Mitsubishi Airtrek: Elektro-SUV zusammen mit GAC vorgestellt
Selbstbewusste Optik, wenig technische Angaben
Die GAC Mitsubishi Motors Company (GMMC), ein Joint Venture von Mitsubishi und dem chinesischen GAC-Konzern, stellt den Airtrek vor. Premiere hat das Elektro-SUV auf der Auto Guangzhou, deren Pressetag der heutige 19- November ist.
Das Auto bekommt eine 70-kWh-Batterie, die etwa 520 Kilometer nach dem China Light-Duty Vehicle Test Cycle (CLTC) ermöglichen soll. Elektromotor, Umrichter und Untersetzungsgetriebe sind in einer Baugruppe zusammengefasst, die besonders leicht und kompakt sein soll. Zur Stärke des Antriebs machte Mitsubishi keine Angaben.
Bildergalerie: Mitsubishi Airtrek (2022)
Mitsubishi-Chef Takao Kato sagte: "Wir hoffen, dass der brandneue Airtrek dazu beiträgt, den Horizont der Kunden in China zu erweitern, wo Umweltinitiativen mit neuen Energiefahrzeugen, insbesondere Elektrofahrzeugen, beschleunigt werden." Das klingt nicht so, als wäre das Auto für den Weltmarkt gedacht.
Den Airtrek hatte Mitsubishi schon im April auf der Shanghai Auto Show angekündigt. Es gab aber nur zwei Teaser-Bilder zu sehen. Der Rest der Ankündigung war offenbar mehr oder weniger Marketing-Blabla, das auch in der neuen Pressemitteilung überwiegt.
Im April berichtete InsideEVs.com, dass das Auto erst das vierte Mitsubishi-Modell in China ist. Die Wikipedia-Seite zu GAC Mitsubishi, wo der Airtrek noch nicht vertreten ist, führt die Modelle ASX, Pajero, Eclipse Cross und Eupheme auf. Die ersten drei sind auch hierzulande bekannt, der Eupheme ist ein Kompakt-SUV auf Basis des 4,34 Meter langen Trumpchi GE 3 – Trumpchi ist eine Marke des GAC-Konzerns.
In Europa hat Mitsubishi seit dem Dahinscheiden des i-MiEV im Jahr 2016 kein einziges Elektroauto mehr auf dem Markt. Der ganze Stolz der Marke, die zur Renault-Nissan-Allianz gehört, ist der Outlander mit Plug-in-Hybrid-Antrieb, der in der neuesten Version 87 Kilometer elektrische Reichweite besitzt.
Immerhin geht es für Mitsubishi in Europa doch weiter. Im Sommer 2020 hatte Mitsubishi bekannt gegeben, dass man in Europa keine neuen Modelle mehr auf den Markt bringen will – weil sich das Geschäft nicht rentiert. Kurz danach kam allerdings dann die Plug-in-Hybrid-Version des Eclipse Cross auf den Markt und bei der Fahrveranstaltung im März 2021 sagte man uns, dass es wohl doch weiter geht.
Quelle: Mitsubishi
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