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Volvo Group investiert fast drei Milliarden Euro in Batterien

Mit Northvolt werden eigene Batteriezellen entwickelt und ab 2026 produziert

Volvo Group investiert fast drei Milliarden Euro in die Batterie-Entwicklung und -Produktion

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

10. Dez. 2021 um 09:36 Uhr

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Volvo investiert 30 Milliarden Schwedischen Kronen (rund 2,93 Milliarden Euro) in die Entwicklung und Produktion von Batterien. Partner ist der schwedische Batteriehersteller Northvolt. Dazu wird zunächst ein gemeinsames Entwicklungszentrum und dann eine Gigafactory errichtet. 

Zuerst soll 2022 ein gemeinsames Forschungs- und Entwicklungszentrum in Göteborg eröffnet werden. Es befindet sich in der Nähe der bestehenden Entwicklungseinrichtungen von Volvo, ist aber auch nicht allzu weit entfernt von den Northvolt Labs in Västerås (etwa 70 Kilometer nordwestlich von Stockholm).

Volvo-Elektroauto: Batterie und Antriebstechnik

Im nächsten Schritt entsteht eine gemeinsame Fabrik für die Batteriezellen. Sie soll eine Jahreskapazität von bis zu 50 Gigawattstunden (GWh) haben. Damit ist die Fabrik größer als die sechs 40-GWh-Gigafactories, die der VW-Konzern angekündigt hat. 50 GWh reichen für rund eine halbe Million Elektroautos, so Volvo. Baubeginn für die Fabrik ist 2023, die Serienproduktion beginnt 2026. Der Standort wird in Europa liegen, Genaueres wurde aber noch nicht mitgeteilt.

"Unsere Partnerschaft mit Northvolt sichert die Versorgung mit hochwertigen, nachhaltig produzierten Batterien für die nächste Generation rein elektrischer Volvo-Modelle." (Volvo-Chef Håkan Samuelsson)

Die etwa 500.000 Batterien sollen den europäischen Bedarf von Volvo Cars abdecken. Da hat Volvo offenbar eine optimistische Prognose zugrunde gelegt: Im Jahr 2020 verkaufte Volvo in Europa rund 288.000 Fahrzeuge, darunter wohl nur ein winziger Teil Elektroautos. Doch in den nächsten Jahren wollen Volvo und Polestar jede Menge E-Autos launchen. Mitte des Jahrzehnts soll schon jedes zweite verkaufte Fahrzeug rein elektrisch sein, ab 2030 werden nur noch Elektroautos angeboten.

Prismatische Northvolt-Zellen in einem Elektroauto von Volvo

Prismatische Northvolt-Zellen in einem Elektroauto von Volvo

Bereits im Juni hatten Volvo und Northvolt die Gründung eines Batterie-Joint-Ventures bekannt gegeben. Schon damals war von einer gemeinsamen Gigafactory und einem Forschungszentrum die Rede gewesen. Die Höhe der Investitionen wurde damals aber noch nicht bekannt gegeben.

Die Integration von Entwicklung und Fertigung der Batterien ist für Volvo wichtig, da diese den größten Einzelposten bei den Kosten von Elektroautos darstellen und den CO2-Fußabdruck entscheidend beeinflussen, so der Hersteller.

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Quelle: Volvo

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