Buzz GTX LR) dafür ausreicht oder ob es sich um einen neuen Akku handelt, müssen wir abwarten.
Die Topversion Peaq 90x soll mit zwei Elektromotoren ausgestattet sein, rund 220 kW leisten und in 6,7 Sekunden von 0-100 km/h beschleunigen. Schnellladen von 10 auf 80 Prozent soll in weniger als 30 Minuten möglich sein.
Nach Enyaq und Elroq startet Skoda die nächste Elektro-Offensive, zu der neben dem großen Peaq auch der kleine Epiq beiträgt.
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