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Für eine persönlichere Erfahrung

Farizon V7E und SV: Neue Elektro-Transporter für Deutschland

Die Elektro-Transporter Farizon V7E und SV bieten bis zu 1,3 Tonnen Nutzlast und 13 Kubikmeter Ladevolumen

Farizon V7E
Bild von: Farizon
Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Der chinesische Automobilkonzern Geely startet mit seiner Nutzfahrzeugmarke Farizon in Deutschland. Mit dem Farizon V7E und dem Farizon SV kommen zunächst zwei Elektro-Transporter auf den Markt. Beide basieren auf einer Elektro-Plattform. Erster Vertriebspartner ist die Endeavour Mobility GmbH in München. 

Der Farizon V7E ist mit knapp fünf Meter Länge und einem Ladevolumen von 6,95 Kubikmetern der kleinere der beiden Neulinge. Für den Antrieb sorgt ein 110 kW starker Frontmotor, der Strom kommt aus einer LFP-Batterie mit wahlweise 50 oder 67 kWh. Damit liegt die WLTP-Reichweite bei 240 bzw. 328 km.

  Farizon V7E 50 kWh Farizon V7E 67 kWh
Antrieb FWD 110 kW, 230 Nm FWD 110 kW, 230 Nm
Höchstgeschwindigkeit 120 km/h 120 km/h
WLTP-Verbrauch komb. 21,5 kWh/100 km 22,4 kWh/100 km
Akku 50 kWh LFP 67 kWh LFP
WLTP-Reichweite komb. (City) 240 km (338 km) 328 km (475 km)
Max. Ladeleistung AC / DC 11 / 100 kW 11 / 97 kW
DC-Ladedauer 20–80 % 18 min 25 min
Leergewicht 1.777 kg 1.907 kg
Nutzlast 1.373 kg 1.243 kg
Laderaum 2.865 × 1.690 × 1.435 mm 2.865 × 1.690 × 1.435 mm
Preis netto 32.600 Euro 36.000 Euro

Eine Schiebetür mit 110 Zentimeter Breite auf der rechten Seite ist serienmäßig, optional gibt es eine zweite auf der anderen Seite. Am Heck gibt es zwei Flügeltüren mit Öffnungswinkel 270 Grad. Serienmäßig sind auch ein Abstandsregeltempomat, ein Spurhalteassistent, ein Totwinkelwarner, Parksensoren vorn und hinten sowie ein Rundumsicht-System. 

Bildergalerie: Farizon V7E (Elektro-Transporter)

Der Farizon SV ist variabler. Die kleinste Version L1H1 bietet ebenfalls 6,95 Kubikmeter Ladevolumen, aber darüber hinaus gibt es die Varianten L2H1, L2H2, L2H3 und L3H3. Die größte Version ist fast sechs Meter lang und hat ein Ladevolumen von 13 Kubikmetern. Die Antriebsleistung ist mit 66 kW geringer, der Akku mit 83 kWh aber größer. Die Variante L3H3 gibt es wahlweise sogar mit einem 106 kWh großen NMC-Akku. Mit diesem ergibt sich eine Reichweite von 398 km nach WLTP. Aufgeladen wird in 30 min von 20 auf 80 Prozent.

  Farizon SV
L1H1
Farizon SV
L2H1
Farizon SV
L2H2
Farizon SV
L2H3
Farizon SV
L3H3
Antrieb FWD 66 kW, 135 Nm FWD 66 kW, 135 Nm FWD 66 kW, 135 Nm FWD 66 kW, 135 Nm FWD 66 kW, 135 Nm
Höchstgeschw. 135 km/h 135 km/h 135 km/h 135 km/h 135 km/h
Akku 83 kWh LFP 83 kWh LFP 83 kWh LFP 83 kWh LFP 83 kWh LFP
(106 kWh NMC)
DC-Ladedauer 20–80 % 30 min 30 min 30 min 30 min 30 min
Reichweite 376 km 346 km 336 km 319 km 328 km (398 km)
Ladevolumen 6,95 m3 8,25 m3 9,39 m3 11,22 m3 13 m3
Nutzlast 1.300 kg 1.235 kg 1.200 kg 1.160 kg 1.085 kg
(1.075 kg)
Preis netto 44.900 Euro 46.400 Euro 47.900 Euro 49.400 Euro 50.900 Euro
(55.500 Euro)

Zur Ausstattung gehören LED-Licht, elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel, Fahrersitz beheiz- und belüftbar, Klimaautomatik, eine Schiebetür, zwei Hecktüren mit Öffnungswinkel 180 Grad, Apple CarPlay und Android Auto, Parksensoren vorn und hinten, Abstandsregeltempomat, Spurhalteassistent und Totwinkelwarner.

Bildergalerie: Farizon SV (Elektrotransporter)

Endeavour Mobility verspricht niedrige Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership) moderne Digitaltechnik und kurze Lieferzeiten nach Deutschland. Zur Wartung holt Endeavour Fahrzeuge direkt bei der Kundschaft ab und bringt sie danach zurück. Für die Dauer der Arbeiten wird ein gleichwertiges Ersatzfahrzeug bereitgestellt.

Alternativ zum Kauf bietet Endeavour auch Fahrzeugabonnements ab drei
Monaten Laufzeit an. So kann man die Fahrzeuge auch testen. Die ersten mittelständischen Handwerksunternehmen in Bayern testen aktuell bereits den Farizon V7E. Farizon hat bereits über 500.000 elektrische Nutzfahrzeuge weltweit verkauft, entwickelt sie zusammen mit Partnern wie Bosch und ZF und will die Jahresproduktion bis 2030 auf eine Million steigern.

Unter dem Strich

Immer neue Elektro-Transporter für den gewerblichen Einsatz kommen auf den Markt. Nach VW, Kia und Hyundai bietet nun auch Geely solche Nutzfahrzeuge an, allerdings unter einer eigenen Marke. Mit einer Firma in München hat Farizon nun auch einen ersten Vertriebspartner gewonnen.