Der "Baby-Jeep", fotografiert bei Dreharbeiten: Unsere Kollegen von Motor1 Italien haben nun Bilder von dem kleinen Elektro-SUV veröffentlicht, die offenbar heimlich bei Dreharbeiten zu einem Film fotografiert wurden – oder die so gemacht wurden, also wären sie heimlich geschossen wurden.

Die Fotos zeigen das kleine SUV, das Stellantis-Chef Carlos Tavares beim "Dare Forward"-Event im März vorstellte. Auf den Bildern ist durch die Beschäftigten bei dem Dreh ein Größenvergleich möglich. Demnach dürfte das Auto kleiner als der Renegade sein, der 4,24 Meter lang und 1,70 Meter hoch ist. Um sich nicht selbst Konkurrenz zu machen, dürfte das Auto also nur etwa 4,10 Meter lang werden.

Bildergalerie: "Baby-Jeep" als Erlkönig

Der Wagen hat keine Auspuffrohre und der markentypische Grill mit sieben senkrechten Schlitzen ist verschlossen. Demnach dürfte es sich um die Elektroversion handeln, die Tavares angekündigt hat.

Der Konzernchef sagte im März, dass der Wagen in der ersten Jahreshälfte 2023 auf den Markt kommen wird. Das kleine Elektro-SUV dürfte also das Elektroauto sein, das im Produktplan des Konzerns für 2022/2023 als "To be announced" (TBA) eingetragen ist.

Da die neue Plattform STLA Small erst 2026 startet,  wird das E-Auto wohl auf der Konzernplattform eCMP basieren, Verbrennerversionen auf Basis von CMP wären ebenfalls möglich. Demnach wäre der Neuling ein Schwestermodell zum Opel Mokka-e, DS 3 Crossback E-Tense, Peugeot e-2008 und Citroen e-C4. Versionen von Fiat und Alfa könnten noch folgen, darunter vielleicht ein Panda SUV.

Der 100-kW-Fronantrieb und der 50-kWh-Akku für etwa 340 km Reichweite dürften von diesen Modellen übernommen werden. Das hieße, der Wagen wäre nicht nur der erste Jeep mit Elektroantrieb, sondern auch der erste, den es nicht mit Allradantrieb gibt.

Dare Forward 2030: Elektro-Jeep (Front)
Dare Forward 2030: Elektro-Jeep (Heck)

Den Fotos zu entnehmen ist, dass die Serienversion des Baby-Jeeps ganz ähnlich aussehen wird wie auf den von Tavares gezeigten Bildern: Zu sehen sind die gleichen Felgen, die gleichen Scheinwerfer, die charakteristische Lichtsignatur der Rückleuchten in Form von liegenden, eckigen Klammern und ähnliche Plastik-Schutzleisten sowie den silbrigen Unterfahrschutz (wohl aus Kunststoff) vorne und hinten. Mehr zu dem Auto dürften wir wohl noch 2022 erfahren.