Kleines Auto, großer Preis, limitierte Auflage.

Weil Brabus ja nicht immer nur Mercedes G-Klassen mit mehr Leistung versehen kann und diese Brocken irgendwie unpraktisch für den Einsatz in der Großstadt sind, überarbeiten die Bottroper auch gerne mal die kleinen Vertreter aus dem Mercedes-Konzern. Deshalb gibt es jetzt den neuen, elektrisch angetriebenen Luxus-Zweisitzer für die City: Dürfen wir vorstellen? Der Brabus 92R auf Basis des Smart EQ Fortwo Cabrio.

Brabus 92R

Neben den Fahrmodi "Eco", "Normal" und "Sport" ist im 92R auch die Stufe "Sport +" wählbar. Hier wird die Motorleistung um 8 kW (10 PS) auf 68 kW (92 PS) gesteigert. Simultan wächst das maximale Drehmoment auf 180 Newtonmeter an, was 20 Newtonmeter mehr sind als in der Serie.

Ist der Modus ausgewählt, geht es geräuschlos in 10,9 Sekunden auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit bleibt auf 130 km/h begrenzt. Mit einer Batterieladung wird, je nach Fahrweise, eine Reichweite von bis zu 125 Kilometern erreicht.

Das Gesicht des Stadtsportwagens wird durch die Frontschürze mit drei großen Lufteinlässen geprägt, die den Serienstoßfänger ersetzt. Leuchtend rote Akzente setzen der zentrale Frontspoiler und die Seitenschweller. Am Heck verleiht der Diffusor, der ebenfalls rote Elemente aufweist, dem Zweitürer einen neuen Auftritt.

Ebenfalls im Design-Paket enthalten: Carbon-Cover für die Seitenspiegel sowie 16-Zöller an der Vorder- und 17-Zöller an der Hinterachse. Ein Gewindesportfahrwerk legt den E-Zwerg um circa 25 Millimeter tiefer.

Brabus 92R

Im Innenraum zeugen integrierte Logos von der Zugehörigkeit der Edition von nur 50 Fahrzeugen. Darüber hinaus geben sich im Interieur rotes und schwarzes Leder, Carbon, Aluminium, Velours und allerlei Brabus-Logos gegenseitig die Klinke in die Hand.

Der Brabus 92R wird ab 47.481 Euro angeboten. Nicht gerade wenig für einen Smart. Aber dem saftigen Preis lässt sich zumindest etwas durch die Elektrofahrzeugförderung von 9.000 Euro entgegenwirken.

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