Künftig sollen Vor- und Rückwärtsgang automatisch gewählt werden

Das geliftete Model S verfügt über keinen traditionellen Wahlhebel mehr. Der Fahrmodus muss also per Touchscreen aktiviert werden. Das ist bemerkenswert, aber in Tesla-Fahrzeugen werden ohnehin fast alle Funktionen per Touchscreen aktiviert.

Aber damit ist Tesla noch nicht an seinem Ziel angekommen. Elon Musk erklärte kürzlich in einem Tweet, dass die Tesla-Modelle eines Tages selbst den Fahrmodus (also P, R, N und D) wählen könnten. "No more stalks", twitterte Musk im Januar, wobei stalks eben Wahl- oder Schalthebel sind:

 

Laut Musk soll das Auto mittels Künstlicher Intelligenz den passenden Fahrmodus selbst wählen, wobei es sich an per Kamera erkannten Hindernissen und der Navigationsdaten stützt. So weit ist das gelifteten Model S offenbar noch nicht, aber vielleicht ist die dort eingeführte Smart-Shift-Funktion ein Schritt in diese Richtung.

In einem kürzlich veröffentlichten Video, das die Version 11 der Tesla-Software zeigt, war die Smart-Shift-Funktion auf dem Bildschirm zu sehen. Soweit wir wissen, gibt es jedoch keine Aufnahmen, die den Vorgang selbst zeigen. In einem Tesla-Dokument, das von Electrek veröffentlicht wurde, heißt es:

"Das Fahrzeug nutzt seine Autopilot-Sensoren, um intelligent und automatisch die beabsichtigten Fahrmodi zu bestimmen und auszuwählen. Wenn die Front des Model S/X beispielsweise auf eine Garagenwand gerichtet ist, erkennt es dies und schaltet automatisch in den Rückwärtsgang, sobald der Fahrer das Bremspedal betätigt. Damit entfällt ein weiterer Schritt für die Fahrer der intelligentesten Serienautos der Welt."

Außerdem veröffentlichte Twitter-Nutzer Michael Hsu ein sehr kurzes Video, das zeigt, wie die Fahrmodi nun aktiviert werden:

 

Das Video zeigt, wie Hsu das Auto-Symbol auf dem Touchscreen mit dem Finger einfach nach oben oder unten zieht. Wenn man nach oben zieht, schaltet das Model S in den D-Modus, wenn man nach unten zieht, wird der R-Modus aktiviert. Offenbar eine intuitive Lösung, auch wenn Kritiker bemängeln, dass der Blick des Fahrers oder der Fahrerin dabei nicht auf die Straße gerichtet ist.