Home

Mercedes

News

Mercedes tritt in das Batteriezellen-Joint-Venture ACC ein

ACC will mit den Partnern Saft, Stellantis und Mercedes im Jahr 2030 Akkus mit 120 GWh Speicherkapazität fertigen.

Mercedes tritt in das Batteriezell-Joint-Venture ACC ein

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

24. Sep. 2021 um 16:21 Uhr

Als bevorzugte Quelle InsideEVs auf Google hinzufügen

Teilen

Automotive Cells Company (ACC) wurde 2020 als Joint Venture von Stellantis und dem zu Total gehörenden französischen Batteriehersteller Saft gegründet. Zweck ist die Produktion von Batteriezellen. Nun gesellt sich Mercedes zu dem Joint Venture. 

Mercedes-Benz wird gemeinsam mit Stellantis und TotalEnergies gleichberechtigter Anteilseigner an ACC, so Stellantis in seiner Pressemitteilung. Das heißt: Die Partner halten jeweils ein Drittel an dem Unternehmen.

ACC baut derzeit zwei Batteriewerke. Das im nordfranzösischen Douvrin soll ab 2023 Batterien mit einer Speicherkapazität von 8 GWh jährlich produzieren, das in Kaiserslautern (ein ehemaliges Opel-Autowerk) soll 2025 in Betrieb gehen und laut ACC-Website gleich 24-32 GWh fertigen. Eine dritte Fabrik soll im italienischen Termoli entstehen und ebenfalls ab 2025 produzieren, wie Motor1 Italien im Juli meldete.

Bisher wurden für Europa insgesamt 50 GWh angepeilt:

Infografiken zu den Elektrifizierungsplänen von Stellantis

 
Mit dem Eintritt von Mercedes soll die Kapazität in Europa "bis zum Ende des Jahrzehnts von anfänglich 48 GWh auf mindestens 120 GWh" gesteigert werden. Dieser neue Kapazitätsplan von ACC wird Investitionen von mehr als sieben Milliarden Euro erfordern.

Mehr zum Thema Batteriezellen-Produktion in Europa:

Porsche baut sich seine Batteriezellen ab 2024 selbst

VW Power Day: Sechs Batteriewerke à 40 GWh bis 2030 geplant

"Gemeinsam mit ACC werden wir Batteriezellen und -module in Europa entwickeln und effizient produzieren – maßgeschneidert auf die spezifischen Anforderungen von Mercedes-Benz", sagte Daimler-Chef Ola Källenius. Damit leiste man auch einen "Beitrag dazu, dass Europa ein Zentrum der Automobilindustrie bleibt – auch im Zeitalter der Elektromobilität."

„Wir begrüßen Mercedes-Benz als strategischen Partner, der unser Bestreben teilt, die Führung von ACC zu stärken und zu beschleunigen", sagte Carlos Tavares, dem als Stellantis-Chef Marken wie Peugeot, Citroen, Opel, Fiat und Jeep unterstehen. "Alle unsere 14 Marken haben sich dazu verpflichtet, erstklassige, vollständig elektrifizierte Lösungen anzubieten, die den Anforderungen der Kundinnen und Kunden gerecht werden." 

"Unser Ziel ist es, die anerkannte Expertise unserer Tochtergesellschaft Saft im Bereich Batterien und das industrielle Know-how unserer Partner zu nutzen, um dem starken Wachstum von Elektrofahrzeugen in Europa gerecht zu werden", ergänzte Patrick Pouyanné, Chef von TotalEnergies.

ACC battery cell_external

Quelle: Stellantis

Diesen Artikel teilen

Meistgelesen

Alle elektrischen Mittelklasse-SUVs 2026: Modelle, Preise und Reichweiten

Alle elektrischen Mittelklasse-SUVs 2026: Modelle, Preise und Reichweiten

BMW iX7 (2028): Erlkönig zeigt riesige Doppelniere und geteilte Scheinwerfer

BMW iX7 (2028): Erlkönig zeigt riesige Doppelniere und geteilte Scheinwerfer

Das 2CV-Pendant von Fiat soll den Namen Koala tragen

Das 2CV-Pendant von Fiat soll den Namen Koala tragen

VW ID. Cross jetzt ab 27.995 Euro: Neue Versionen mit 37-kWh-Akku bestellbar

VW ID. Cross jetzt ab 27.995 Euro: Neue Versionen mit 37-kWh-Akku bestellbar

AKTUELLSTE ARTIKEL

Auch interessant



Mercedes-AMG GT SUV: Elektro-SUV mit bis zu 860 kW und 710 kW Ladeleistung



Alle elektrischen Mittelklasse-SUVs 2026: Modelle, Preise und Reichweiten



ACC produziert ab 2027 Batteriezellen für Mercedes



BMW iX7 (2028): Erlkönig zeigt riesige Doppelniere und geteilte Scheinwerfer



Mercedes EQS nun mit Steer-by-Wire und Steuerhorn bestellbar



Retro-Charme auf vier Rädern: Microlino präsentiert exklusive 55 Edition



Mercedes streicht EQE und Maybach EQS SUV in den USA